Frage von Wastlking, 1

Könnten bestimmte Kinderkankheiten ausgerottet werden?

Kürzlich habe ich eine Diskussion im Radio verfolgt. Da ging es ums Impfen und dass viele Eltern die Sache mit dem Impfen nicht so ernst nehmen. Und wenn sie es ernst nehmen würden, wären einige Kinderkrankheiten schon ausgerottet, so die Aussage. Aber das ist doch eigentlich gar nicht möglich?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dinska, 1

Doch, das ist möglich. Wir hatten früher eine Impfpflicht und eine regelmäßige Betreuung der Kinder durch Kinderärzte. Die gefährlichsten Kinderkrankheiten gab es dadurch nicht mehr.

Kommentar von bobbys ,

genau so ist es:)LG

Antwort
von Mahut,

Natürlich ist das möglich, wenn 95% gegen die Kinderkrankheiten geimpft werden, würde es sie icht mehr geben, in einigen Ländern ist es schon soweit, dort müssen die Eltern aber auch ihre Kinder impfen lassen, denn dort ist eine Impflicht.

Antwort
von StephanZehnt,

Hallo Wastlking,

ich fürchte das ist die große Diskussion zwischen absoluten Impfgegnern und Impfbefürwortern. Die Impfgegner sind der Meinung bevor ich ein Kind mit einem Impfschaden habe lasse ich es lieber nicht impfen. Darum gibt es in Staaten wie z.B. USA ..... auch z.T. eine Impfpflicht.

Es wird dabei nicht gefragt wie hoch an Prozent der Anteil an Impfschäden ist und wie hoch der Anteil ist die durch eine Impfung erst gar nicht krank geworden sind bzw. gestorben sind.

Ja und dann liest man von Masernpartys und das sich schon einmal Kleinkinder in Wartezimmern mit Masern anstecken. Es gibt Fälle wo man den Zusammenhang nachweisen konnte. (NRW Lage). im ersten Halbjahr 2006 für einige Schlagzeilen: Bei einem großen Masernausbruch in Nordrhein-Westfalen erkrankten fast 1600 Menschen, darunter viele Säuglinge und Personen über 20 Jahre. (2011 gab es in Deutschland 1608 Masernerkrankungen)

http://rollingplanet.net/2013/07/20/das-findet-hirschhausen-nicht-lustig-masernp...

Ja und dann konnte man z.B. 2005 lesen

In Südbayern grassiert derzeit eine Masernwelle. Es sind mindestens 120 Fälle in München, Freising und südlich der Landeshauptstadt bekannt geworden. Die Gesundheitsbehörden haben den Verdacht, dass Eltern an der Montessorischule im oberbayerischen Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau) "Masern-Partys" für ihre Kinder organisiert haben. Der anthroposophische Ansatz, wonach Kinder durch einen mehrtägigen Fieberschub eine positive Bewusstseinsänderung erfahren, "ist wissenschaftlich nicht bewiesen", so der Minister. (Quelle Stern)

Ja und dann fragt man sich geht s denn noch ..... da fehlt dann nur noch ein Hexenprozess odgl..

Ob die Ärzte ( Politik eher daran gehen nach dem Motto - es ist halt so wie es ist da können wir nichts ändern- ?

So sterben in Deutschland jedes Jahr Kinder (1-2)

Wie der BVKJ unter Berufung auf das Gesundheitsamt in Weilheim mitteilte, war der 26-Jährige bereits Ende März gestorben. Während des Aufenthalts in der Münchner Klinik, in der er wegen einer Tumorerkrankung behandelt wurde, habe der junge Mann mindestens einen weiteren Patienten, aber auch medizinisches Personal und sogar Ärzte mit Masern angesteckt. (Quelle die Welt 03.05.2011)

Angesteckt im Krankenhaus in Bayern nicht in Bangladesch odgl. !

VG Stephan

Antwort
von GeraldF,

Es war das Ziel der WHO, die Masern bis 2010 in Europa auszurotten. Das Ziel wurde verfehlt. Die Impfmüdigkeit steigt und solange es Eltern gibt, die Ihre Kinder zu "Masernpartys" schicken, werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen. Die Pocken sind bislang das einzige Beispiel für das erfolgreiche Ausrotten einer Erkrankung (die Welt ist seit 1980 pockenfrei) durch konsequentes Impfen.

Antwort
von Irene1955,

Ich glaube, dass eine mangelnde Aufklärung bei den Eltern hier ein Problem ist. Leider wird man als Mutter (ich beobachte das im Freundeskreis) ständig mit irgendwelchen Impf-Vorschlägen von Seiten der Kinderärzte zugeschüttet, und zwar in einem Ausmaß, wie es früher nicht üblich war. Darunter sind leider nicht nur die sinnvollen, sondern auch viele vollkommen unnötige und teilweise auch extrem umstrittene Impfungen.

Das führt m.E. nach dazu, dass viele Eltern nun Impfungen im Allgemeinen skeptisch gegenüberstehen und nicht mehr unterscheiden (können) zwischen nötigen/sinnvollen und überflüssigen Impfungen. Eine Impfung stellt natürlich immer eine Belastung für den Organismus dar und viele der angebotenen Impfungen sind sogar belastender und gefährlicher, als die Krankheit, gegen die geimpft wird. Daher ist hier Skepsis natürlich schon angebracht. Nur darf man eben nicht alle Impfungen über einen Kamm scheren und eine objektive Aufklärung wäre hier dringend vonnöten.

Da aber hinter vielen Impfkampagnen auch ganz massive finanzielle Interessen stehen, fehlt hier oft die nötige Objektivität - und die Eltern sind damit leider überfordert, das unterscheiden zu können.

Antwort
von gerdavh,

Hallo, ich kann @mahut hier nur beistimmen. Erst gestern habe ich einen Artikel gelesen, dass in vielen Ländern dank intensiver Impfungen endlich die gefürchtete Kinderlähmung bekämpft wurde. lg Gerda

Kommentar von walesca ,

Dafür kommt sie in Europa wieder vermehrt vor, weil die Menschen der Meinung sind, sie brauchten dagegen keine Impfungen mehr! Aber auch Erwachsene sollten diese Polio- oder auch Diphtherie-Impfungen hin und wieder mal auffrischen!! LG

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