Frage von Discored, 48

Könnte ich Schizophren sein?

Hallo,

Erstmal zu mir Persönlich: Ich bin 16 Jahre alt.

Nun zu meiner Angst/Vermutung/oder so: Ich befürchte, ich könnte im Anfangsstadium(oder auch schon mitten drin?) einer Schizophrenie sein, und wollte nur mal von euch wissen, ob das sein könnte. Vorab nochmal, Ja. Ich bin mir bewusst, dass Ferndiagnosen nicht immer wirklich recht haben etc.

Nun zu meinen Symptomen:

  • Angespannt/leicht reizbar
  • Gewalt bereit, obwohl es nichts nützen würde
  • Ich habe das Gefühl, verfolgt, beobachtet und das alles und jeder weiß, was ich denke
  • Ich kann mich nicht mehr wirklich Konzentrieren
  • Manchmal höre ich stimmen, wo es unmöglich ist(Nicht oft aber auch nicht selten)
  • Ich habe öfter(nahezu jeden Tag) kleinere bis hin zu größeren Visuellen Halluzinationen
  • Ich traue nur noch der Personen(Nicht mal meinen Eltern)
  • Ich habe irgendwie an nichts mehr Interesse, und wenn, denn nur, bis ich soweit bin und dann habe ich diese Interesse nicht mehr.
  • Ich wache jede Nacht mehrfach auf und kann nur mit YT einschlafen
  • Ich habe nur noch drei Freunde, da ich dass Gefühl habe, die anderen haben sich gegen mich verschworen
  • Ich höre Geräusche manchmal sehr laut und manchmal sehr leise
  • Ich streite mich sehr oft mit meiner Familie
  • Meine Handschrift hat sich verschlechtert
  • Meine Gedanken haben irgendwie ein halbes 'Eigenleben' und ich vergesse oft nicht gerade unwichtige Dinge
  • Ich rede kaum noch
  • Ich habe zu kaum noch etwas lust
  • Ich habe keine Emotionen bzw. Schmerzen mehr. (z.B. könnte jetzt vor meinen Augen meine Mutter sterben und es würde mir Emotional nichts ausmachen)

Es kann sein, dass ich etwas vergessen habe. Ich hoffe eure Antworten sind Ernsthaft. Danke im vorraus. Euer Discored :)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Discored,

Schau mal bitte hier:
Schmerzen Psyche

Antwort
von ahafrieder, 18

Die Symptome die du beschreibst, zählen zu den Symptomen von Schizophrenie.

Unter http://www.schizophrenietest.de/ kannst du das einmal Testen.

Und am besten du besorgst dir einen Termin bei einem Neurologen und einem Psychologen.  

Kommentar von Discored ,

Die von Ihnen genannte seite zeigt mir folgendes:

Ihr Punkteergebnis: 102.

Für diesen Test gilt das Ergebnis von 15 bis 65 Punkte als Normwert.

Ihr Punkteergebnis übertrifft stark die Norm.

Sie haben eine deutliche Schizophrenieexposition. Es ist empfehlenswert, sich beim Arzt untersuchen und diagnostizieren zu lassen. Aber es kann auch sein, dass Ihr hohes Punkteergebnis mit der Schizophrenie kaum zu tun hat. Aber das Testergebnis besagt das Vorhandensein von einer oder mehreren Geisteskrankheiten im Anfangsstadium. Es mag auch sein, dass der Grund in irgendwelchen Umständen liegt, die mit Ihrer Lebensweise verbunden sind. Oder sind daran irgendwelche Ereignisse schuld, die bei Ihnen einen starken Streß hervorgerufen haben und von denen Sie sich noch nicht erholt haben. Jedenfalls ist es Ihnen die Atztberatung empfohlen.

Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass dieser Test die vielfalt von physiologischen Faktoren, die die ausschlagegebende Auswirkung auf das Befund haben, nicht einschätzen kann. Zu gleicher Zeit, im Falle, dass Sie ehrlich auf die Testfragen geantwortet haben, gibt dieser Test den Anlaß sich über Ihre Lebensweise Gedanken zu machen und sich Ihre eigene Persönlichkeit näher ansehen.



Antwort
von Leongo, 7

Ich habe auch Schizophrenie. Circa 800.000 Menschen in Deutschland leiden darunter. Was mir besonders geholfen hat, ist folgendes (habe ich zu erst für mich persönlich verfasst)

* Vegan, Bio und weitestgehend glutenfrei leben (den Magen mit gutem Inhalt füllen)
* Bewegung an frischer Luft (um den Kopf frei zu kriegen)
* Kognitives Training mit echten undigitalen Spielen (das Gehirn auf Fordermann bringen)
* Viel Tageslicht tanken (z. B auch über Tageslichtlampe; wirkt gegen Depression und Konzentrationsschwäche)
* Fähigkeiten und Talente prüfen und fördern (gibt Dir eine Lebensaufgabe)
* An den lieben Gott als wichtigste Verbindung glauben und beten (auch Gott einen schönen Tag wünschen)
* Gespräche mit Therapeuten, anderen Betroffenen und Angehörigen führen (das Gehirn mit Inhalt füllen)
* Freundschaften suchen oder machen
* Über das was Dich bewegt philosophieren oder singen (singen ist eine gute Form des philosophierens)
* Es hilft sich alle Probleme von der Seele zu reden (da hilft es auch die Probleme einer Kuh zu erzählen; die hört zu und verdaut es für Dich)
* Sozial eingebunden sein und Arbeit zu haben ist ebenfalls sehr wichtig

Wie gesagt. Das hat mir unheimlich geholfen (auch nebenbei mit Medikamenten)

Viele Grüße leongo

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