Frage von parsons,

Können Schadstoffe in Kunststoffen über die Haut aufgenommen werden?

Beruflich und auch hobbybedingt recht viel Hautkontakt mit Kunststoffen. Vorhin kam ich ins Grübeln, ob das eigentlich auf Dauer gesundheitsschädlich sein kann. Insofern, als dass in Kunststoffen wie Plastik ja recht viele Chemikalien enthalten sind, zum Beispiel auch Weichmacher. Kann es sein, dass schädliche Stoffe daraus bei häufigem und längerem Hautkontakt schädlich sein können?

Ich habe mal einen Test zu Kinder- Fahrradgriffen gelesen, der ein fast erschreckendes Ergebnis zu Tage brachte. Nahezu alle Griffe waren stark belastet und eigentlich gar nicht benutzt werden. SO einen Griff fasst man ja auch längere Zeit an.

Antwort
von StephanZehnt,

Hallo parsons,

wenn man sich etwas mehr mit dem Thema beschäftigt hat und weis welche Auswirkungen z.B. Bisphenol A (BPA) hat kennt ein Stück die Gefahren. Das Problem wir schwitzen an den Händen immer ein wenig. und da kann sich schon etwas lösen. Eine Familie in Österreich hat einmal versucht vier Wochen ohne Plastik aus zu kommen. es ist ihr nur teilweise gelungen.

Ohne Plastik würden nicht wenige halb nackt und mit ziemlich leeren Haushalt dastehen. Die Weltmeere sind voll von Plastik und am Strand liegen wir schon einmal in Plastik nicht mehr im Sand! Natürlich versucht man nun aus Pflanzen z.B. Einkaufstüten usw. her zu stellen allerdings kann das nicht in den Recycling Kreislauf gebracht werden weil dies Stoffe eine bestimmte Temperatur dazu brauchen.

Also wird es im Moment noch verbrannt weil zu wenig von diesem Ersatzplastik zum Recycling vorhanden ist!

Wenn es zufällig Jemand interessiert es gibt einen Film dazu Plastic Planet und auch Bücher Kein Heim für Plastik .....

VG Stephan

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