Frage von Desperate, 38

Können diese Symptome psychosomatisch sein?

Guten Morgen allerseits

Anfang September wurden mir vom Zahnarzt zwei Weisheitszähne entfernt, beim Oberen gab es Komplikationen, da ein Stück der Zahnwurzel abgebrochen und durch die Mund-Antrum Verbindung bis in die NNH gewandert ist. der ZA schickte mich dann sofort zu einem Kieferchirurgen, der dieses Stück erfolgreich heraussaugen konnte.

Das Loch ist wieder komplett zugewachsen, allerdings fing es dann mit Ohrensausen mit hoher Frequenz im linken Ohr an, welches 24/7 zu hören ist. Mal stärker, mal schwächer. Desweiteren ist bei Belastung kurz ein pulssynchrones Pochen im linken Ohr zu hören. Dies schilderte ich dem Kieferchirurgen, doch der meinte, das kann alles nicht zusammenhängen.

Einige Tage später fing es mit Benommenheit an (eine art Pseudo-Vertigo), sehr leichte Kopfschmerzen, Druck auf dem Nasenbein, leichter Druck in der Nase beim nach-vorne-Beugen, leichter Druck in NNH und Stirn, Lichtempfindlichkeit (ich sehe oft auch einfach Punkte), sehr subtiler Druck auf Augen, eine Auffälligkeit überhalb des hintersten Backenzahnes oben rechts zwischen den Zahnfleischwänden, so eine Art "Faden", sieht genau so aus wie diese über und unterhalb der Schneidezähne, Druck auf Halsschlagadern (oder Lymphknoten?), merkwürdige Gefühle in der Oberbauchregion - fühlt sich alles an wie als ob mit Beton gefüllt, manchmal leichte, stichartige Schmerzen im Rücken, Nacken, links über der Brust und Armen. Mir kommt es ebenfalls so vor, als ob meine Arme etwas Taub wären, aber vielleicht bilde ich mir das nur ein, fest steht, dass mein kleiner Finger an der linken Hand oft gekribbelt hat und leicht taub war, ist jetzt aber wieder normal. Mein Herzrhythmus, der tagsüber normal ist, scheint beim Liegen ein bisschen abnormal zu sein, wenn ich meine Hand über die Brust halte und versuche, den Rhythmus zu fühlen.

Desweiteren seitdem ebenso alle 1-2 Tage quasi "Anfälle" mit Herzrasen(Ruhepuls 90-110), innere Unruhe und Zittern, subjektiv schwache Beine. Das hält dann so eine halbe Stunde bis 2 Stunden an, verschlimmert sich aber, wenn ich aufstehe. Oft kann ich mich aber davon ablenken.

Ich war wegen all dem schon beim HA und notfallmässig im KH, weil ich dachte, ich würde einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall erliegen. Es wurde ein EKG gemacht, Blutbild gemacht, sogar ein CT des Schädels mit Fokus auf NNH-Region, kein Befund. Allerdings hat die Ärztin festgestellt, dass meine Lymphknoten am Hals geschwollen sind, was mir nie aufgefallen ist. Sie vermutet, dass diese noch von der Zahnoperation angeschwollen sind (sie sind hart, unbeweglich und tun nicht weh).

War letztens nochmal beim HA, der hat mir dann mein Blut auf Entzündungswerte überprüft, nichts gefunden. Mir wurde gesagt, dass ich in meinem Zustand auf jedes kleinste Detail des Körpers achte.

Ich bin jetzt ehrlich gesagt ratlos, was ich tun kann, was das sein könnte. Psyche? Oder vielleicht ein HWS Syndrom, Endokarditis, Depressionen oder gar Leukämie?

Was wäre meine nächste Anhaltestelle?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Desperate,

Schau mal bitte hier:
Psyche Lymphknoten

Antwort
von Sallychris, 27

Hallo,

wahrscheinlich haben Deine Beschwerden überhaupt nichts mit der Zahn-OP zu tun.

Vieles kommt sicher auch davon, dass Du nun Deinen Körper super kritisch beobachtest und somit Beschwerden magisch anziehst.

Wurdest Du auch mal auf eine Borelliose Infektion untersucht, diese verursacht sehr viele verschiedene Beschwerden und wird oft nicht rechtzeitig erkannt, ganz besonders, wenn man es nicht merkte, dass man einen Zeckenbiss hatte.

Gute Besserung Sallychris

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