Frage von brido, 87

Können Depressionen die jetzt auftreten mit Vitamin D Mangel zu tun haben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dinska, 70

Das ist gut möglich. Bevor du aber etwas einnimmst, ist es besser, eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Dann weißt du genau woran du bist und ob des dir an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen fehlt.

Was du immer machen kannst, an die frische Luft zu gehen, sooft es möglich ist und auch die Sonne zu genießen. Gerade jetzt verwöhnt sie uns ja sehr.

Was noch wichtig ist, ist Entspannung in den Tagesablauf einzubauen, tief durchatmen, dehnen, lockern und so die Sauerstoffaufnahme verbessern.

Unterscheide zwischen Depressionen und depressiven Phasen. Depression ist eine Krankheit, einer depressiven Phase kann man mit den oben genannten Mitteln entgegenwirken, damit sie schnell wieder vorbei geht.


Kommentar von Hooks ,

Dinska, das stimmt nicht ganz.

Echte richtige Depressionen könen auch Vitalstoffmängel zur Ursache haben.

Ich hatte mal eine dicke tiefe schwarze Depression durch Östrogenmangel. Da hätten Deine Vorschläge kaum etwas genützt, aber mit ein paar TL Brennesselsamen ging es mir wieder gut.

Antwort
von kbaur87, 30

Ich glaube Vitamin D Mangel allein kann eine Depression nicht auslösen, er kann zusammen mit anderen Faktoren aber dazu beitragen und eine vorhandene Depression verschlimmern.

Im Zweifel würde ich das halt beim Arzt checken lassen.

Kommentar von Hooks ,

Klar kann er das. Denn es gibt Menschen, deren Depression verschwindet durch Gaben von Vitamin D. Dann wird das der Mangel gewesen sein.

Antwort
von Hooks, 46

Ja, auf jeden Fall, das ist jetzt genau die Zeit, wo die Depots aufgebraucht sind.

Laß Deinen Vitamin-D-Pegel messen beim Arzt, dann zahlt die Kasse die Substitution, aber vergiß nicht die Anfangsdosis. Zur Erhaltungsdosis soll man erst nach 3 Wochen übergehen, wenn die Speicher gefüllt sind.

Auf eigene Faust kannst Du Lebertran nehmen, der ist für alles mögliche gut, u.a. auch gegen Sonnenbrand. Nimm morgens gekühlt vor dem Frühstück einen EL voll und direkt etwas hinterher, dann schmeckt das nciht so penetrant. Du bekommst ihn in der Apotheke.


Kommentar von alegna796 ,

Welche Kasse zahlt bei Vitamin D-Mangel das Vitamin D???

Kommentar von Hooks ,

Weiß ich nicht, ich meine, walesca hat das mal geschrieben.

Ich habe es mir selbst gekauft, ich nehme neben dem täglich Lebertran die 50.000er Kapseln von WLS (Niederlande). Ich hatte eine Kapsel geschenkt bekommen zum Testen und war begeistert, stechende Fingerknöchelschmerzen innert Stunden verflogen, und da dachte ich, bei dieser Menge hat ein Test keinen Sinn mehr, weil die Werte ja nun verfälscht sind.

Kommentar von Hooks ,

https://www.kvno.de/downloads/newsletter/vin/VIN_01_2015_2.pdf

Aha.

Welche Leistungen zahlt die GKV?

Die Bestimmung des Vitamin D-Spiegels (25-OH-Vitamin D) zu Lasten der GKV ist bei medizinischer

Notwendigkeit möglich. Die „medizinische Notwendigkeit“ wird im EBM jedoch nicht weiter definiert.

Klinisch manifest ist ein Vitamin D-Mangel beispielsweise bei Rachitis oder Osteomalazie.

Wenn die Grundleistung GKV-Leistung ist, kann die Verlaufskontrolle ebenfalls zu Lasten der Kranken-

kassen abgerechnet werden.

Nicht verschreibungspflichtige Vitamin D-Präparate bis zu einer Tagesdosis von 1.000 I.E. Vitamin D3,

in Kombination mit Calcium oder als Monopräparat, können nach den Bestimmungen der Arzneimittel-

Richtlinie nur auf einem Kassenrezept verordnet werden für:

Patienten mit manifester Osteoporose (mit Frakturen ohne adäquates Trauma)

Patienten die über ein halbes Jahr 7,5 mg Prednisolonäquivalent einnehmen müssen

Patienten, die eine Bisphosphonattherapie erhalten, gemäß Angabe in der jeweiligen Fachinformation

bei zwingender Notwendigkeit.

Sollte die Umwandlung des Vitamin D3 (Colecalciferol) durch eine Erkrankung beispielsweise der Niere

verhindert sein, so können die anderen Vitamin D-Derivate substituiert werden. Die relevanten Arznei-

mittel (Wirkstoffe: Calcidiol/Synthese in der Leber, Calcitriol/Synthese in der Niere und 1-OH-Vitamin

D= Alfacalcidol) sind verschreibungspflichtig und sind zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung

verordnungsfähig.

Verschreibungspflichtige hoch dosierte Vitamin D-Präparate (> 1.000 I.E.) können zu Lasten der GKV zur

Behandlung verordnet werden. Sie sind jedoch nur zugelassen beispielsweise zur einmaligen Anwen-

dung bei Vitamin D-Mangelzuständen (z. B. Dekristol 20.000). Nach Auskunft des Herstellers manifes-

tiert sich der Vitamin D-Mangel durch Störungen im Calciumphosphat- und Knochenstoffwechsel. Die

Diagnose sollte daher nicht allein auf dem Vitamin D-Spiegel beruhen, sondern beispielsweise durch die

Bestimmung des Parathormons und/oder der alkalischen Phosphatase gestützt werden. Zur Einleitung

der Behandlung von klinisch manifesten Vitamin D-Mangelzuständen können nach ärztlicher Anwei-

sung zum Beispiel 5mg oder 200.000 I.E. Vitamin D3 gegeben werden. Eine eventuell notwendige wei-

tere Behandlung mit dem Arzneimittel muss individuell vom Arzt festgelegt werden.

Zur Dauerbehandlung der Rachitis und Osteomalazie und von Hypoparathyreoidismus bei Erwachsenen

sind auch Vigantol Öl Tropfen verschreibungspflichtig zugelassen.

Kommentar von Sonja11 ,

Wenn man einen richtig starken mangel hat, bekommt man gar keine Tabletten, sondern Infusionen beim Arzt. Das zahlt dann die Kasse. Ich hatte das mit Eisen, Vitamin B12 und nochmal irgendwas. Das geht aber nicht immer, nur wenn es wirklich notwendig ist und Tabletten nicht ausreichen.

Kommentar von Hooks ,

Vitamin D verabreicht man als Tropfen oder Kapseln, da wird nichts gespritzt.

Das Problem ist, daß Vitamin-D-Mangel oft nicht anerkannt wird. Mein Hausarzt sagte, wenn man uns messen würde, hätten wir bestimmt alle einen Vitamin-D-Mangel. Ja, toll! Und gemacht wird nichts! Ich mußte jahrelang Cortison schlucken und MTX spritzen, und mit Lebertran geht es genausogut weg, aber der Arzt grinst sich nur eines, wenn man ihm das erzählt. Nun sitze ich da mit meinen Nebenwirkungsschäden...

Antwort
von offala, 45

Würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Eine richtige Depression lässt sich nicht mit ein paar Vitaminen behandeln. 

Kommentar von Hooks ,

Das kommt immer darauf an, woher die Depression kommt, welche Ursache sie hat.

Es gibt auch "richtige" Depressionen, die als Ursache einen Mangel haben:

  • Vitamin B1,
  • Vitamin B3,
  • Vitamin D
  • Östrogen.

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