Frage von DW1176, 97

Können Depressionen aufgrund von Vitamin D3 Mangel entstehen?

Ich leide seit meiner Pupertät unter schweren Depressionen und habe auch schon viele Medikamente dagegen eingenommen, aber die Krankheit holt mich letztendlich immer wieder ein.Ich habe mein Blut testen lassen, da kam ein Vitamin D3 Mangel heraus. Mein Wert liegt bei 17 und Normalwert ist bei 60-90. Nun habe ich gelesen, dass das auch ein Grund für Depressionen sein kann.

Wer hat damit Erfahrungen gesammelt und wie schnell läßt sich dieser Mangel beheben?

Vorab schon einmal vielen Dank!

Antwort
von gerdavh, 55

Vitamin D3-Mangel verursacht Depressionen, das kann man in einschlägigen Artikeln nachlesen. Wenn Du Vitamin D3 einnimmst, musst Du auch Vitamin K2 dazu nehmen. Gerade heute habe ich für meinen Mann eine Bestelllung aufgegeben.

Da der Arzt Dir offensichtlich kein Vitamin D3 verordnet hat, musst Du das selbst kaufen. Bei VitaminExpress bekommt man hochwertiges, veganes Vitamin D3 am günstigsten, Vitamin K2-K7 ist bei der Firma NordHit am preiswertesten.

Ich habe es lt. Anweisung meiner Ärztin so gemacht, dass ich 1 x täglich 50.000 I.E. Vitamin D3 + 2 Kapseln K2-K7, und zwar über einen Zeitraum von einem Mona,t eingenommen habe. Anschließend genügt eine Erhaltungsdosis 1 x wöchentlich.

Hier ein Link nur NordHit, die haben allerdings Vitamin D3 nur in geringeren Dosierungen

https://www.nordhit.de/naehrstoffe/vitamine/vitamin-k2/

lg Gerda

P.S. Frag nochmal bei dem Arzt nach, normalerweise wird bei extremem Vitamin D3-Mangel das verordnet, K2 musst Du selbst kaufen.

Kommentar von DW1176 ,

Hallo Gerda,

der Hausarzt hat mir Vigatolleten verschrieben 2x1 1000 I.E. das ist doch viel zu wenig um das Depot aufzufüllen, oder?

Vielen lieben Dank vorab .-)

Antwort
von bethmannchen, 47

Das kann durchaus ein Zusammenhang bestehen. Schließlich bilden wir Vitamin D3 selbst in der Haut, wenn wir genug UV-Licht abbekommen haben Deshalb haben wir alle im Winter wohl etwas zuwenig davon und jeder zweite ist leicht depressiv, und beim ersten Frühlingserwachen haben wieder alle gute Laune.

Du kannst das ja einfach ausprobieren. Vitamin D3 bekommt man rezeptfrei in der Apotheke. (Auf Rezept verordnet kommt es wegen der Zuzahlung auch nicht viel billiger). 

Die Dosierung wird in der Packungsbeilage meistens mit eine Tablette oder Kapsel pro Tag angegeben. Man kann das Vitamin aber nicht so leicht überdosieren. Schließlich bilden wir es selbst in der Haut. Ich selbst nehme es deshalb ab Weihnachten bis in den März hinein. So ist eine Packung weg, und ich bin gut durch den Winter gekommen.

Ich würde einfach eine Woche lang täglich 3 Dosen nehmen, in der nächsten Woche dann je 2, und dann mal sehen, ob sich eine Wirkung einstellt. Wenn nicht, dann hat es eben bei dir nicht gewirkt, aber mehr ist nicht passiert. Das hast du dann aber für ein paar Euro herausfinden können, ohne dass du dir damit selbst geschadet hast.

Kommentar von gerdavh ,

Diese Aufrechnung mit der Zuzahlung stimmt leider nicht. 90 Kapseln hochwertiges Vitamin D3 50.000 I.E. kosten im günstigsten Fall 34,90 Euro. Die meisten Anbieter wollen sogar 40,-- und mehr dafür haben. Von daher lohnt es sich, nach einer Verordnung zu fragen.

Antwort
von Zweimal, 61

Umgekehrt ist richtig:

"Niedriger Vitamin D-Spiegel Folge und nicht Ursache von Depressionen

Eine prospektive, randomisiert-kontrollierte Studie des
Universitätskrankenhauses der Universität von Nord-Norwegen in Tromsö
an 334 Personen ergab, dass bei niedrigem Vitamin D-Spiegel
(25(OH)D3<55 nmol/L) die Depression-Scores signifikant höher waren
als bei Personen mit hohen Vitamin D-Werten (>70 nmol/L).

Eine hochdosierte Vitamin D-Supplementierung mit wöchentlich 40 000 IU
Vitamin D3 für 6 Monate zeigte jedoch im Vergleich mit Plazebo keine
signifikante Verbesserung. "

http://blog.endokrinologie.net/niedriger-vitamin-d-spiegel-depressionen-404/

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