Frage von asdf123, 613

Knorpelschaden 3. - 4. Grades im Schultergelenk

Hallo,

hatte vor 10 Jahren meine Schulter ausgerenkt. Damals wurde ein Knorpelschaden 3. - 4. Gardes festgestellt. Von einer Operation wurde mir damals jedoch abgeraten (ich glaub damals war auch die medizin noch nicht so weit um knorpelschäden reparieren zu können). Ich hatte ein physiotherapie und hab den gleichen bewegungsradius wie vor dem unfall. Ich bin mir aber nicht ganz sicher wie weit die medizin jetzt schon ist, bzw. ob es nicht doch sinn macht da was zu unternehmen / knorpel aufbauen zu lassen. Grundsätzlich bin ich kein Sportler, vermeide auch hastige Bewegungen mit den Armen seit dem Unfall, Belastungen nur durch normale Alltagsbelastungen. Schmerzen hab ich eigentlich nie, außer wenn mein arm in eine ungünstige position gerät. Was meint ihr denn? Sollte man da nochmal einen Arzt drüber schaun lassen, ob man doch operieren sollte? Oder sind 10 Jahre schmerzfrei beweis genug dass da nix schlimmeres mehr im knorpel passiert?

Ich will halt keine arthrose bekommen wenn ich älter werde, deswegen die frage.

Danke im Voraus

Antwort
von walesca, 607

Hallo asdf123!

So lange Du keine ganz gravierenden Beschwerden mit der Schulter hast und sie noch normal bewegen und belasten kannst, lass lieber die Finger von einer (unnötigen) Operation! Sonst handelst Du dir nur massive Probleme ein. Bitte schau mal in diesen Tipp. Damit bin ich bisher immer gut gefahren. Vielleicht helfen Dir ja auch "Glucosamin PLUS 800 + Chondroitin-Kapseln von Doppelherz". Die helfen mir z.B. auch gegen beginnende Arthrose in den Gelenken. Seitdem habe ich weniger Beschwerden. Probier es doch einfach mal aus.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/schulter-operation-muss-das-sein

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von StephanZehnt, 477

Hallo A. ....,

zwischen einem Knorpelschaden dritten und vierten Grades ist jede Menge Platz! Grad 3: Schädigungen (Läsionen) haben tiefe Spalten hinterlassen (über 50 % der Knorpelschicht) Grad 4: der Knorpelriss zeigt den darunter liegenden (subchondralen unterhalb des Knorpels) Knochen

Wenn Du seitdem keine größeren Probleme hast und jetzt nicht auf dem Bau schaffst und keinen Leistungssport odgl. machst dürften eigentlich keine größeren Probleme auftauchen wenn es sie bisher nicht gab. Ich weis nicht ob Du 30 J oder ..bist.

Natürlich kann man mit so einer Ferndiagnose für nichts garantieren! Es ist so das eine Omarthrose (Athrose Schulter) seltener vorkommt als meinetwegen eine im Knie (Gonathrose) weil die Belastung eine ganz andere ist. Auf dem Knie können, wenn man sich bewegt schon einmal 700kg Druck lasten. Bei der Schulter ist das nicht ganz so heftig!

Du kannst Dir aber nur Gewissheit verschaffen wenn Du noch einmal zu einem Orthopäden gehst! Denn um etwas mehr dazu sagen zu können müsste man schon etwas mehr wissen. Gibt es eine berufliche Belastung wenn Du nicht im Büro schaffst. Ja und gerne schwimmen gehst und da richtig gut bist, aber danach schon etwas Deine Schulter spürst. Also gehe noch einmal zum Orthopäden und sprich mit ihm über Deine Sorgen. Sicher kann man inzwischen Knorpel züchten da soll irgend eine Klinik bei Berlin sein. Die Frage ist wie lange hält dies dann? Die Kosten wird evtl. eine PKV bezahlen wie dann die Beiträge im Alter aussehen....

VG Stephan

Antwort
von pferdezahn, 409

Dein Knorpelschaden kann nicht so arg sein, denn sonst haettest Du Beschwerden, bzw. Schmerzen. Was an einem Knorpel kaputt ist, ist kaputt und nicht mehr reparierbar. Koennte man einen Knorpel reparieren, dan gaebe es keine kuenstliche Gelenke. Wenn Du schmerzfrei bist und in der Bewegung nicht gehemmt bist, dann lass es beruhen. Du weisst nicht, an was fuer einen Arzt Du kommst, und der schwaetzt Dir ein kuenstliches Gelenk auf, wie es damals bei mir der Fall war. Ein Sportarzt bekam es mit einer Arthroskopie hin.

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