Frage von allesinderwaage, 67

Knochenkrankheiten im Vergleich

hallo, ich hab eine frage zu einer knochenerkrankung und zwar zur hüftkopfnekrose und zur osteoporose, weil es wurde bei mir die hüftk.nekrose festgestellt mit dazzu beidseitiger coxarthrose. was ich gern wissen will ist ob die h.k.nekrose jetzt als eine steigerung der "normalen" osteoporose gesehen wird oder sind die beiden krankheiten überhaupt nicht in verbindung zu bringen/ zu vergleichen bzw. welche erkrankung ist von beiden die schlimmererere oder schwierigererere?

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Antwort
von Hooks, 57

Wie entsteht die Hüftkopfnekrose?

Die Hüftkopfnekrose oder aseptische Knochennekrose ist eine schwere Knochenerkrankung des Hüftgelenks. Dabei kommt es zu einer örtlich begrenzten Zerstörung des Knochens am Hüftkopf weil stellenweise Knochen-Gewebe abstirbt (griechisch nekros = abgestorben).

Ursache sind Durchblutungsstörungen

Bei der Hüftkopfnekrose handelt es sich um die Zerstörung des gelenknahen Knochens des Femurkopfes im Rahmen einer Durchblutungsstörung. Aktueller Fachartikel zu Hüftkopfnekrose von Dr. Thomas Schneider

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen ist eine typische Zivilisationskrankheit. Wie bei einem Herzinfarkt sind auch hier das Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und zu viel Alkohol die Haupt- Risiko-Faktoren. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehrere tausend Menschen an einer Nekrose des Hüftkopfes!

Was passiert bei der Hüftkopfnekrose im Knochen?

In Ihrem Knochen ist es durch die gestörte Durchblutung zu einem Tod von Knochenzellen gekommen, weil die den Hüftkopf versorgenden Blutgefäße verschlossen wurden.

Die Folgen dieser Mangelversorgung des Hüftknochens mit Sauerstoff sowie Nähr- und Mineralstoffen sind gravierend.

http://gelenk-klinik.de/orthopaedische-erkrankung/huefte/hueftkopfnekrose.html

Kommentar von Hooks ,

Wie kommt es zu einer Hüftkopfnekrose?

Häufige Ursachen für eine Hüftkopfnekrose beim Erwachsenen:

  • Unfallverletzungen mit Schädigung der Hüftkopfgefäße z.B. nach Schenkelhalsbruch kopfnah (posttraumatische Hüftkopfnekrose)
  • alkoholbedingte Schädigung des Hüftkopfes (ethyltoxische Hüftkopfnekrose)
  • strahlungsbedingte Schädigung des Hüftkopfes (post radiatio Hüftkopfnekrose)
  • Kortisonbedingte Knochenschädigung (Glukokortikoid bedingte Hüftkopfnekrose)
  • Zystostatika mit knochenschädigender Wirkung
  • Tauchschäden durch Gasbläschen bei zu schnellem Auftauchen (Caisson- oder Dekompressionskrankheit)
  • Berufserkrankung bei Tauchern und Bergbauarbeitern
  • stoffwechselbedingte Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes (Erhöhte Gallensäure,
  • Blutzuckererhöhung bei Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung)
  • Nierenerkankungsbedingte Hüfterkrankung (Renale Hüftkopfnekrose)
  • Gerinnungsstörungsbedingte Nekrose
  • Blutzelltumoren

Trotz der vielen modernen Diagnosemethoden und guter Studienlage sind noch nicht alle Ursachen für eine Hüftkopfnekrose bekannt. Regelmäßig haben wir Patienten in der Sprechstunde, die eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes und alle Zeichen eines Hüftkopftodes haben, aber keine der oben genannten Ursachen aufweisen.

http://gelenk-klinik.de/orthopaedische-erkrankung/huefte/hueftkopfnekrose.html

Antwort
von Hooks, 47

http://www.nierenratgeber.de/nierentransplantation/themen/probleme-komplikatione...

Schau mal hier rein, dort steht etwas. Es geht zwar um Nierentransplantationen, aber mir scheint wichtig zu sein, daß Osteoporose wohl ständig auftrit, HJüftnekrose sehr selten. Daraus schließe ich, daß die Ursachen jeweils andere sind.

Osteoporose kannst Du vermeiden, indem Du Vitamin D3 mit K2 zu Dir nimmst, hochdosiert.

Kommentar von allesinderwaage ,

Danke "hooks", die ganzen Seiten kannte ich aber schon alle, eigentlich wollte ich bloss wissen was jetzt von beiden krankenheiten schlimmer ist falls sich das überhaupt einstufen lässt, aber wie gesagt danke für die mühen ;:)

Kommentar von Hooks ,

Ich denke, die Nekrose ist schlimmer, weil sich die Osteoporose recht einfach mit Lebertran oder anderem D3 bekämpfen läßt - es ist die Erwachsenenkrankheit zu Rachitis, und die bekam man immer schnell mit Lebertran in den Griff :-)

Womöglich läßt sich aber die Durchblutungsstörung, die ja die Ursache für die Nekrose ist, auch mit hochdosiertem D3 beheben, da müßtest Du mal bei Jeff T. Bowles oder Dr. von Helden nachsehen. Meine kalten hände und Füße sind jedenfalls passé, seit ich täglich 50.000 IE einnehme. Das habe ich 3 Wochen lang gemacht, und nun nehm eich das minestens wöchentlihc, manchmal auch mehr, immer in Verbindung mit K2 (Super K, gibts bei amazon), damits keine HyperKalzämie gibt.

Vielleicht wäre das eine Anregung zur weiteren Recherche...

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