Frage von Basilikum123, 11

Klinik für Essstörung oder Panik aufsuchen?

Hallo an alle,

-Mein Essverhalten hat sich vor ca. 4 Jahren kmpl. geändert durch eine Diät. -Seit knapp 2 Jahren leide ich an Panikanfällen (Atemschwierigkeiten, Schweißausbrüche, Zitter, Schwindel) und Ängsten, die so langsam Überhand nehmen -Vor ca. 2 Wochen wurden bei mir Intoleranzen festgestellt (Laktose-,Fructose-,Glutamat-,Glute-,Histamin) -Gestern war ich im Krankenhaus, weil mein Kreislauf im Keller war, hatte nen richtig krassen Panikanfall.Ich wurde heute wieder entlassen. Sie haben mir die Schilddrüse untersucht und Blutwerte, aber überall Fehlanzeige. Ich weis jetzt echt nicht mehr was ich machen soll. Ich habe die Panik auch beim Auto fahren. Ich kann diese Anfälle auch an nichts fest machen...kommen mal morgens, mal abends, mal während dem Auto fahren, ziemlich oft nach dem essen..... Ich bin im Moment arbeitslos und muss eig. bis 01.08 wieder arbeiten gehen, sonst rutsche ich ins Hatz 4 ... Jetzt meine Frage, was würdet Ihr an meiner Stelle tun. Wenn ich mir jetzt eine Klinik suche, zieht das sich ewig lang. Wenn ich mir nen Psychologen suche kann mir nich so schnell geholfen werden. Kann aber im Moment auch nur Stellen im Umkreis von ca.20 km an holen weil ich weiter mit dem Auto nicht fahren kann, wegen meinen Panikanfällen und Autobahn geht erst recht nicht, da war ich schon 2 Jahre nicht mehr drauf. Ich frag mich auch echt woher diese Panik kommt, kommt Sie vom Essen (bei Histamin bekommt man auch Atemnot) .... ich weis einfach nicht mehr wie es weiter gehen soll. Suche jetzt schon seit 3 Jahren den Grund meiner Panik....jeder Arzt sagt mir, es käme von der Psyche....da wir auch viele Krankheiten in unserer Familie haben und es nich immer ganz leicht war. Aber ich weis nich ob es vlt. doch am Essen hängt ..... Ich blick im Moment einfach garnich mehr durch....

Freue mich über eure Antworten

LG

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Antwort
von gerdavh, 9

Hallo, sag mal, was isst Du eigentlich noch? Dein Speiseplan ist ab jetzt mehr als stark eingeschränkt. Du berücksichtigst Deine ganzen Allergien doch, oder? Falls Du einen dieser Nahrungsmittel, gegen die Du eine Intoleranz hast, noch immer zu Dir nimmst, könnten diese Panikattacken auch dadurch ausgelöst werden. Wäre ich an Deiner Stelle, ginge ich zu meiner Krankenkasse und würde mich bezügl. Ernährungsberatung schlau machen. Bei so vielen Nahrungsmittelallergien kannst Du als Laie unmöglich Dir selbst einen Speiseplan aufstellen, der Dich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgst. Wobei ich nicht weiß, ob die Krankenkassen eine Ernährungsberatung bezahlen, unter diesen Umständen müssten sie das eigentlich. Ich habe mal unter dem Stichwort "Glutenfreie fructosefreie lactosefreie Rezepte" gegoogelt - das ist echt nicht einfach, Dich künftig zu ernähren. Bei vielen Rezepten steht dann auch "Lactosearm und histaminfrei". Das musst Du Dich selbst mal durch die ganzen Rezepte lesen.Bevor Du Dich jetzt eine psychiatrische Klinik einweisen lässt, würde ich erstmal probieren, ob es Dir nicht auch psychisch besser geht, wenn Du Dich richtig ernährst. Kannst Du nicht ambulant zu einem Psychiater oder Psychologen. Dann könntest Du Dich nebenbei nach einer anderen Arbeitsstelle umsehen. Deine künftige Ernährung wird wahrscheinlich weit teurer, als bei Normalessern. Da wäre es schon gut, wenn Du nicht auch noch finanzielle Probleme hättest. Ich wünsche Dir alles Gute. lg Gerda

Antwort
von Rumpelstilzchen, 9

Wenn dein Arzt meint, dass das von der Psyche kommt, dann kann das schon sein. Eine Psychosomatische Klinik wäre dann für dich das richtige. Du musst ja auch nicht selber hinfahren. Entweder mit der Bahn und dem Taxi oder du lässt dich hinbringen. Zuerst aber musst du den Antrag auf eine Klinikeinweisung stellen, der Hausarzt sollte dir dabei helfen. Auch eine für dich geeignete Klinik sollte erst einmal gefunden werden. Aber bleib bitte am Ball, damit du die Panikattacken in den Griff bekommst. Alles Gute für dich.

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