Frage von Karlo442, 70

kleine menge im blut im auswurf muss ich mir sorgen machen?

Guten tag Ich habe mich vor gut 3-5 tagen erkältet nichts schlimmes mit schnupfen husten. Nun immer wenn ich starken husten muss(was nachts im bett geschieht) war eine sehr kleine menge blut in dem auswurf (ich würd grob mal sagen so ein achtel vom ganzen auswurf war mit blut). Zu meiner person ich bin 16 jahre alt und rauche seit 1 jahr und 7 monate. Muss ich mir sorgen machen?

Antwort
von cyracus, 23

Mach vorsichtshalber einen Termin bei einem Lungenfacharzt und lass das abchecken. Lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung geben und bitte darum, dass er Dir einen zeitnahen Temrin organisiert.

Raucher sollen sich alle zwei Jahre von einem Lungenfacharzt untersuchen lassen, spätestens aber dann, wenn Probleme auftreten, so wie jetzt bei Dir. Bedenke, dass Du ja auch sehr jung bist, und dass Deine zarte Lunge durchs Qualmen noch eher geschädigt werden kann als bei Erwachsenen.

Zum einen bist Du beruhigt (die Angst davor, dass etwas sein könnte, ist ja ziemlich ungemütlich). Und FALLS etwas ist, wirst Du behandelt und verschleppst das nicht.

Werde schnell wieder gesund - gute Besserung.

.

FALLS Du mit dem Qualmen aufhören möchtest, lies meine ausführliche Antwort an SchreibVehler auf die Frage

mit dem rauchen aufhören was tun?
https://www.gutefrage.net/frage/mit-dem-rauchen-aufhoeren-was-tun?foundIn=answer...

Dort gebe ich viele hilfreiche Tipps und Hinweise fürs Aufhören mit der Qualmerei.

Viele vor Dir haben aufgehört mit der Qualmerei - Du schaffst das auch, wenn Du es willst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!




Antwort
von evistie, 42

Muss ich mir sorgen machen?

Momentan eher nicht, da die Blutbeimengungen vermutlich durch Deine Erkältung, genauer gesagt, durch das starke Husten bedingt sind.

Generell aber durchaus... denn Du bist erst 16 und hast Dich schon prima "eingeraucht". Wahrscheinlich geht es schon gar nicht mehr ohne Ziggis bei Dir. Das ist der Beginn einer langen und "erfolgreichen" Raucherkarriere:

"Raucherkarrieren beginnen meist schon im jugendlichen Alter. Die meisten Menschen kompensieren mit dem Griff zur Zigarette oder Zigarre Unsicherheiten, Einsamkeitsgefühl oder Langeweile. Erst nach und nach wird der Glimmstängel in der Hand zur Sucht.

Nikotin ist ein starkes Gift. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. Durch den Nikotinkonsum wird unter anderem die Herztätigkeit beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich und somit wird das Durchblutungssystem gestört. Die schwer wiegendsten gesundheitlichen Folgen für starke Raucher sind chronische Bronchitis, COPD, Arteriosklerose und Krebs.

Doch schon lange vorher kündigen sich die Folgen an:

Häufiger Husten mit Auswurf; Luftnot bei körperlicher Anstrengung; Schmerzen in den Beinen beim Gehen (pAVK, Raucherbein); Herzstiche oder Herzschmerzen bei Anstrengungen;

Tabakrauch, ein giftiges Gemisch

Im Tabakrauch finden sich neben Nikotin und Teerstoffen noch Kohlenmonoxide und über 4000 weitere chemische Substanzen. Viele davon erzeugen Krebs. 20 bis 80 Prozent dieser Stoffe dringen tief in die Lungen ein und werden unterschiedlich vom Menschen eingelagert oder abgebaut. Im Laufe eines Raucherlebens bekommt die Lunge durch die Teerstoffe die typisch schwarzen Flecke."

Dies und mehr hier: http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Rauchen/Krank-durch-Rauchen/Rauchen-und-Ges...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten