Frage von dari2708, 280

KK schick mich wieder an die Arbeit,laut med. D.(war ich nicht)bin ich wieder gesund,dürfen die das?

Beziehe seit halben Dezember Krankengeld, Befund : Depression, außerdem Zucker, Rücken und Hüftprobleme , Lymtome, ..., Gestern kommt ein Brief von der KK das ich ab 4.4. wieder gesundgeschrieben bin, das das der med. Dienst so gesagt hat, ohne das ich bei diesen war, vom Hausarzt war ich bis zu 14.4. krankgeschrieben, Dürfen die mich einfach so wieder "gesund schreiben"?

Antwort
von rulamann, 280

Für diesen Fall rät Patientenberaterin Ulrike Dzengel, sofort Kontakt mit dem behandelnden Arzt aufzunehmen und je nach Empfehlung des Arztes zu reagieren.

Geht der behandelnde Arzt entgegen der Meinung des MDK-Gutachters von einer weiter bestehenden Arbeitsunfähigkeit aus, so kann er ein Zweitgutachten bei der Krankenkasse seines Patienten beantragen. Dieser Antrag sollte schriftlich und medizinisch begründet eingereicht werden. Außerdem müsste der Arzt weiterhin die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen.

Gleichzeitig muss der Patient bei seiner Krankenkasse Widerspruch gegen die "Gesundschreibung" und die Einstellung der Krankengeldzahlung einlegen. Dabei sollte der Versicherte von seinem Recht auf Akteneinsicht in das MDK-Gutachten Gebrauch machen, damit er seinen Widerspruch ausreichend begründen kann. Erfolgte die Überprüfung des MDK nur nach Aktenlage, also ohne persönliche Begutachtung, sollte der Versicherte in seinem Widerspruch auf das Urteil des Hessischen Landessozialgerichts vom 18.10.2007, Az.: L 8 KR 228/06 hinweisen. Nach diesem Urteil soll bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit der Einstellung der Krankengeldzahlung nicht nach bloßer Aktenlage entschieden werden. Dzengel weist allerdings darauf hin, dass es sich bei der richterlichen Entscheidung um die Beurteilung eines Einzelfalles handelt.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Arbeitnehmer unter Schilderung der Umstände schnellstmöglich dem Arbeitgeber ihre Arbeitskraft anbieten. Arbeitslose sollten sich persönlich bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden.

Bitte alles lesen > http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/Wenn-der-MDK-gesund-schreibt

Viele Grüße von rulamann

Antwort
von StephanZehnt, 238

Da nun das Wichtigste schon geschrieben ist evtl. noch ein kleiner Nachtrag. Evtl. sollte man sich auch Hilfe holen es gibt eine UPD (https://www.unabhaengige-patientenberatung.de/‎) die hier weiterhelfen könnte genau so VDK , SoVD.

Allerdings ist es wichtig das man die Frist von vier Wochen einhält man kann auch u.U. dazu schreiben Begründung wird nachgeliefert Eine Krankenkasse reagiert zumeist anders wenn ein Sozialverband dahinter steht. (Hier ein Musterwiderspruch Quelle Intakt .info)

VG Stephan


Ihr Absender

An Name der Behörde Anschrift

Widerspruch gegen den Bescheid vom Datum einfügen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich fristgerecht gegen Ihren Bescheid (evtl. Aktenzeichen, Bezeichnung, etc. ergänzen) vom Datum einfügen Widerspruch ein. Die Begründungen hierfür erfolgen in einem weiteren Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Ort, Datum, Unterschrift

Antwort
von Zweimal, 195

Rulamann war schneller und ich musste meine in etwa gleichlautende und auf der gleichen Quelle beruhende Antwort wieder löschen.

Antwort
von Amsel1, 169

Ich denke schon ,wenn du nicht das Gegenteil beweisen kannst ,das du noch krank bist.

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