Frage von Fisch43, 20

Kinespring Implantat

Wie sind eure Erfahrungen bis jetzt. ..? Hat es euch geholfen ? Ich würde mich über viele Berichte freuen... Bei mir war ja die op. Am 16.9.2013. Und mehr Beschwerden als vorher.. Bei jedem beugen Schmerzen in der Kniekehle ,rechts und unter Kniescheibe . Lg. Joachim

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Antwort
von Aktivator, 13

Bin jetzt seit 14 Monaten im linken Knie mit dem Kinespring-System versorgt und das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen: Positiv:-komplette Schmerzfreiheit in Bezug auf die Arthrosebeschwerden -volle Beweglichkeit und Belastbarkeit in Bezug auf meine Ansprüche (z. B. Fahrrad-Tour 2 h oder leichte Wanderungen sind kein Problem mehr)-Seit einigen Monaten sind auch die morgendlichen Anlaufprobleme verschwunden.Dauerhafte Nebenwirkungen der Kinespring-OP (die Situation in den ersten Monaten post OP habe ich in einem anderen Beitrag beschrieben-Beitrag vom 19.12.2014):-Es ist eine handflächengroße Sensibilitätsstörung der obersten Hauschichten im vorderen Kniebereich geblieben, die nicht stört, aber immer mal wieder zu merken ist.-Die Apparatur trägt dick auf (was bei einseitiger Versorgung aber kein Problem darstellt-siehe Foto).-Natürlich ist das Empfinden nicht so wie bei einem gesunden Knie. Da auch im vorderen Weichgewebsbereich eine leichte Schwellung verblieben ist, kommt mir das Knie manchmal etwas steifer vor, so als ob es leicht bandagiert wäre. Es ist aber kein störendes Gefühl.Die Beweglichkeit habe ich fotografisch dokumentiert, damit kann man sicher zufrieden sein.Insgesamt ist also eine extreme Verbesserung der Lebensqualität eingetreten-wenn da nicht das aufmuckende (nicht operierte) rechte Knie wäre.

DER NACHFOLGENDE BEITRAG BEZIEHT SICH NICHT AUF DAS KINESPRING-KNIE, SONDERN AUF DAS ANDERE KNIE-IST ABER LESENSWERT! !Vor einem halben Jahr war das rechte Knie nach einer Fehlbelastung besonders schmerzhaft, ein MRT ergab eine ausgeprägte Arthrose und einen degenerierten Meniskus (ich hatte ein 13 Jahre altes Vergleichs-MRT-der Verschleiß war deutlich sichtbar) und mir wurde deswegen zu einer Arthroskopie geraten. Davon habe ich aber aus verschiedenen Gründen abgesehen, vor allem, weil ich mit dieser Vorgehensweise beim linken Knie (mittlerweile mit Kinespring gerettet) schlechte Erfahrungen gemacht habe: Nach den letzten drei Kniespiegelungen im linken Knie vor einigen Jahren ging es mit der Belastbarkeit rapide bergab, insbesondere seitdem der Meniskus teilresiziert wurde (2009). Bei Recherchen im www hat sich auch gezeigt, dass immer mehr Orthopäden von Arthroskopien bei meinem Beschwerdebild abraten. „Was soll man glätten, wenn kaum noch Knorpel vorhanden ist? Warum wird bei einem Meniskusschaden in Verbindung mit Arthrose der Meniskus entfernt? Es ist schon wenig Knorpel vorhanden und dann soll es gut sein, wenn man den auch zum Gelenk gehörenden Meniskusknorpel entfernt?“ Bei mir ging es nach der Meniskusteilresektion jedenfalls nur noch rapide bergab, bis dann 2013 der Knorpel durchgescheuert war. Immer mehr Ärzte setzen deshalb neuerdings auf den Faktor Zeit, empfehlen Übungen zum Muskelaufbau, so dass relativ bald ein belastungsarmes Bewegen des Gelenks möglich wird. Und tatsächlich, nach einigen Monaten nahmen meine Beschwerden im rechten Knie ab, wobei ich aber eine ganze Reihe von Tricks anwenden muss: langsames Steigern der Belastung (beim Fahrradfahren wird das erkrankte Gelenk anfangs nur mitbewegt, das Kinespring-Knie übernimmt die Hauptarbeit, außerdem fahre ich mit Klickpedalen viel auf Zug), treppenabwärts geht es teilweise unter Schonung des erkrankten Knies, immer wieder Dehnübungen und Gymnastik zum Muskelaufbau (z. B. ähnlich Kniebeuge, siehe Empfehlungen im Internet) und bei starken Belastungen (Wandern im Gebirge) unterstützten mich Gehhilfen. Einlegesohlen (Außenranderhöhung) trage ich sowieso schon seit einigen Jahren. Außerdem habe ich die Ernährung umgestellt (mehr Eiweiß, weniger Weizen), habe aber keine Ahnung, ob es auch davon besser geworden ist.Eigentlich wäre das rechte Knie trotzdem reif für Kinespring, da die volle Belastbarkeit nicht mehr gegeben ist. Mich schreckt aber der lange Ausfall, die anfängliche starke Einschränkung und auch die Sorge, dass ich bei beidseitiger Versorgung doch des Öfteren (z. B. beim Kraulschwimmen) mit den Knien kollidieren könnte.Also werde ich noch abwarten…Ich hoffe, die Zeilen helfen euch weiter! Andreas

Antwort
von heim63, 8

Zum Thema Kinespring oder Entlastungsfeder oder Atlas Spring System Im Knie

Ich bin am 15.02.16 am rechten Knie mit einem Implant einer Entlastungsfeder ausgestattet worden und wollte von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe als erste das Nachfolge Modell nennt sich Atlas  Spring System und trägt nicht so dick auf. Im medialen Bereich des re. Knies habe ich kaum noch Knorpel (Arthrose 4.Grades) und hatte nur noch Schmerzen. Konnte die Treppe kaum noch rauf und runter gehen. Hatte vor einem Jahr Athroskopie. Danach von Krankengymnastik, Rehagym.,Schwimmen, Orthese, Akupunktur, Schmerzmittel und Nahrungsergänzungsmittel alles ausprobiert keine nennenswerte Besserung. Bin dann  im Internet auf das System gestossen und habe in der Nähe ein Krankenhaus gefunden, die operieren. Da ich mich für eine Teilprothese noch zu jung fühle, (52) war ich für diese Alternative bereit. Nach 1Woche Krankenhaus und 4 Wochen Reha Klinik hatte ich eine Beugung von 90 Grad und noch Wundschmerzen. Laut Operateur müsste ich mit Ca. 1/2Jahr rechnen. War aber recht zufrieden da der eigentliche Arthroseschmerz weg ist. Hatte danach noch für 4 Wochen Motorbewegungsschiene, 2x Woche Krankengymnastik und Rehanachsorgeprogramm. Jetzt nach 3,5 Monaten spühre ich die Feder kaum noch. Bei viel Belastung merke ich, als ob ein Stahlband unterhalb vom Knie befestigt ist. Stört aber kaum. Ich würde mich aber jederzeit wieder für dieses System entscheiden. Meine Beugung ist jetzt bei 120 Grad, Fahrrad fahren geht eine 1/2 Std. Kleine Spaziergänge pack ich auch. Nur das hin knien geht nicht. Ab und zu sticht es mal und die Berührung ist noch sehr empfindlich. Auch die Stelle unterhalb am Knie ist noch ein wenig Taub. Fazit: Ich bin froh, das ich die Operation gewagt habe. Das Positive überwiegt. 

.Wer mehr darüber wissen will, kann mich gerne kontaktieren.

Kommentar von Karin52 ,

Hallo

Da hast du aber Glück. Ich bekam im Februar 2016 das Kinespring Atlas.Zuerst war ich einigermaßen zufrieden aber nach 5 Wochen verspürte ich auf der Bewegungsschiene ein schmerzhaftes reißen. Seit dem Tag blockierte das Implantat.Die Beschwerden wurden von Tag zu Tag mehr. Ohne Gehstuetzen konnte ich in den letzten 3 Monaten nicht gehen.Am 25.05.2016 blockierte das Implantat dann komplett und brach. Das Kinespring wurde noch am selben Abend entfernt.Das Produkt ist meiner Meinung nach noch nicht ausreichend getestet und ausgereift.Ich fange jetzt wieder bei null an. Gruß Karin

Kommentar von heim63 ,

Hallo Karin das tut mir sehr leid. Bekommst du jetzt eine Schlittenprothese? Ich war heute wieder bei meiner Physio und sie hat die Beugung auf 115 Grad gemessen. Wo bist du operiert worden? Ich war in Hanau. Im August bin ich zur Nachsorge Röntgen und hoffe, das alles noch sitzt. Ich danke Dir für die Info und werde vorsichtiger mit dem Umgang sein. Ich wünsche dir alles Gute. Kannst du mir mitteilen, wie es dir weiter ergeht? Wäre schön. Teu teu teu. Schönen Gruss Heim63

Antwort
von Nelly1433, 12

Diese Frage gab es in diesem Forum bereits. Und einen lebhaften Erfahrungsaustausch dazu: http://www.gesundheitsfrage.net/frage/kinespring-inplantat

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