Frage von Tommy010392 29.06.2012

Kinder und Spritzen

  • Hilfreichste Antwort von berta 29.06.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vertrauen und Ablenkung: Ärzte setzen auf diese Kombination, wenn Kinder eine Spritze bekommen oder gar in Narkose versetzt werden sollen. Besonders Trickfilme sind geeignet, Kindern die Angst zu nehmen, so Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

    • Kindern kann die Angst vor einer Spritze oder Operation am besten genommen werden, wenn sie mit Trickfilmen abgelenkt werden. Eine aktuelle Studie zeige, dass moderne Medien - Smartphone und Tablet-PC - selbst schwierige Kinder erfolgreich ablenkten, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)

    http://www.derwesten.de/gesundheit/trickfilme-nehmen-kindern-die-angst-vor-sprit...

  • Antwort von elliellen 29.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo! Das Beste ist, insbesondere bei kleinen Kindern, wenn die Mutter in der Nähe ist, am besten wenn sie körperlichen Kontakt zu dem Kind hat, denn der Urinstinkt ist ja , dass sich Kinder immer auf ihre Mutter verlassen können, egal, was passiert. Als meine Tochter klein war und geimpft wurde, sagte unser Arzt immer, dass sie am besten auf meinem Arm ist und meistens hat sie noch nicht einmal viel von der Spritze mitbekommen. Wenn Kinder in der Nähe der Mutter sind, wissen sie sich geschützt und geborgen und das klappt meistens sehr gut. Im Allgemeinen kann ich sagen, die ganz Kleinen sind auf Mamas Arm ab besten aufgehoben, bei den Grösseren hilft die Hand der Mutter und das Kuscheltier. Alles Gute

  • Antwort von Gast 29.06.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Leider ist es meistens so, dass in Wirklichkeit die überängstlichen Mütter mit ihrer subtilen Panik die den Stress und die Angst bei den Kindern auslösen.

    Je nachdem wie alt das Kind ist, ist es - auch wenn es sich extrem hartherzig anhört - die beste Lösung, dass die Mutter für die Dauer der Behandlung den Raum verläßt, und erst zum trösten wieder reinkommt.

    Machen wir in der Praxis so, und haben die besten Efahrungen damit, gleichzeitig ist dann die Mama aus Kindersicht auch noch "moralisch entlastet", weil sie ja beim pieken gar nicht da sein "konnte" und zum trösten aber wieder vollen Einsatz zeigen darf.

    Die Kinder reagieren praktisch immer mit größerer Gelassenheit, wenn sie ihren Mutter-Kind-Terror nicht ausleben können, und mit ein bißchen "Arztrespekt" die Sache durchstehen.

  • Antwort von safeya 29.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also, ich als Mutter war von Anfang an offen zu meiner Tochter, ich sage ihr erst eine Stunde bevor eine Impfung statt findet das sie heute gepiekst wird, wenn sie fragt ob es weh tut sage ich ihr, das es nur für einen kleinen Moment unangenehm ist und wenn die Spritze alle ist-das geht ruckzuck-hat sie es überstanden....und damit ists gut, sie zuckt nicht mal mit der Wimper wenns dann soweit ist, aber trotzdem wird sie mir jedes Mal auf den Schoß gesetzt...wenn man natürlich wildfremden Kindern die Angst nehmen soll, dann eine ganz kurze Ansage machen was geschehen wird un d das es lange Krankheiten verhindert wenns Kind jetzt nur ganz kurz tapfer ist...ansonsten finde ich Ablenkung hilft immer :-)

  • Antwort von judith7678 18.09.2012

    Ich finde es wichtig wenn bei der Impfung Mama oder Papa dabei wären. Bei kleineren Kindern ist ein Kuscheltier auch oft ein guter Tröster. Manchmal helfen auch KLEINE Belohnungen (Gummibärchen oder andere Kleinichkeit) weiter. Sehr wichtig ist auf jedenfall daß das Kind weiß, daß es geimpft wird! Kind NICHT anlügen " das tut überhaupt nicht weh" usw. Klar piekst es kurz und Kinder empfinden es auch anders. Die Angst komplett zu nehmen kann man oft nicht. Bei größeren Kindern kann man noch sagen das der Oberarm locker gelassen werden soll, weil die Impfung in den Oberarmmuskel gespritz wird, und wenn der Oberarmmuskel schön locker gelassen wird dann tuts in der Tat so gut wie gar nicht weh.

  • Antwort von strudel 30.08.2012

    spritzen sind blöd, das finden auch oft erwachsene und damit kann man mit seinen kindern auch sehr offen reden. das schafft eine ehrliche basis und ermöglicht somit auch den raum um die bestehende notwendigkeit der spritze klar zu stellen. bei meinem hausarzt gibt es eine "zaubercreme". das ist eine betäubende salbe, die auf den oberarm aufgetragen wird. anschließend soll das kind wegschauen und husten und während des hustens, wird die spritze verabreicht. fertig

  • Antwort von Americangirl 10.07.2012

    Hallo, Bei mir hat es immer geholfen, wenn meine mutter neben mir gesessen hat und meine hand gehalten hat. Meistens hat sie mir dabei noch gut zu gesprochen, wie z.B.: "Du hast es gleich geschafft!". So etwas in der Art. Das gibt einem immer wieder Kraft. LG, americangirl

  • Antwort von francis1505 29.06.2012

    Bei mir in der Arbeit werden auch viele Kinder operiert. Eine Anästhesistin ist total nett und kann super mit den Kindern umgehen.

    An eine Situation kann ich mich erinnern und das finde ich sehr gut: sie hat einem Kind, 3 oder 4 Jahre alt, einen Zugang gelegt und sagte dann, das wäre ein Schmetterling (butterfly) und der sticht nicht, sondern der kratzt nur.

    Nach der OP erhalten die Kinder immer eine "Tapferkeitsurkunde", wäre das vielleicht auch noch ne Idee? Oder zumindest eine kleine Belohnung in Form eines Lollis oder Gummibärchen? Bei meinem HNO-Arzt gibt es so einen Delphin mit Süßigkeiten drin. Ich kann mich auch dunkel an einen Kinderarzt von mir erinnern, der hatte immer so kleine Gummitierchen als Belohnung anstatt Süßigkeiten.

    Es spricht auch ggf. nichts dagegen die Eltern vor die Tür zu schicken, meist bekommt man dann besser einen Zugang zu den Kindern.

    Nur belügen darfst du ein Kind niemals, das verzeiht es dir nie.

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