Frage von Jolina10, 26

Kernspinttomographie

Da ich starke Verspannungen habe in der Halswirbelsäule und Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich und diese so heftig waren, dass ich 2 x in letzter Zeit trotz Ibuprofen und Trancolong und Dolo Visano die Schmerzen nicht weniger wurden und ich den Notdienst anrief, da es Wochenende war. Bekam Spritzen, aber nach 2 - 3 Tagen wieder Schmerzen. Da ich auch nicht von Schmerztabletten leben will und kann, die Leberwerte sind deutlich erhöht überwies mich der Orthopäde zur MRT. Dort war ich heute. Der Radiologe sagte nur so viel, dass bei mir Schmerzmittel gar nichts bringen würden, ich müsse zur Rückenschulung, weiß nicht ob das die Krankenkasse zahlt und jetzt kommt es, ich sei schräg gelagert meinte er, sprich eine Seite ist um 2 cm kürzer als die andere, daher meine Probleme, auch mit der Hüfte, habe auch Hüftdysplasie und bräuchte Einlagen. Kann mir jemand was sagen was man machen kann bei verkürztem Fuß. Er meinte daher rühren meine Schmerzen.

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Antwort
von StephanZehnt, 17

Hallo Jolina,

Du schreibst von einer Beinlängendifferenz von 2 cm da hilft nur der Ausgleich durch entsprechend gestalte Schuhe.

  • Hüftdysplasie (Hüfte allgemein)
  • Halswirbelsäule
  • Lendenwirbelsäule
  • Knie
  • u.U. Kiefer / Zähne

Nur so einmal bei 2 cm läuft man schon fast sichtbar schief hat das noch kein Arzt vorher festgestellt ? Schon seltsam. Vor allem wenn man eine Hüftdysplasie bereits festgestellt hat.!!!

Ich weis nicht wie alt Du bist und ob Du schon einen Termin bei einem Orthopäden hast.?? Der ist nämlich in dem Fall Dein Ansprechpartner.

Er verschreibt Dir die Schuhe mit Einlegesohlen kann man evtl. noch 1 cm ausgleichen bei 2 cm wird es etwas schwierig. Wie auch immer bei der Beinlängendifferenz versucht Dein Körper dies auszugleichen. Dies führt dazu, dass man irgendwann schon heftige Beschwerden hat.
Eine Rückenschule würde in Deinem Fall kaum etwas bringen weil es ja die eigentliche Ursache nicht beseitigt. Eine Rückenschule bezahlt die Krankenkasse halt bei einer Physiotherapiepraxis nachfragen. Da läuft das dann automatisch.

Da lernt man dann wie ich ein Gewicht hebe also nicht aus dem Kreuz sondern in die Hocke gehen und aus der Stellung ..usw. usw..

Wenn man eine Beinlängendifferenz hat kann das auch Auswirkungen auf die Knie haben das heißt die Patella (Kniescheibe wird verschoben und sitzt nicht mehr in der Mitte was Auswirkungen hat auf Knorpel hinter der Patella.und nicht nur da auch der Meniskus wird u.U. einseitig belastet. Denn bei einer Hüftdysplasie hat man nicht so ganz selten X- Beine.

Wenn Du also eine Hüftdysplasie hast müsste ein Arzt erst einmal feststellen wie die Werte in dem Fall sind. Bei einem Erwachsenen sollte der Wert CDD (Centrum-Collum-Diaphysen-Winkel) bei ca. 126 ° liegen Der Wert CE also (Centrum Eckenwinkel) sollte bei Erwachsenen zwischen 26 ° und ca. 40 ° liegen. Bei 15 ° oder darunter ist dies pathologisch (krankhaft). Das dies u.U. irgendwann auch Auswirkungen auf das Kiefergelenk haben kann ist auch klar.

Nun kann ich hier einiges zum Thema schreiben. Wie das real bei Dir aussieht kann nur ein Arzt vor Ort beurteilen die Bilder müsste er / sie ja inzwischen haben!. Oder hat es bereits beurteilt. Ich weis es nicht?

Wenn Du schlicht Medikamente schluckst bringt das gar nichts. Im Gegenteil, aber das wurde ja bereits geschrieben!

VG Stephan

Kommentar von Jolina10 ,

Lieber Stephan,

vielen herzlichen Dank für Deine Mühe, die Du Dir ganz offensichtlich gemacht hast. Ich weiß auch nicht, warum die Ärzte bis jetzt die Beinlängendifferenz nicht erkannt haben. Offen und ehrlich gestanden, kann ich es mir nicht erklären. Nun ist es so, dass ich gerade mit meiner Mutter telefonierte, und sie sagte, dass ich /1964 geboren, das schon von Baby an hatte und man mich anders wickeln musste und ich spezielle Schuhe tragen musste, die sehr teuer waren, mit speziellen Einlagen und Stütze. Toll, dass ich das erst heute erfahre. Na ja sei es drum, es ist wie es ist. Ganz liebe Grüße Jolina

Kommentar von StephanZehnt ,

Dies habe ich vorhin vergessen http://www.physiopaed.de/n0ue.htm Es zeigt so ein Stück die Beweglichkeit die bei bestimmten Erkrankungen etwas eingeschränkt ist. Ich an Deiner Stelle würde mich um einen baldigen Termin bei Deinem Orthopäden kümmern ja und mit ihr / ihm über die Themen Wirbelsäule, Knie, Hüfte usw. sprechen. (halt die Fragen vorher kurz notieren)

Antwort
von Lisssel, 11

Hey Du kannst dir spezielle Schuhe anpassen lassen, deren Sohle dann quazi die Ungleichheit ausgleicht. Das musst du mit deinem Orthopäden und mit der Krankenkasse klären. Soweit ich weiß, übernimmt die Krankenkasse die Physiotherapie bzw Gymnastik oder du bekommst einen bestimmten Zeitraum lang Zuschläge. Liebe Grüße

Kommentar von Jolina10 ,

Vielen lieben Dank. Du hast mir sehr geholfen. Gruß Bettina

Antwort
von francis1505, 11

Wenn dein ganzes Skelett ständig falsch belastet wird, ist klar, dass sich das irgendwann bemerkbar macht. Allerdings wundert's mich, dass das bisher keiner festgestellt hat.

Gegen die Beinlängendifferenz gibt es entweder Einlagen oder eine Schuhsohlenerhöhung. Beides kann dir der Orthopäde verordnen.

Zusammen mit Krankengymnastik sollte das dann auch wieder werden. Medikamente alleine helfen nur für den Moment, dauerhaft muss die Ursache behandelt werden.

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