Frage von Whitebeard95, 53

Kann nicht schlafen woran könnte das liegen?

Hallo Ich habe seit ca 2 Monaten das Problem das ich ca 1 mal in der Woche nicht schlafen kann. Anfangs schob ich es auf nervosität, zu wenig Bewegung und cola. Nun ist mir das aber auch an einem Tag passiert wo ich Sport gemacht habe keine cola getrunken habe und auch nicht nervös war. Nun mache ich mir echt sorgen und ich habe angst das ich bald garnicht mehr schlafen kann. Ich habe mir schon sämtliche foren im internet durchgelesen aber bin immernoch nicht schlauer und mein termin im labor zur blutuntersuchung ist erst Montag. Tagsüber werde ich müde und abends und nachts bin ich wach.

Was könnte der Grund dafür sein? Und ab wann wird es gefährlich? Ich mache mir langsam echt sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

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Antwort
von evistie, 29

Nun mache ich mir echt sorgen und ich habe angst das ich bald garnicht mehr schlafen kann.

So werden Schlafstörungen erst richtig gemacht: ein paar Mal schlecht geschlafen, über die Gründe gegrübelt, im Internet geforscht, ... und nun die Angst, "nie" mehr richtig gut schlafen zu können!

ca 1 mal in der Woche

heißt doch im Umkehrschluss: 6 x die Woche gut geschlafen - oder?!

Betreiben wir mal Ursachenforschung:

  • Wann stehst Du an Wochentagen auf? Schläfst Du am Wochenende ordentlich aus?
  • Welche (Wochen-) Tage waren es, an denen Du nicht einschlafen konntest, obwohl Du müde warst? Was hattest Du an diesen Tagen tagsüber gemacht?
  • Was hast Du denn nach so einer "schlaflosen" Nacht am nächsten Tag gemacht - tagsüber versucht, eine Mütze Schlaf zu nachzuholen?
  • Trinkst Du Alkohol, und wenn ja, regelmäßig? Rauchst Du? Kiffst Du?
  • Wie viel Cola trinkst Du so täglich? Wie steht es mit Energy Drinks?

Ich vermute, Du bist Anfang 20, männlich (?) und hast das Wort "Schlafhygiene" noch nie gehört. Lies mal hier: http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/psychotherapie_materialien/63_...

Klingt alles mächtig spießig, stimmt's? Wenn mir eine/r vor 50, 40 oder auch noch 30 Jahren mit "so was" gekommen wäre, hätte ich abgewinkt und "ja, ja, ist schon gut" gesagt... heute weiß ich mehr und habe aus meinen Erfahrungen in Sachen "Schlafstörungen" gelernt. Du kannst entscheiden, ob Du Deine Erfahrungen selber machen, oder ob Du die Regeln der Schlafhygiene bereits jetzt mehr in Dein Leben integrieren möchtest.

Und ab wann wird es gefährlich?

Der menschliche Körper läuft weitestgehend "automatisiert". Bezogen auf Dein Schlafproblem heißt das, dass

  • der Körper den Schlaf braucht, um sich zu regenerieren, und
  • dass er sich schon holt, was er braucht.

Also, entspann Dich und denk nicht dauernd an Deine "Schlafstörungen"! Ein junger, gesunder Körper verträgt auch mal die eine oder andere "durchgemachte" Nacht, ohne dauerhaften Schaden zu nehmen. Aber zur Sicherheit lässt Du ja auch gerade noch Dein Blut untersuchen. :o)

Antwort
von dinska, 22

Solche Phasen kommen immer mal vor. Der Schlaf ist nicht so einfach, wie wir und das manchmal vorstellen und von vielen Faktoren abhängig, am meisten von der Psyche.

Wenn du nicht schlafen kannst, dann ist es sinnvoll wieder aufzustehen, spätestens nach einer Stunde und etwas eintöniges zu machen, bügeln, beruhigende Musik zu hören oder auch im Bett lesen, aber nichts Aufregendes, eher ein Buch, was du schon mal gelesen hast, gut und witzig findest.

Dann kommt nach einer gewissen Zeit die Müdigkeit und du kannst schlafen.

Gefährlich ist das nicht, höchstens du machst dich deshalb verrückt und es manifestiert sich so, dass du gar nicht mehr schlafen kannst. Aber soweit kommt es nicht, wenn du es gelassen hinnimmst und dich nicht aufregst.


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