Frage von schirmi, 11

Kann man sich den OP Bereich vorher anschauen?

Meine Tante muss an ihrer Hand operiert werden und hat große Angst. Wäre es möglich, dass sie sich das Krankenhaus und vor allem den OP Bereich vorher anschaut, damit sie weiß, was sie dann erwartet?

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von schanny, 7

Op Bereiche sind sterile Bereiche, in der man unsteril nicht rein sollte, um nicht Keime einzuschleppen. Aber fragen kostet nichts, mehr wie nein sagen können die Ärzte dort nicht. Sie soll sich den Opablauf genau erklären lassen, dann wird auch ihre Angst geringer. Wenn sie etwas nicht verstanden hat, sollte sie nachfragen, solange bis alles klar ist.

Antwort
von Mahut, 8

Ich habe im letzten Jahr bei den Herzwochen, mal einen OP Saal in der Herzchirurgie gesehen, da wurde aber auch besonders drauf hingewiesen, das der Saal anschließend wieder sehr gründlich desinfiziert werden muss. Also vorher ansehen ist bestimmt nicht möglich. Manche Kliniken haben ja manches mal Veranstaltungen wor man vielleicht auch einen Einblick in den Saal hat. Ich hätte es auch nicht gerne, wenn irgendjemand vorher im Saal war nur um seine Ängste zu befriedigen, Die Gefahr das keine eingeschleppt werden ist viel zu Groß, ich selber habe mit so einen netten keim zugezogen und hatte dadurch eine langwierige V.A.C. Behandlung mit 10 OP´s

Antwort
von elliellen, 7

Hallo! Das Krankenhaus und die Station kann sie sich auf jeden Fall ansehen. Den OP Bereich wird sie nicht direkt ansehen können, da dort in den meisten Kliniken nur das Klinik Personal Zutritt hat. Wenn sie grosse Bedenken hat, kann sie ja nochmal diesbezüglich mit Jemandem von der Orthopädie Station oder Chirurgie sprechen und ihre Wünsche äussern.

Antwort
von Serienchiller, 7

So etwas wird nicht regelmäßig gemacht, aber wenn sie den Chirurgen oder Anästhesisten ganz nett anspricht, darf sie vielleicht vorher mal mit in den OP. So etwas geht natürlich nur, wenn auch genug Zeit ist.

Antwort
von frankie17, 8

Das kann man bestimmt mit der Klinik absprechen. Da würde ich einfach mal anrufen und das Problem schildern. Wenn die Schwestern Zeit dafür haben, machen sie bestimmt einen kelinen Rundgang. Fragen kostet ja nichts!

Kommentar von StephanZehnt ,

Sorry mich fröstelt es etwas bei dem Gedanken wenn kurz vor einer OP erst Besucher durch den OP - Bereich geführt worden sind. Wir haben in den Kliniken riesen Probleme mit MRSA , ESBL .... udgl..

Man hat einmal einen Versuch gemacht und eine Fluoreszierente Substanz Jemand auf die Finger der Probant hatte dazu noch ein wenig Schnupfen. Nach der Frühstückspause hat man einmal nachgesehen wo die Testsubstanz überall gelandet ist sie war nach Stunden überall im Haus verteilt. Nicht nur auf dem Geschirr der Kollegen!

Ich schätze manchen Klinikmitarbeiter ist es da so ein ganz klein wenig schlecht geworden!

So etwas sind nette Test (Link) aber in der Realität hat das Personal noch die Zeit dazu wirklich nach jeden schwerstkranken Patienten sich entsprechend zu desinfizieren????

http://eko.de/das-unternehmen/presse/presse-detail/article/aktionstag-saubere-ha...

Davon abgesehen wenn man dann in eine Toilette in der Klinik geht und ein Besucher kommt aus der Toilette wo er gerade sein größeres ...... gemacht hat und geht ohne sich die Finger zu waschen in ein Patientenzimmer...... Evtl. war ich nicht lange genug in der Schule um so etwas zu verstehen!

Nun das ALLES ist allerdings ein Thema wo man sehr oft schwer allergisch reagiert - wen man zu offen nachfragt. In den Niederlanden kommen dt. Patienten erst einmal in Quarantäne! (MRSA -Test..).

VG Stephan

Antwort
von bethmannchen, 5

Ich halte das irgendwie für keine gute Idee. So ein OP kann sie dann eher zusätzlich ängstigen. Meistens ist es die Angst vor der Narkose, weil man dann ja "weggetreten" ist und das Aufwachen danach. Vielleicht sollte sie einmal das hier zum Thema Narkose lesen:

Man braucht wirklich keine Angst zu haben vor einer Operation. Im OP ist ein Narkosearzt nur damit beschäftigt, die Körperfunktionen zu überwachen und konzentriert sich voll auf die Narkose und was damit zusammenhängt. Der ist auf dem Gebiet Experte. Die OP macht ein anderer Arzt, und der konzentriert sich auf die Hand, weil er dafür der Experte ist. Der Patient hat nur die Aufgabe, die ganze Aktion zu "verpennen".

Die "schrecklichen Sachen" von denen man immer hört, treten bei 0,002 Promille aller Narkosen pro Jahr auf. Die werden gerne aufgebauscht, denn wer interessiert sich schon für eine gründlich verpennte OP, aus der der Patient dann mehr oder weniger vergnügt aufwacht. Die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr in Deutschland liegt mit 0,045 Promille beim über zwanzigfachen.

Na klar, man kann auch auf dem Zebrastreifen überfahren werden, tot von der Teppichkante fallen. 100 prozentig sicher ist sicher nichts auf der Welt.

Antwort
von Nic129, 6

Moin,

eher unwahrscheinlich. Die Anzahl der Personen im OP-Trakt wird so gering wie möglich gehalten. Deshalb sind dort lediglich das OP-Personal (Op-Pflege, Anästhesiepflege, Chirurgen und Anästhesisten) was benötigt wird drin. Besucher oder Patienten (die nicht operiert werden) sind in diesem Bereich nicht vorzufinden. In der Regel wird eine solche "Besichtigung" auch nicht ermöglicht. Das stört einfach im Tagesablauf.

Ein Operationssaal ist zudem ja nichts besonders. Ein Raum, wie jeder andere auch. Mit dem kleinen Unterschied, das dort drin eben operiert wird. Ansonsten unterscheidet er sich nicht besonders von anderen Räumen der Ambulanz.

Übrigens ist der Operationsbereich auch nicht steril. Wie soll das denn auch gehen. Das einzige, was steril ist, sind die Materialien und das Operationsgebiet (in Form einer sterilen Abdeckung und der Desinfektion des Patienten), darüber hinaus die Bekleidung der am Tisch befindlichen Operateure und Instrumentierer. Boden, Wand und Decke hingegen sind nicht steril. Das wäre eine ganz falsche Vorstellung eines Operationssaales.

Kommentar von StephanZehnt ,

Man hat aber schon als Laie so ein mulmiges Gefühl. Ein Besucher behält (in einem nicht beobachten Moment) nicht gerade seine Finger bei sich und ein Arzt der sich gerade desinfiziert hat kommt vor der nächsten OP gerade mit der Fläche (meinetwegen Monitor odgl.) in Kontakt!.

Als Laie sieht man solche Bilder (Video siehe Link) - weis aber nicht was passiert wenn dann ein Besucher drin war und irgend ein Gerät odgl. angefasst hat. Nun das muss nicht Boden, Wand und Decke sein..!

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video61542_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

Kommentar von Nic129 ,

Nun, Videotower oder ähnliche Gerätschaften (wie auch der C-Bogen) sind ebenfalls im Operationstrakt nicht steril! Das funktioniert einfach nicht. Man kann einen Saal nicht komplett steril halten. Nur die unmittelbaren Instrumente oder Personen sind steril angezogen bzw. steril.

Gerätschaften, die nicht steril sind (bspw. C-Bogen) werden mit einer sterilen Folie bedeckt bzw. abgedeckt. Mehr aber auch nicht. Das war es dann auch schon wieder.

Anästhesisten beispielsweise haben auch nur desinfizierte Hände, aber keine sterile Kleidung an. Genausowenig wie die anderen OP-Pflegekräfte. Nur die Personen, die unmittelbar am Operationsgebiet sind (das wäre Operateur, Assistent und Instrumentierer) sind steril angezogen (mittels sterilem Kittel und sterile Handschuhe).

Ein komplett steriler Raum von Boden bis Decke inkl. die Wände KANN man NICHT STERIL gehalten werden. Das funktioniert nicht.

Bzgl. des Videos:

Das hinschieben ist vollkommen in Ordnung. Der Arzt fasst das Gerät auch nur an dem für ihn vorgesehenen STERILEN GRIFF, der bei Beginn der Operation dran gemacht wird, an. Das ist wie die OP-Lampen. Sie sind ebenfalls nicht steril. Das, was steril ist, ist der Griffüberzug.

Antwort
von Sauric, 4

Hallo :) In unserem Krankenhaus ist es erlaubt, wenn es sich um Angst Patienten handelt. Aber es ist nicht in allen Krankenhäusern erlaubt :)

Antwort
von Amsel1, 3

Ich würde das nicht tun,wenn du das siehst,davon wirds auch nicht besser,manchmal ist weniger mehr.

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