Frage von nordman, 11

Kann man sich an einen hohen Streßlevel gewöhnen?

Oder braucht man das sogar irgendwann? Was meint ihr, ist das nur Gewöhnung oder will man das auch irgendwann und kann quasi dann gar nicht mehr ohne?

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Antwort
von dinska, 9

Man muss erstmal unterscheiden, es gibt positiven Stress und negativen Stress. Positiver Stress kann durchaus hilfreich und motivierend sein, man fühlt sich gebraucht und fit. Negativer Stress macht immer krank, man fühlt sich der Aufgabe nicht gewachsen, der Blutdruck erhöht sich und man fühlt den Druck als Belastung. Insgeasamt sollte man für stressfreie Zeiten sorgen und Techniken lernen, um wieder herunterzukommen, damit man nicht dauernd unter Strom steht. Sonst kann der Schlaf darunter leiden und man erholt sich nicht mehr richtig. Letztendlich führt es zu Burnout.

Antwort
von Janno, 7

Ja, leider, das geht. Wer ständig unter Druck steht, immer Stress hat, der wird irgendwann, wenn es dann mal ruhiger ist, denken, dass da doch was fehlt. Der wird dann unruhig, fahrig, unzufrieden und kann nicht mehr einen Gang zurückschalten. Ein schlimmer Kreislauf. Am besten lässt man es gar nicht erst so weit kommen.

Antwort
von Gretel, 7

Ein hoher Stresslevel kann zur schlechten Gewohnheit werden. Zwar ist man irgendwann permanent überlastet und müde, aber ohne Stress fühlt man sich eben auch nicht wohl. Das sind dann die sogenannten Workaholics. Leider findet man auch in unseren Gegenden immer mehr Menschen, die so unter Strom stehen, dass sie kaum noch ohne Hilfe runter kommen.

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