Frage von susi28, 69

Kann man eine Nahtod Erfahrung medizinisch erklären?

Einige Menschen sprechen davon, dass sie bereits eine Nahtod Erfahrung gemacht haben. Wie sieht es mit einer medizinischen Erklärung aus?

Antwort
von elliellen, 64

Hallo! Viele Mediziner haben versucht, Erklärungen zu finden und daraus Rückschlüsse zu ziehen, ohne Erfolg. Es gibt viel Literatur darüber, hier kannst du auch etwas finden:

http://www.rezension.org/endloses-bewusstsein-neue-medizinische-fakten-zur-nahto...

Ich bin der Meinung, dass zwischen Himmel und Erde Dinge passieren, die sich nicht alle wissenschaftlich erklären lassen, auch wenn einige das nicht wahrhaben wollen. Man kann nur sagen, dass sich die meisten Erfahrungen gleichen. Was genau nach unserem Tod sein wird, können wir alle nicht sagen, denn von uns Menschen ist ja noch Niemand zurückgekommen zur Berichterstattung.

Schöne Festtage!

Antwort
von GeraldF, 49

Da gibt es nicht viel.

In England läuft die Aware-Studie seit 2008. Sehr interessant: Eine typische Nahtoderfahrung ist das "Aufsteigen aus seinem Körper und Betrachten des eigenen Körpers von oben". Im Reanimationsbereich wurden daher Objekte bsp. auf den OP-Lampen so positioniert, so dass Sie nur von der Zimmerdecke aus zu sehen waren. Pat., die in diesen Räumen reanimiert wurden, wurden im Nachhinein zu ihren Erfahrungen interviewt. Die Ergebnisse sind noch nicht publiziert, aber in einer Zwischenauswertung von 2011 konnte kein Pat. die Objekte beschreiben.

Die gängige Theorie ist, dass die Nahtoderfahrungen Ausdruck des hypoxischen Stress im Sinne von Trugwahrnehmungen sind - auch nicht bewiesen.

Antwort
von Zumzoom, 45

Das ist es doch, was Nahtod Erfahrungen auszeichnet. Das Wissen, das die Menschheit sich angeeignet hat, reicht nicht aus, um zu verstehen, was ausserhalb unserer Welt noch existiert. Sicher ist nur, dass sich sämtliche Berichte von Nahtoderfahrungen ähneln. Es gibt genügend Bücher über Nahtoderfahrungen, aber alle berichten im Grunde das selbe: Friede, Liebe und Verständnis. Und dass der Tode seine Familie quasi so von oben betrachten kann. Aber er will niemals zurück. Es muss toll sein da oben. Lassen wir uns mal überraschen.

Antwort
von Nachtigall, 39

Ich habe mal einen Bericht gelesen, darin wurde erklärt, dass der Körper kurz vor dem Tod so viele Botenstoffe ausschüttet, dass man Halluzinationen hat. Ob das ganz bewiesen ist, weiß ich nicht.

Antwort
von Lisssel, 33

Hey Es ist ganz einfach und unkompliziert erklärbar. Bei Nahtoderfahrungen wird das Gehirn minder durchblutet und daher auch unausreichend mit sauerstoff versorgt. Die Betroffenen bekommen blaue lippen und die gesichtshaut verfärbt sich grau. Durch die minderdurchblutung ist natürlich auch die Funktion des Gehirns eingeschränkt. Bestimmte Botenstoffe werden minder/ übertrieben/ falsch oder gar nicht mehr ausgeschüttet und übermittelt. Hierdurch kommt es zu einer veränderten wahrnehmung. Das Gefühl nicht im eigenen Körper zu sein ist auch im psychiatrischen und neurologischen zusammenhang bekannt. Bspw. Bei Epilepsi oder Schizophrenie. Natürlich sind die berroffenen hier nucht unterversorgt mit Sauerstoff aber auch hierbei handelt es sich um veränderte wahrnehmung im zusammenhang mit der falschen Übermittlung von botenstoffen. Nahtoderfahrungen sind so zu sagen ein Notfallprogramm an verschiedenen stoffen (botenstoffe, Hormone usw ) welche ausgeschüttet oder zurückgehalten werden um eine wuederdurchblutung des gehirns zu veranlassen und damit den kreislauf aufrecht zu erhalten. Das erklärt auch das experiment welches unten bereits beachrieben wurde. Davon habe ich ebenfalls gehört. Bei erwachsenen reichen 3 minuten von KOMPLETTER nichtversorgung des Gehirns mit blut aus um zu sterben. Das gehirn ist irreversibel geschädigt und hirntot bedeutet tot. Der kreislauf kann zwar durch maschinen auftecht gehalten werden aber das ist wenig sinnvoll es sei denn die Angehörigen entscheiden sich für eine organspende.. Liebe Grüße

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