Frage von dagmar70, 597

Kann man durch eine "gute" Darmflora das Abnehmen unterstützen?

Kann es einen Unterschied im Erfolg des Abnehmens machen, wenn die Darmflora gut funktioniert? Was kann man tun, um durch gesunde Darmbakterien das Abnehmen zu beschleunigen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dinska, 597

Beim Abnehmen ist ein regelmäßiger Stuhlgang notwendig und darf nicht vernachlässigt werden. Am besten ist es, wenn man das mit der Ernährung regelt. Viel trinken und geeignete Lebensmittel essen, wie Haferflocken, Leinsamen, Kerne und viel Gemüse, roh und gekocht. Außerdem muss man beachten, dass der Körper auch etwas Fett braucht, also nicht total fettfrei ernähren. Sehr gut ist auch die Bauchmassage: www.gesundheitsfrage.net/tipp/anregung-des-stoffwechsels-durch-bauchmassage

Antwort
von beamer05, 520

Die Darmflora ist -sofern man nicht sehr exotische Ernährungsgewohnheiten hat, Antibiotika nehmen muss(te) oder eine Darmkrankheit hat, relativ stabil und funktionsfähig.

Wenn du abnehmen möchtest, darf ich dich vielleicht auf ein "Programm" hinweisen, das offenbar deutlich erfolgreicher ist, als die "üblichen" Diäten, AUCH, weil damit eine längerfristige fachliche Betreuung verbunden ist.

http://www.abcprogramm.de/index.php#

Disclaimer:

Ich habe mit dem Programm nichts weiter zu tun, bin selbst zunächst durch einen Beitrag im aktuellen Ärzteblatt darüber "gestolpert" und finde es ziemlich überzeugend.

Antwort
von hortensie, 499

Forscher fangen gerade erst an, die Wirkweise der Darmbakterien zu verstehen. Es soll die Vermutung geben, dass stark übergewichtige Menschen eine veränderte Darmflora haben sollen. Demnach könnte die Darmflora schon Auswirkungen auf die Gewichtsabnahme haben. Aber ob man selbst Einfluss darauf nehmen kann, weiß ich auch nicht. Von daher könnte ich auch nur die allgemeinen Empfehlungen zum Abnehmen geben: Viel frische Kost, viel Flüssigkeit (Wasser) und Bewegung...

Antwort
von bethmannchen, 379

Eine gesunde Darmflora wird das Abnehmen nicht unbedingt fördern aber die bestmögliche Verwertung der aufgenommenen Nahrung verbessern.

Unser Körper ist ja naturgemäß darauf programmiert aus dem vorhandenen das optimale zu machen. Obwohl es da ein Idealgewicht gibt, tickt der Körper immer noch so wie vor der Steinzeit; "lieber zu viel als zu wenig, denn von Fettreserven kann man zehren, wenn es mal nichts gibt".

Heutzutage gibt es nun dauernd, ständig und überall etwas zu futtern, und vieles davon ist unserer Ernährung nicht zuträglich. Manches haben wir erst vor ganz kurzer Zeit erfunden, und deshalb kann unser Körper damit schlecht zurechtkommen. Unser Verdauungssystem ist ja das eines Sammlers und auch noch Jägers. Das war für mindestens eine Million Jahre unsere Lebensweise - vor gerade mal 10.000 Jahren begannen wir damit, sesshaft zu werden.

Kochen, Backen, Pökeln, Räuchern, einfrieren, garen in der Mikrowelle... ist im engeren Sinne alles nicht bio-logisch. Sogar unsere Mixmahlzeiten könnten wir "in freier Wildbahn" nicht so zusammenstellen. Gemahlenes und zu Brot gebackenes Getreide, Milch, fettes Fleisch von Masttieren, Raffinierter Zucker, Kakao, (Schmerzmittel, Antibiotika) ... all das bekommen wir erst, seit wir sesshaft sind, wir Arbeitsteilung haben und die Nahrungsgewinnung (Medikamentenherstellung) industrialisiert ist.

Weil wir darüber hin aus den Augen verloren haben, was unser Körper eigentlich bio-logisch bekommen sollte, ruinieren wir regelmäßig unsere Darmflora und sind von Zivilisationskrankheiten geplagt.

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