Frage von Lyarah, 43

Kann eine alte Venenverletzung Probleme bei einer Krampfaderbehandlung bereiten?

Ich habe (in meinen Augen noch leichte) Krampfadern. Und vor vielen Jahren (ca. 8) bin ich einmal mit dem Mountainbike gestürzt und habe mir dabei eine Verletzung der linken Oberschenkelvene zugezogen. Das gab einen riesigen Bluterguss und eine heiße und verdickte Stelle für ein paar Tage. Der Arzt, dem ich das erzählt habe, meinte, das sei wohl ein Thrombus gewesen, der dann abgebaut worden ist.

Jedenfalls mache ich mir jetzt Gedanken, ob - falls ich mir die Krampfadern doch mal ziehen lasse - an dieser Stelle die Ader möglicherweise beim Ziehen reißen kann? Schließlich war sie dort ja mal "offen" - oder ist sie durch die Verletzung möglicherweise jetzt mit der Umgebung "verwachsen" und kann aus diesem Grund evt. Probleme beim Ziehen bereiten? Kommt diese Form der Behandlung für mich dann überhaupt in Frage?

Ich stelle mir diese Behandlung sowieso schon äußerst unangenehm vor - daher machen mir solche Gedanken noch zusätzlich Sorgen :-). Vielleicht ist ja jemand hier, der diesbezüglich schon Erfahrungen hat und mir Tipps geben kann ...

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hooks, 29

Kann man das Ziehen nicht vermeiden? Ich habe meine KA-Probleme richtig gut im Griff durch folgende Maßnahem:

  1. Kaffee weglassen (koffeinfreier in Maßen geht) - Achtung mit Schokolade und Kakao - die enthalten auch Koffein!
  2. morgens die Beine kalt abduschen, nach Kneipp, Knieguß, rechts außen beginnen, 10 cm übers Knie gehen, dann innen runter, dann linkes Bein. Nicht abtrocknen, höchstens tupfen, wieer ins Bett für 15 min.
  3. Kastanienblütentinktur, täglich ein paar Tropfen. Wenn die Beinhaut rauh wird, war das zuviel an Saponinen, dann muß man B-Komplex-Vitamine zuführen. Die Kastanie festigt die Venen.
  4. Vitamin C festigt die Adern auch. Ich habe es anfangs als Pulver genommen.
  5. Manche schwören auf Kompressionsstrümpfe, aber ich wohne am Meer, da ist der Luftdruck günstig.
Kommentar von Lyarah ,

Das wäre natürlich die deutlich bessere Alternative. Wie gesagt, ich hätte richtig Bammel vor dieser dämlichen OP :-). Kaffee fiele mir leicht (Schokolade wäre allerdings schon schwieriger ... ), Kneip-Duschen werde ich einführen und den Rest auch. Wäre doch gelacht, wenn ich die Venen nicht auch davon abhalten könnte, völlig zu entgleisen^^. Danke für deine Tipps!

Kommentar von Hooks ,

Wäre doch gelacht, wenn ich die Venen nicht auch davon abhalten könnte, völlig zu entgleisen^^

Na prima, so habe ich auch gedacht, bis jetzt klappt es. Ich habe übrigens auch auf heiße Bäder verzichtet, habe früher bei Erkältungen heiße (ansteigende) Fußbäder gemacht, das lasse ich nun. Schokolade gönne ich mir ab und zu, aber die mit wenig Kakao.

Das mit den Saponinen (genauer gesagt: Sapotoxinen) habe ich aus einem Buch, schau mal in meinen Tips zum Thema Neurodermitis. Ich hatte mir die Tinktur selbst gemacht und deshalb vermutlich überdosiert.

Kommentar von Hooks ,

Du kannst auch Gymnastik machen, immer auf und ab wippen, oder mit den Zehen etwas aufsammeln,. Ich selbst trage meist Birkenstock-Schlappen, die trainieren die Wadenmuskulatur, weil man die Zehen bei jedem Schritt festkrallen muß.

Vermeiden: langes Stehen oder Sitzen (falls nötig, ständig Bewegung einschieben), beine nicht übereinanderschlagen,...

Und wenn es schmerzt: Im Sitzen oder Stehen Hacke-Ferse wippen, ab und zu die Beine hochlegen, am besten über Hüftniveau..

Antwort
von DrDelventhal, 21

Am besten eine Duplexsonographie machen lassen. Damit kann man die Durchgängigkeit feststellen und wahrscheinlich sind alle Sorgen grundlos.

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