Frage von aikon, 18

Kann ein Glaukom nur opertiv oder auch mit medis behoben werden?

Gibt es denn da eine Möglichkeit die OP erstmal vor sich her zu schieben oder kommt man da auf längere Sicht nicht drum herum?!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo aikon,

Schau mal bitte hier:
Medikamente Operation

Antwort
von StephanZehnt, 13

Hallo Alkon,

bei einem Grünen Star (Glaukom) ist der Augeninnendruck erhöht! Wenn man dies frühzeitig erkennt kann man das auch ohne OP behandeln und zwar mit entsprechenden Augentropfen!
Man kann auch per Lasertrabekuloplastik.

Man sollte da absolut nichts vor sich herschieben. Das Problem wenn durch einen zu hohen Augeninnendruck der Sehnerv zu stark geschädigt wird kann man regelrecht erblinden. Oder zumindest große Einschränkungen (Gesichtsfeld) usw. bekommen!

http://www.optos.com/de-de/Patienten/Augenerkrankungen/Glaukom/

VG Stephan

Antwort
von walesca, 14

Hallo aikon!

Die Glaukom-Erkrankung wird i.d.R. immer mit drucksenkenden Augentropfen behandelt. Da gibt es verschiedene Wirkstoffgruppen, die man ggf. auch alle auf ihre Wirksamkeit ausprobieren muss, da jeder Mensch anders darauf reagiert. Eine OP des Glaukoms kommt erst infrage, wenn so eine Tropfentherapie überhaupt keinen Erfolg hat (so, wie bei mir)!! Das ist immer die letzte Option. Solche Glaukom-OP sollte man aber möglichst von einem Augenarzt machen lassen, der sich auf diese OP spezialisiert hat, auch wenn dafür ggf. ein weiterer Weg in Kauf genommen werden muss. Aber wenn dafür das gute OP-Ergebnis lange Jahre hält, dann lohnt es sich wirklich (eigene Erfahrung!). Wenn alle Stricke reißen, kann so ein Experte diese OP auch mehrmals machen!!

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von campus, 15

Zumindest das chronische Offenwinkelglaukom, als häufigstes primäres Glaukom, reagiert normalerweise gut auf Medikamente. Die Behandlung mit den entsprechenden Augentropfen wird zeitlebens durchgeführt. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind die Carboanhydrase-Hemmer und die Prostaglandine. Erstere vermindern die Bildung des Kammerwassers, letztere erhöhen seinen Abfluss. Die Therapie wird meistens mit einem Carboanhydrase-Hemmer begonnen. Wenn dieser nicht genügt, ist seine Kombination mit einem Betablocker, auf der nächsten Stufe ein Prostaglandin und schließlich die Kombination Prostaglandin plus Betablocker sinnvoll. Betablocker senken ebenfalls die Produktion des Kammerwassers. Siehe: http://www.apotheken-umschau.de/Gruener-Star/Gruener-Star-Glaukom-Therapie-des-G...

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