Frage von Indira, 669

juckende Ausschläge am Hals- Ausschnitt-Bereich

Hallo liebes Team, ich muss zuerst mal sagen dass ich Allergikerin bin, jedoch denke dass ich meine Schwachstellen wo ich weiss dass ich reagiere kenne. Ich hatte schon diverse male einen schuppigen Ausschlag am Hals (die Haut wird ganz trocken, sehr rot und schuppig und juckt stark. Diesmal ist der Ausschlag aber weiter gegangen, d.h. zuerst immer weiter um den ganzen Hals bis hinten am Nacken und dann auch der Ausschnitt-Bereich wobei es eigentlich genau dort durch geht wo man bei Pullovern etc. den Ausschnitt hat. Diesmal hat es viele kleine rote Punkte gegeben die aber keine Bläschen sind. Ich hatte oft ein Gefühl von kribbeln wie wenn sich unter meiner Haut was weiter bewegt und ein stechen wie mit vielen Nadeln. Ich hab die Stellen mit Zinksalbe behandelt, mit Ringelblumensalbe etc. aber nichts hat geholfen, es hat sich immer weiter ausgebreitet. Ich hab nun über Hautmilben gelesen aber auch da passt es eigentlich nicht ins Bild da wirklich nur dieser Bereich befallen ist und sonst nichts. Seit gestern behandle ich die Stellen mit einer Kortison-Salbe die ich noch zu Hause habe und das beissen ist nun weg und die Haut beginnt sich zu normalisieren. Ich hatte diesen Anfall schon mal vor 2 Wochen, Kortison drauf, weg, dann kam es erneut! Habt Ihr eine Idee was es sonst noch sein könnte? Danke!! LG Bea

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Indira,

Schau mal bitte hier:
Haut Juckreiz

Antwort
von Bennykater, 621

Hallo,

zunächst wäre es natürlich wichtig, eine Diagnose zu haben. Die kann dir aber nur ein Hautarzt/Allergologe verlässlich stellen. Alles andere ist ein Herumprobieren.

Wenn es eine Allergie ist, könnte die durch Mancherlei hervorgerufen worden sein: neue Kleidung, Waschpulver, Dusch- und Kosmetikpräparate. Alles detektivisch alles durchgehen, was neu ist und ausklammern.

Es gibt auch Kontaktallergien auf Reißverschlüsse, Halsketten und dergleichen.

Am Besten erst einmal sämtliche Körperpflegemittel weglassen. Nachdem ich einmal ein ähnliches Problem hatte, der hilfreiche Ratschlag meines Hausarztes: Koch eine Kanne starken Schwarztee und lass den abkühlen. Dann mach damit kalte Umschläge - morgens und abends. Die Gerbstoffe im Tee lassen die Entzündung abklingen. Den nicht verwendeten Tee kannst du im Kühlschrank für die nächsten Anwendungen aufbewahren.

Danach bitte nichts auf die Haut auftragen. Auch nicht auf Verdacht Cortison-Salbe. Bei falscher Anwendung kann sogar diese zu solchen Reaktionen führen. Auch keine Ringelblumensalbe (Fett)! Ich würde überhaut keine Medikamente im Alleingang empfehlen.

Um herauszufinden, ob es tatsächlich eine Allergie ist, könntest du dir ein rezeptfrei erhältliches Antihistaminikum besorgen, z.B. Cetirizin. Damit müsste eine Allergie innerhalb von wenigen Tagen weg sein. Unterstützend könntest du noch Kalzium nehmen (z.B. als Brausetabletten). Wenn es dadurch weggeht, solltest du gelegentlich einen Allergietest durchführen lassen.

Aber wenn es tatsächlich mit Milben zu tun hätte, würde das alles nicht viel helfen. Dann musst du auf jeden Fall zum Arzt.

Antwort
von Sachsenmadel, 560

Überlege mal, ob du etwas Neues an Oberbekleidung getragen hast. Natürlich wirst du wissen, dass man alles gekaufte erst mal waschen sollte vor dem ersten Tragen. Ich weiß von einer Bekannten, dass sie nichts mit Wollanteil auf der Haut tragen kann ohne dass sie juckende rote Flecken bekommt. Milben schließe ich aus, dazu ist keine Jahreszeit, denn die holt man sich im Gras oder im Buschwerk. Die machen aber auch wirklich Probleme, davon kann ich ein Lied singen.

Antwort
von pferdezahn, 480

Du hast leider nicht erwaehnt, auf was Du allergisch bist (Nahrungsmittel oder Heuschupfen/Pollen). Allergien koennen auch durch eine Ernaehrungsumstellung positiv gemildert oder auch geheilt werden. Bei vielen Personen sind Milch/Milchprodukte oder auch Getreide (Weizen) die Ausloeser. - http://www.zentrum-der-gesundheit.de/lebensmittel-gegen-heuschnupfen-ia.html

Antwort
von rosaglueck, 379

Man müsste es mal ansehen können. Du schreibst es war vor 2 Wochen schonmal da. Könnte es zyklusabhängig sein? Achte mal drauf. Wenn Cortison hilft....Es könnte eine Allergie sein, Histaminintoleranz, Neurodermitis, Schilddrüsenentzündung, Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder Hashimoto. Schau mal ob Vitamin D und SONNE lindert (jetzt jeden Strahl schon nutzen, ohne Sonnenmilch, direkt in die Sonne gehen, ungeschminkt, Dekolletee öffnen, Unterarme mitbestrahlen lassen, so hast du bis Ostern auch eigenen Sonnenschutz gebildet udn kannst weiter auf Sonnenmilch(in unseren Breiten) verzichten.

Wenn Sonne natürlich verschlimmert, solltest du das lassen, Vitamin D dann notfalls substituieren um einem Mangel vorzubeugen.

Wenn es zyklusabhängig ist, dann tippe ich auf die zweite Zyklushälfte...dann beachte deine Hormone genauer, Frauenaerzt udn Endokrinologe sind deien Ansprechpartner. Progestogel könnte helfen. Schützt wie Vitamin D vor Autoimmunerkrankungen und lindert diese.

Cortison würde da aeben auch hilfreich sein.

Kommentar von Zweimal ,
udn kannst weiter auf Sonnenmilch(in unseren Breiten) verzichten.

Davon kann man nur tunlichst abraten.

Auch "in unseren Breiten" lässt Hautkrebs grüßen!

Kommentar von rosaglueck ,

Du rätst ab und ich rate zu. Der Fragesteller sollte beide Ratschläge bekommen zu seiner freien Einschätzung.

Manches ist paradox. Manchmal hält einen auch das antrainierte Schulwissen von den richtigen Wegen AB.

Ich dachte das auch immer, das wird so kolportiert von Dermatologen. Die positive Wirkung der Sonne, die protektive Wirkung von Melanin und Vitamin D wird dabei oft komplett vernachlässigt. Nur wer sich frühzeitig der Sonne mit Verstand aussetzt und nicht gerade ein sommersprossiger Rothaariger ist, verträgt die Sonne das ganze Jahr über - in unseren Breiten. Im April könnte es aber doch bei höhere Expositionsdauer gefährlich werden wegen des hohen UVB-Anteils der Sonne.

Ich habe es ausprobiert. Mit der anderen Methode, als ich mich weniger aber dann MIT Sonnenmilch der Sonne ausgesetzt habe, Solarium 30 Jahre strikt gemieden habe, habe ich lauter Hautveränderungen bekommen.

Heute gehe ich nach Vitamin D-Mangel-Diagnose, vielen Erfahrungen und Dazulernen weiter, wieder bewusst in die Sonne - so oft und viel wie möglich- im vollen Bewusstsein OHNE Sonnenmilch, substituiere im Winter Vitamin D, achte auf gute Einstellung meiner Hormone..UND meine Haut war selten gesünder. Ich finde keine veränderten Stellen mehr auf meinem Dekolletee, die Pigmentflecken sind verblasst, die GesichtsHaut ist feiner.

Kommentar von Bennykater ,
Manches ist paradox. Manchmal hält einen auch das antrainierte Schulwissen von den richtigen Wegen AB. Ich dachte das auch immer, das wird so kolportiert von Dermatologen.

Du darfst gerne für dich ausprobieren, was immer dir beliebt. Aber es ist nicht ratsam, hier gefährliche Ratschläge zu erteilen. Verschwörungstheorien (Dermatologen kolportieren...) sind hier absolut fehl am Platz. Dass es höchst gefährlich ist, die Haut der Sonne ungeschützt auszusetzen, haben genügend klinische Studien nachgewiesen (und viele traurige Krankheitsfälle auch, die vermieden hätten werden können) - ebenso wie ein sinnloses und nicht angeratenes Einnehmen von überdosierten Vitamin-D-Mengen in Eigenregie (falls das als nächster Ratschlag folgen soll).

Kommentar von rosaglueck ,

Die Dosis macht das Gift. Wir wären alle noch schwarzbraun wie der aus Afrika stammende Urmensch, wenn wir nicht in den UVB-ärmeren Norden ausgewandert wären. Weil das Vitamin D so wichtig ist, hat sich unsere Haut immer mehr aufgehellt. Es schützt vor einer ganzen Reihe von Erkrankungen. Ich spreche nicht von Überdosierung.

DASS Vitamin D so wichtig für den Menschen ist, zeigt auch die Tatsache, dass seit 2015 höherdosierte Vitamin D-Präparate rezeptfrei in der Apotheke verfügbar gemacht worden sind. 3000 I.E. Tagesdosis ist meines Wissens mittlerweile rezeptfrei verfügbar. Das ist sicher auch für Dich interessant zu wissen.

Ich bitte den Sinn nicht zu verdrehen. Ich sage nocheinmal. Der beste Schutz vor Hautkrebs ist sich sehr langsam an die Sonne zu gewöhnen. Alles andere ist unnatürlich, einseitig, nebenwirkungsbehaftet. Man bekommt viel leichter Krebs wie auch Autoimmunerkrankungen wie z.B. Pemphigus und Lupus, Neurodermitis, wenn man an chronischem Vitamin D Mangel leidet. DAS wurde aber bei den dermatologischen Studien nie mit einbezogen. Deshalb ist auch meine Wortwahl oben korrekt.

Kommentar von Xundsama ,

@rosaglueck:

Es reicht bereits ein normaler Spaziergang von 5 Minuten in der Sonne aus, bedeckt natürlich, und der Körper nimmt genügend Vitamin D auf.

Aber sobald man sich länger in die Sonne begibt, insbesondere auch in Badekleidung, ist Sonnencreme oder Sonnenmilch unerlässlich.

Jede andere Empfehlung ist grobfahrlässig!!!!

Die Hautkrebsraten sind dramatisch gestiegen, da ist es nicht nötig, diese durch solche unsinnigen Empfehlungen noch weiter zu steigern!!!

Kommentar von rosaglueck ,

Die Haustkrebsrate ist auch deshalb gestiegen weil der Mensch immer mehr inhäusig sich aufhält, WENN man rausgeht dann mit Lichtschutzfaktor 50 und ganzjährig mit Tagescreme mit LSF 15 und so der Vitamin D-Mangel ubiquitär verbreitet ist.

Man möge bitte weiter denken als nur von UV-Strahlung zu Hautkrebs. Die rasante Zunahme an Autoimmunerknakungen ist auch durch Vitamin D-Mangel zu erklären. Zunahme an Depressionen mit einer Gier nach Licht/Sonne/Solarium. Bitte die Ursachen nachzuvollziehen. WER geht denn exzessiv in die Sonne? Warum?

Wer sich 99x perfekt mit 50er Sonnenschutzfaktor eincremt..und wird dann einmal gestört udn rennt frischgeduscht auf die Strasse und muss den Bus schaffen..der kann schon beim Mittagsessen im Strassencaffee sich solch einen Sonnenbrand zuziehen, dass daraus Hautkrebs entsteht. Derjenige der sich über Wochen udn Monate an die Sonne hernagetastenudn dran gewöhnt hat, eine getönte Hautfarbe bereits hat...der übersteht solche AUSNAHMEN unbeschadet.

Kommentar von Zweimal ,
Die Haustkrebsrate ist auch deshalb gestiegen weil der Mensch immer mehr inhäusig sich aufhält,

Nein, die Hautkrebsrate ist deshalb rasant gestiegen, weil sich die Menschen hier der Sonne ohne Scheu aussetzen, und dann noch durch Ratschläge im Internet dazu aufgefordert werden, dabei auf Sonnenmilch zu verzichten.

Sonnenbäder und Solarienbesuche dienen in erster Linie dazu, dem Schönheitsideal von Bräune nachzukommen.

Kommentar von rosaglueck ,

Festgefahrene Gedankengänge verhindern dass dazugelernt wird. Wir waren als Kinder in den 60er/70er Jahren jedes jahr 3 Wochen lang auf der einsamen Insel nackig der prallen Sonne ausgesetzt. Uns hat das sehr GUT getan..natürlich waren wir zeitweise mehr unter Wasser als an Land. Aber wir wurden braun. An Sonnenmilch kann ich mich nicht wirklich erinnern. Die viele Sonne hat uns Kraft gegeben bis weit in den Spätherbst hinein. Dann kam eine an Winterdepression erinnernde fade und lahme Zeit in der ich auch schlechter ind er Schule war..bis im Frühjahr die Sonne wieder uns vor die Tür lockte. Wir waren die ersten draussen und die letzten drinnen im Jahr. Damals waren wir sehr aktiv und lebenslustig. DAS fehlt heutzutage immer mehr menschen.

Aber das Thema ufert aus. ich habe gesagt was ich davon halte. Spätestens als alte Frau in den 70ern wird der ein oder andere mehr das dazugelernt haben. Da können noch die Altersfelcken aufhellen!

Kommentar von Zweimal ,

Und der Hautkrebs infolge des leichtsinnigen Verhaltens in jungen Jahren ausbrechen.

Kommentar von rosaglueck ,

In unserer Familie hat keiner Hautkrebs bekommen, die Zeit überblicken wir jetzt über 40 Jahre. Prophylaxe ist mir wichtig, das ganze Immunsystem verstehen, das aktive wie das passive, die seid Jahrmillionen von der Natur entwickleten und extensiv selektionierten Schutz- und Abhilfemassnahmen. Das kann keine wissenschaftliche Forschung, die ja nur gerade mal gute 100 Jahre umfasst abbilden. Für viele Fragestellung ist eben die wissenschaftliche Forschung nicht in der Lage die Komplexizität der Interaktionen adäquat zu überprüfen. ich muss es wissen. ich habe es jahrelang versucht..ich konnte immer nur einen weitern Faktor zum Coctail dazuaddieren. Eigentlich konnte ich nur alles einzeln testen...dann zusammenmischen in der Hoffnung dass die Diswirkungsbeziehungen, Wirkungs-Maxima gleich bleiben wie in der Monokultur und in der Mischung nichts wechselwirkt.

Sobald wir Wechselwirkungen erkennen, kann die Forschung nicht mehr sicherstellen keine Fehler zu machen, Fehlinterpretationen aufzusitzen udn sei es nur ein Dosierungsfehler. Kausalitätsketten gehören ständig hinterfragt. Am Ende war doch die Henne das Ei.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten