Frage von Marisa2011, 95

Hat jemand Erfahrung mit pflanzlichen Mitteln bei Depression?

Hallo zusammen, ich werde in zwei Wochen wegen Depressionen in eine Klinik gehen. Da ich vor einem Jahr schon einmal für 13 Wochen stationär in Behandlung war, ist meine Sorge nun, dass ich trotz erfolgreicher Behandlung irgendwann wieder so tief falle, dass ich mich selbbst nicht daraus retten kann. Ich würde daher begleitend gerne zur Vorbeugung eines Rückfalls auf pflanzliche Mittel wie Amaranth/Quinoa (Inka Gold), Kurkuma oder anderen Mitteln zurück greifen, finde aber im Internet nun zig verschiedene Angebote dazu. Würde daher gerne eure Erfahrung wissen, wem das geholfen hat, wo er es bezogen hat und in welcher Dosis es ausreichte.

Wie gesagt, es ist nur begleitend und soll insbesondere vorbeugend wirken. Ich bin wie gesagt bald in therapeutischer Behandlung und werde da alles andere besprechen.

Antwort
von leisegedankenm, 20

Warte bitte, wenn möglich, bis Du in der Klinik bist. Dann bekommst Du Deine persönliche , für Dich bestimmte Hilfe .  Vielleicht helfen Dir die Maßnahmen und Angebote so gut , dass Du mit kleineren Auszeiten für Dich viel mehr erreichen kannst .  Versuche nicht immer erreichbar zu sein , schütze Dich selbst und Deine Zeit . 

Antwort
von Hooks, 49

Das gibt es, in Massen. Das kommt ber sehr darauf an, warum Du eine Depression hast. Das solltest Du als erstes herausfinden, wenn DU es nicht schon weißt.

Ich kenne das als Symptom von:

  • Vitamin-D-Mangel (kann man messen lassen beim Arzt oder im Internet). Die Sonne funktioniert nicht mehr so wie früher, viele Menschen leiden dadurch an einem D-Mangel. Lebertran kann ein bißchen helfen, 1 EL gekühlt zum Frühstück, noch etwas danach essen, sonst stößt er tagsüber auf; wirksamer sind Kapseln, aber nicht Öl auf Erdnußbasis! Ich kaufe meins bei WLS products in NL, 50.000)
  • Vitamin-B-Mangel, an mehreren Bs, da muß man den ganzen Komplex ersetzen. Vor allem bei Genuß von Zucker oder Mehl, Kaffee oder Tee ist die Gefahr groß, her in einen Mangel zu kommen.
  • Magnesiummangel. Ist drin in Nüssen und grünenBlättern, die wild wachsen, aber ide meisten Menschen bekommen das nicht mehr genügend, dann sollte man es ersetzen. Vor allem bei viel Schwitzen, Sport, Alkohol und Eiseiß.
  • Östrogenmangel, hervorgerufen durch Fehlgeburt, Kaiserschnitt, nicht-Stillen oder Abtreibung; manchmal auch gegen Ende des Zyklusses hin, wenn die Pegel der Hormone ungleichmäßig absacken. Möglich ist auch eine Pille mit Gestagen, dann hat man relativ gesehen zuwenig Östrogen. Abhilfe schafft frische Hefe, immer wieder mal ein kleines Bröckchen aschen, Brennesselsamen frisch vom Strauch, oder getrocknet, aber keimfähig (phytofit.de). Keine Mandeln! Kein Marzipan! Stattdessen Leinsamen, Salbei, Kastanie, alles roh, Holunder, Hugo, Soja (Vorsicht: Genmanipulation!)
  • Möglich wäre auch ein Unterangebot an Wasser, trinke stündlich reines Wasser!
  • Dann igbt es noch den falschen Umgang mit Schuld, entweder daß einem was angetan worden ist, vor allem in früher Kindheit, wo man das noch nicht gedanklich sortieren konnte. Hier hilft es, einen geduldigen Gesprächspartner zu finden, und vor allem, dem Betreffenden des Traumas zu vergeben!
  • Oder ich kann mir selbst nicht vergeben, das ist die andere Seite, sowas gibt es auch. Liebe und Vergebungheilt auch hier.
Antwort
von Nelly1433, 67

Ehrlich gesagt, ich würde zu diesem Zeitpunkt nicht damit beginnen, herumzuexperimentieren.

Es sind nur noch 2 Wochen und dann würde ich alles mit den dortigen Ärzten besprechen.

Das bekannteste pflanzliche Mittel gegen Depressionen ist übrigens Johanniskraut. Wenn Sie allerdings schon so krank sind, dass Sie in eine Klinik gehen, werden pflanzliche Mittel vermutlich nicht sehr viel helfen.

Falls notwendig und sinnvoll, werden Ihnen die Ärzte ein entsprechendes Mittel verschreiben.

Alles Gute!

Kommentar von Hooks ,


Es kommt immer sehr darauf an. Manchmal verschlimmert Johanniskraut auch die Lage. Und es dauert einige Wochen, bis es wirkt. Da gibt es besseres. Man sollte erst einmal herausfinden, wo die Depression herkommt.


Antwort
von Buddhishi, 52

Hallo Marisa2011,

vorbeugend helfen diese pflanzlichen Mittel eher weniger. Außerdem dauert es länger als 2 Wo., bis sie wirken. Besser sind eher Entspannungstechniken, wie z. B. Meditation, TaiChi, Yoga etc. Und selbstverständlich eine gesunde Lebensführung: Gesundes Essen, ausreichende Trinkmenge (Wasser, Tee etc., möglichst wenig Alkohol etc.), Bewegung etc.

Johanniskraut hat zudem nicht unerhebliche Nebenwirkungen, wie z. B. Lichtempfindlichkeit und Herabsetzen der Wirkung von Antibaby-Pillen.

Ich würde versuchen, die zwei Wochen eher mit Rescue Tropfen (Dr. Bach Blüten, gibt es in Apotheken) zu überbrücken. Hier findest Du alle Infos dazu:

http://www.fid-gesundheitswissen.de/naturheilkunde/bachblueten/bachblueten-notfa...

Nach dem Klinikaufenthalt wirst Du sicherlich mit vielen guten Tipps ausgestattet sein. Dennoch sollten die o.g. vorbeugenden Tipps weiter eingehalten werden. Bei einer Krise wieder die Rescue Tr. und hier noch ein paar zusätzliche Tipps:

https://www.google.de/search?q=selbsthilfe+bei+depressionen&ie=utf-8&oe=...

Alles Liebe und Gute wünscht Dir

Buddhishi

Antwort
von Khalifa, 18

Ich habe positive Erfahrungen gemacht mit 

gelöschtem Wein nach Hildegard von Bingen.

Es gibt genaue Anleitungen in dem Buch

 "Handbuch der Hildegard - Medizin ",von. Dr.Gottfried Hertzka/Dr.Wizard Strehlow

Antwort
von morgane, 47

Ich empfehle auch wie Nelly am ehesten Johanniskraut. Das gibt es in verschiedenen Formen, schau dass du es nicht von einer grossen Pharmafirma kaufst. Ansonsten sind die grossartigsten natürlichen Antidepressiva Wald und Sport... dir alles Gute!

Kommentar von Hooks ,

Es kommt immer sehr darauf an. Manchmal verschlimmert Johanniskraut auch die Lage. Und es dauert einige Wochen, bis es wirkt. Da gibt es besseres.
Man sollte erst einmal herausfinden, wo die Depression herkommt.


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