Frage von gesundschlumpf, 31

Ist Fleischkonsum wirklich so schädlich?

Ich esse gerne Fleisch und auch Wurst, bin aber nicht übergewichtig oder so. Ist der Verzehr wirklich so schädlich oder kommt es einfach auf den Menschen an was er verträgt?

Antwort
von dinska, 25

Fleisch allein ist nicht ungesund, es kommt immer auf die Art des Fleisches an und was man dazu isst. Wurst ist da wesentlich ungesünder, weil sie verarbeitet ist, gepökelt und oft mit viel Salz angereichert. Man kann durchaus jeden Tag Fleisch essen, wenn man maßvoll rangeht, also Handtellergröße und Gemüse dazu isst, Kartoffeln und Soße sollte man lieber meiden. Besser wäre es jedoch nicht jeden Tag Fleisch zu essen, sondern auch mal Fisch und mal einen freien Tag mit viel Wasser und Gemüse einzulegen.

Antwort
von Mahut, 21

Ja, es ist nicht gerade gesund täglich Fleisch zu essen, in früheren Jahren, hat man nur einmal in der Woche Fleisch gegessen, ich kann mich erinnern, es gab immer am Sonntag einen Braten, eventuell in der Woche noch etwas in der Suppe.

Das Herz-Kreislauf System und der Collesterinspiegel wird es danken.

Antwort
von StephanZehnt, 22

Hallo gesundschlumpf,

die Sache ist eine zweischneidiges Schwert. Man sollte sich gesund ernähren, es sollte Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch vorkommen. Wer nun Vegetarier ist sollte darauf achten das er auch genügend Vitamin B12 bekommt. Ob nun per Multivitaminsaft oder per Vitamintabletten ist ....

Ein Vitamin B12 Mangel kann das Risiko, an Demenz zu erkranken, erhöhen.

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/innere_krankheiten/vitaminmangel101.html.

Man sollte Fleisch in Maßen essen denn neben der hier schon genannten Gicht und Rheuma ist Arteriosklerose häufig ein Problem die durch zu viel Fleisch- / Fettkonsum entstehen kann. Was das Cholesterin angeht stellt der Körper selbst welches her. Man braucht wenn der Cholesterienspiegel nicht sehr stark erhöht ist nicht auf Butter oder Eier verzichten. Auch gehärtete Fette ( Margarine) sind nicht unbedingt gesund

Zum Schluss noch etwas zu den Hormonen als Jugendlicher kann der Speiseplan ruhig ein kleines Stück anders aussehen! Allerdings sollte man unbedingt darauf achten das Cola - M-Schnitte udgl. wo sehr sehr viel Zucker drin ist nicht die Ernährung allein bestimmt.
Denn die Anzahl der Kinder und Jugendlichen steigt die zu dick sind und Diabetes bekommen.

Ab einem gewissen Alter (Wechseljahre) wird es immer schwieriger sein Gewicht zu halten. Vor allem wenn in sehr vielen Lebensmitteln noch eine Extraportion Zucker drin ist mit unterschiedlichen Bezeichnungen der Zucker 8von Glukosesirup bis Fructose usw.) und Sport eher weniger.....

VG Stephan

Antwort
von elliellen, 15

Hallo! Ich selbst bin seit einigen Jahren Vegetarierin und kann mir nicht mehr vorstellen, Fleisch zu essen.

Wenn überhaupt, sollte man selten Fleisch konsumieren und es sollte Bio Fleisch sein, am besten von Höfen, bei denen man die Herkunft erkennen kann und weiss, wie mit den Tieren dort umgegangen wird.

Die Massentierhaltung und das Verlangen der Verbraucher, Fleisch in hohen Mengen und super billig zu bekommen, ist eine Tragödie für Mensch, Tier und Umwelt!!!

Nebenbei noch: Rotes Fleisch( vom Rind und Schwein) sind schädlich und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Wenn, dann lieber weisses Fleisch (Huhn, Pute u.s.w.) konsumieren.

Kommentar von dinska ,

Es kommt immer auf die Tierhaltung an. Man kann nicht generell sagen, dass Rind und Schwein schädlich ist. Auch Pute und Huhn werden oft miserabel gehalten und mit Antibiotika vollgestopft. Sehr wichtig für Fleischesser ist es zu wissen, woher das Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten und gefüttert werden. LG

Kommentar von elliellen ,

Da hast du Recht, WENN man Fleisch konsumiert, sollte man es in Maßen tun und schauen, wo es herkommt. Natürlich sollte man auch bei Hühnerfleisch darauf achten, dass es freilaufende Hühner waren.

Bei dem "roten Fleisch" ging es um eine mal veröffentlichte Studie, demnach ist Geflügelfleisch gesünder als "rotes Fleisch". Ich kann mich erinnern, dass unser Heilpraktiker damals, als ich noch Kind war, von "rotem Fleisch" abgeraten hat. Ist also nicht neu.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/krankheiten/Krebs/14_01_rotes_fle...

Liebe Grüsse

Antwort
von morgane, 12

Es kommt, wie schon andere hier schreiben, sehr drauf an. Täglich Fleisch ist zuviel, eine bekannte Folge davon ist Gicht und Rheuma. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft des Überkonsums, wo es sehr schwierig ist, überhaupt Mass zu halten - mit der Folge, dass viele Menschen übergewichtig, Rheumatiker, Diabetiker sind. Wirtschaft und Industrie machen uns natürlich weis, wir sollen von allem möglichst viel und immer mehr essen, schliesslich ist es billig und unsere Gesundheit ist ihnen egal, im Gegenteil, da profitiert dann auch noch die Pharmaindustrie...Dazu kommt, dass unser Fleischkonsum katastrophale Folgen für den Planeten hat, mittlerweile auch hinreichend bekannt. Also, wem das nicht egal ist, schränkt auch deshalb seinen Fleischkonsum ein - und isst vor allem nur noch hochwertiges Fleisch, also von nicht in Massentierhaltung gequälten, sondern tiergerecht gehaltenen Tieren...

Antwort
von amike, 22

Ja! ! Es ist empfehlenswert nur einmal die Woche Fleisch zu essen, früher war das am Sonntag ;) wenn du deinen Verbrauch danach ausrechnest, wirst du sehen, wie viel Fleisch du zu viel isst - das ist das eine Problem. Wie belastet das Fleisch ist, das du isst, ist das andere Problem, das gilt für alle Menschen.

Antwort
von bethmannchen, 8

Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Kommt es aus der "Maschinellzucht", also Massen-Masttierhaltung, dann wurden die Tiere von Geburt an so gehalten, gepflegt und ernährt, dass sie möglichst schnell viel "zartes" Fleisch ansetzen. Das macht man in der Tierhaltung schon seit zig Generationen von Tieren so.

Bei der Zucht von Masttieren wird darauf geachtet, welche Elterntiere sich zusammen fortpflanzen. Waren Eber und Sau schon gute Futterverwerter, wird es das Ferkel auch werden. Steckt es dann noch in einem Pferch, in dem es sich nicht viel bewegen kann, setzt es noch schneller was an, bildet aber ganz bestimmt keine anständigen Muskeln. Das würde ja zähes Fleisch durchzogen von kräftigen Sehnen, und das will der Verbraucher ja nicht.

Schweine, Rinder, Puten, Hühner usw. sind in der Masttierhaltung seit Generationen schon dahin gezüchtet, dass für die Verbraucher in möglichst kurzer Zeit "Mastzeit" viel "zartes" Fleisch auf die Waage kommt. Sie werden deshalb darauf hingezüchtet, möglichst viel Wasser einzulagern, wässeriges Fleisch anzusetzen. Das ergibt dann die billigen Schrumpfschnitzel aus dem Discounter. Die Hitze beim braten lässt das Wasser aus dem Gewebe verdampfen und zurück bleibt eine kleine Schuhsohle.

Das Schwein ist in Hinsicht auf seinen Stoffwechsel mit uns noch am verwandtesten. Es ist also gut denkbar, dass in unserem Stoffwechsel dann ähnliche Prozesse angeregt und verstärkt werden. Durch häufigen Verzehr solchen Fleisches könnte man dann wohl auch zu Wassereinlagerungen neigen.

Puten und Hähnchen sollen möglichst viel "Brustfleisch" ansetzen. Dass hier mit Östrogen nachgeholfen würde, ist allerdings ein Ammenmärchen. Die "Brust" ist beim Geflügel die Flugmuskulatur. Weibliche Geschlechtshormone bringen aber keine Muskeln zum Wachsen. Da die zur Mast gehaltenen Puten, Hähne und Hühner aber nie im Leben fliegen, trainieren sie diesen angezüchteten Riesenmuskel gar nicht. Was dann auf die Waage kommt ist also auch wieder nur "Wasserfleisch".

Dann darf man auch nicht vergessen, dass die geschlachteten Tiere komplett verarbeitet werden. So gut wie nichts davon bleibt als Abfall übrig. Was nicht als Stück oder Scheibe in die Fleischtheke kommt, wird weiter verwurstet; und nicht etwa nur die gewaschenen Därme als Wurstpelle. Was in die Wurst kam, hat der Verbraucher nicht zu sehen bekommen; möchte er wohl auch besser gar nicht wissen.

Wurst wird aus dem gemacht, was wir beim Sonntagsbraten auf dem Teller beiseite schieben. Die Schwarte ist ja die "Außenhülle" des Schinkens; wird die in die Wurst verarbeitet, darf man mit Fug und Recht darauf schreiben, es sei Schinkenwurst...

Leberwurst ist eine streichfähige, teilweise auch schnittfeste Kochwurst, die aus Muskelfleisch, Speck, Leber und zum Teil auch anderen Innereien sowie verschiedenen Gewürzen und Zusatzstoffen z. B. auch Pökelsalz hergestellt wird. Der Leberanteil beträgt zwischen 10 und ca. 30 %. Ein höherer Anteil bewirkt einen unerwünschten bitteren Geschmack.

Für Wurst werden die gekochten Zutaten noch heiß durch einen Zerhacker getrieben. Damit aus dem feinen Brei dann überhaupt etwas streichbares oder sogar schnittfestes wird, müssen dabei bis zum zehnfachen an Eiswasser hinzugefügt werden. Leberwurst und Wurstaufschnitt sind daher eher schnittfestes Wasser denn Fleisch.

Kochschinken, Puten und Hähnchenaufschnitt sind Fleischstücke, die gekocht und danach mit Gewürzen etc. unter hohem Druck in ihre Form gepresst und zuletzt aufgeschnitten werden. Wird Fleisch also zu Schnitzelscheiben aufgeschnitten, werden die Flechsen, Sehnen und großen Blutgefäße dabei möglichst ausgespart. Was sich im Schnitzel nicht gut macht und auch nicht als Gulaschwürfel durchgeht, kommt eben in die Aufschnittpresse.

Es bleibt von so einem Tier nichts übrig. Alles und jedes wird an uns verfüttert, und sei es die aus Haut und Knochen haraus-destillierte gekörnte Brühe oder Gelatine in den Gummibärchen, Schaumküssen, Wackelpudding usw.

Antwort
von Dutschge, 9

Man muss wirklich nicht jeden Tag Fleisch essen. Auch wenn man nicht zu Übergewicht neigt, so können dennoch diverse Stoffwechselerkrankungen entstehen, die im Zusammenhang mit dem Fleischgenuss stehen. 2-3 Mal pro Woche sind völlig ausreichend.

Kommentar von Paschulke82 ,

Ausreichend? Brauchen tut man Fleisch überhaupt nicht. 2-3 mal die Woche ist das, was aus gesundheitlicher Sicht maximal vertretbar ist.

Antwort
von pferdezahn, 7

Nur der uebermaessige Verzehr von Fleisch- und Fleischprodukten ist schaedlich, bzw. ungesund, da Fleich in Harnsaeure abgebaut wird, was sich Z.B. in Gicht und Rheuma zeigt. Wer gesund leben moechte, isst ein- bis zweimal Fleisch in der Woche, fuer andere gilt, nur in kleinen Mengen.

Antwort
von Amsel1, 7

Ich finde jeder Mensch sollte das essen was ihm schmeckt,wer auf Fleisch verzichtet ,der soll es tun ,wer nicht der tuts eben nicht.Warum sollte es schädlich sein Fleisch zu essen,mit nur Grünzeug ist eben nicht jeder Mensch zufrieden.

Antwort
von Paschulke82, 6

Wenig Fleisch macht nicht krank. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät jedoch von mehr als 300-600g Fleisch die Woche aus gesundheitlicher sicht ab. Der Deutsche konsumiert allerdings im Schnitt doppelt bis viermal soviel als gesundheitlich noch vertretbar wäre. Vegetarier und Menschen die selten Fleisch essen haben ein deutlich geringeres Risiko an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gicht, Rheuma, Bluthochdruck usw zu erkranken und leben im Schnitt länger. Hierzulande sterben 2/3 der Menschen an den Folgen von Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.

Entscheidend ist auch die Herzunkft. Heutzutage ist z.B. jedes 2. Hähnchen im Supermarkt mit multiresistenten Keimen belastet.

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