Frage von Morgarnath, 135

Ist es üblich bei der Diagnose reizdarm Budenofalk verordnet zu bekommen?

Hallo,

Alles hat angefangen mit Antibiotika 2x in kurzen Abständen eingenommen und ich bekam die durchfälle und magenschmerzen meines Lebens. Nach absetzen der Antibiotika musste ich erstmal 1 Monat oder länger Florabakterien in Form von Kapseln zu mir nehmen damit es EINIGERMAßEN gut ging. Seitdem habe ich die fähigkeit verloren scharfe speißen zu genießen oder eben auch Alkohol zu trinken. Ich werde sehr schnell betrunken und habe deutliche verdauungsbeschwerden von zB. Bier und das hatte ich wirklich nie gehabt. Seitdem lebe ich absitent ohne alkohol und ohne scharfe gerichte.

Darmspiegelung, Magenspiegelung die dazugehörigen biopsien, Stuhlproben, Blutproben, Ultraschall, Gluten, Glukose, Fructose,Soja, hefe und Laktosetest haben nur eine geringe Fettleber ergeben, eine minimal geöffnete magenklappe und es wurde eine Laktoseintoleranz festgestellt obwohl ich mein ganzes Leben lang immer gerne und viel Milchprodukte konsumiert habe.

Nach dem verzicht auf Laktose habe ich keinen explosionsartigen wässrigen Durchfälle mehr aber ich habe auch keinen geformten stuhl. Er stinkt faulig, ist gelb,schaumig,breiig und zerfällt einfach. Mein Gastroenternologe meint es sei ein Reizdarm, das legt sich meistens von alleine wieder. Meine Internistin denkt das jedoch nicht und verordnete mir Budenofalk (ein kortisonpräperat) für 2 1/2 Wochen.

Mein Frage, ist das eine normale vorgehensweiße bei eine reizdarm ein kortisonpräperat zu verschreiben oder sollte ich das auf keinen fall nehmen?

Antwort
von kreuzkampus, 135

Tu', was die Internistin sagt, und warte ab. Ich hoffe für Dich, daß der Gastroenterologe mit "das legt sich meistens von alleine wieder" Recht behält oder daß Dir die Tabletten helfen.

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