Frage von Kirschi, 35

ist es eine Drogen Psychose?

Hallo zusammen, wie ihr schon im Titel gelesen habt handelt sich es um Drogen. Ich war 15 wo ich umgezogen bin, wo ich früher gelebt habe hatte ich ein perfektes Leben. Viele Freunde, ein Freund, Sekundarschule, beliebt, glücklich und so weiter. Als ich mit der 8. Klasse fertig war sagte mir meine mam das wir umziehen müssen, in ein anderes Kanton, ich war total dagegen ich wusste das es in einer Katastrophe enden würde. Ich lernte dort ein 18 jährigen jungen kennen der alleine wohne. ich ging natürlich jeden tag bis spät zu ihm weil ich nicht alleine sein wollte, da ich mir gewohnt war sehr beliebt zu sein. Und da fing der Chaos an. Ich fing an mit ihm zu kiffen, später wurde es zu jedem Tag, nacher mehrmals am Tag durch die Woche ! Er hatte kein Job, keine Familie wo ihn liebte, ein Psycho Absturt, nur merkte ich das nicht. Später fing er mir an von Drogen zu prahlen, wie schön das allei sei. Ich war aber der Mensch der nie im Leben etwas mit Drogen zu tun haben wollte, ich hasste schon das Wort Droge. Aber er erzähle mir jeden Tag von ihnen, und ich liess mich überzeugen. Ich nahm es mit ihm( Extasy) zuerst hat es nur leicht gewirkt, ich nahm mehrmals, und noch andere Sachen wie ( coco, Opium, Amphi), für mich war das wie eine Phase( sucht), sehr viel nahm ich nicht aber zu viel für meine Psyche. Ich wurde verrückt, ich wollte immer mehr und täglich, es machte mir spass. Ich vernachlässigte die Schule meine Familie und frühere Freunde es war mir alles egal, ausser ihn, ich wusste das wir für immer zusammen bleiben werden und darum ist alles gut. Später fing er an mich zu verletzen, er hat mich betrogen, seit dem wurde ich wie verrückt. Ich hab an der Nacht ihn auch betrogen als Rache. Er hat es herausgefunden, und mich täglich in den Wahnsinn getrieben: das hat er zu mir gesagt : Nutte, Schlampe; Hässlich, Missgeburt, Blöd, Dumm, so Sachen noch viel schlimmer. Und dann fing der Teufelskreis an. Er verletzte mich ich verletzte ihn. ich verzeihe ihn und wir kamen zusammen und umgekehrt, jeden tag streit, ich weinte jeden tag, er terrorisierte mich mit Nachrichten, Drohungen. er zeigte sein wahres Psycho Gesicht.... Ich war dann eine Woche bei ihm, weil meine Mutter mich auch fertig machte, sie rufte die Polizei und die verfolgte mich, ich war beim verhör, alles drum und dran, Die Hölle für mich, ich flog fast aus der Schule, dort hasste mich jeder. Jetzt wo er weg gezogen ist seit etwa 3 Monaten ist alles schon besser geworden, wir haben nur eine Familienbegleiterin und Probleme mit verschiedenen Jugendbehörden, alles dreht sich um mich im Kanton da ich nicht von ihm weg kam ( Drogenliebe). Aber mein Problem ist ich denke jeden Tag jede Minute an das : Hey, du hast Drogen konsumiert, du hast dein ganzes leben kaputt gemacht, es ist alles anderes, mach joga, man sieht dir an das du konsumiert hast, alle reden über dich, du bist hässlich, nutte, meine Psyche ist am arsch, ist weiss nicht mehr ob ich wieder normal bin. Es ist alles anders. Hilfe

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Antwort
von StephanZehnt, 35

Wenn man Deinen Beitrag so liest kommt einem sofort der Begriff Hassliebe in den Sinn! Nun Mädle / Frauen können einen Mann lieben wo sie zu 120 % wissen der bringt mir nicht anderes als Probleme!

Es gibt nur eins absolute Liebe in jeder Situation bis zur absoluten Selbstverleugnung oder dann Hass.

Für Dich trifft absolut das Erste zu. Du würdest ihn sofort wieder um den Hals fallen wenn er nur in Deiner Nähe wäre. Ja und ich schätze bei einem richtig großen Problem würdest Du sofort wieder abdampfen wo er jetzt wohnt wirst Du ja irgendwie raus bekommen.

Wir könnten jetzt 100 Seiten schreiben und es wäre alles für die Zislä.

Es ist ausschließlich für Dich wichtig das Du in der Schule ein einigermaßen gutes Zeugnis hast denn das sichert Dir Dein überleben in der Zukunft.

Wenn Du den Arbeitgeber sagst später Sorry ich hatte halt da so ein kleines Problem hat der zu oft nur ein Lächeln dafür übrig! Also beiße die Zähne zusammen auch wenn alle reden und versuche das Beste daraus zu machen 

Es ist leider oft so das man aus verschiedenen Gründen umziehen muss Arbeit, Wohnung (bezahlbar) und 1000 andere Gründe. Es wird Dir später nicht anders gehen.

Da nun Jugendbehörde und Co einmal näher hinschaut ist normal. Auch wenn es Dich stört. 

Man kann sicher einmal versuchen wenn man etwas Geld und etwas Freizeit  hat in der Richtung etwas zu tun vereinsverzeichnis.ch

Auch da bekommt man Hilfe und Hinweise  http://www.147.ch/

(Rat auf Draht)

Es gibt für Dich nur zwei Wege und wenn ich aus dem großen Kanton Dich irgend wann sehen würde (ich habe da so eine große Glaskugel grins. Dann kann ich nur hoffen das Du den richtigen Weg gefunden hast.   

Viele Grüße Stephan

Antwort
von Winherby, 25

Tja, ein klassischer Fall, das nennt man Nocebo-Effekt: Ich erwarte etwas Negatives und dies trifft dann auch ein.

......anderes Kanton, ich war total dagegen ich wusste das es in einer Katastrophe enden würde.

Du warst, - aus begreiflichen Gründen -, gegen den Umzug, hast Dir diese negativen Erwartungen gestaltet, und DU hast Dich genau so verhalten. Und dann kam genau das Ergebnis, das Du in Deiner negativen Erwartungshaltung "vorhergesehen" (erwartet) hast, es ging garnicht anders, eine sogenannte "selbsterfüllende Prophezeihung" (bitte googlen) .

Nicht Deine Mam, nicht der Umzug, nicht die neuen Mitschüler, Du ganz allein hast diese negative Situation herbeigeführt.

Sei froh, dass dieser miese Typ der Dich dermaßen in den Abgrund runtergezogen hat, und dem Du Dich an den Hals geschmissen hast, endlich weg ist. Dies ist Deine Chance neu zu beginnen. Diesmal aber bitte immer mit positiven Erwartungen, wobei, -noch schlechtere Perspektive geht wohl nicht.

Hast Du positive Gedanken, dann wird sich Dein Leben auch positiv ändern. Die Welt ist so, wie man sie "sieht". (das Glas ist halb voll / halb leer) Setz Dir positive Ziele, dann erreichst Du sie auch. Auch Deine Ausstrahlung wird sich dann zum Positiven ändern. Deine Körpersprache wird positiv werden. Das wirkt auch auf alle Menschen mit denen Du zu tun hast positiv. Sogar  deren Einstellung und Verhalten Dir gegenüber wird sich zum Positiven ändern. Das ist so, kannst da sicher sein!

Du solltest aber auf jeden Fall zusätzlich professionelle Hilfe bei einem Jugendpsychologen suchen. Ich habe keine Ahnung wie es in der Schwyz abläuft, aber ich vermute Du musst erst zum Hausarzt wegen einer Überweisung. Oder Du wirst über das Jugendamt zur Therapie geschickt, das geht dann wohl auch schneller. Mach dies und alles wird gut. Aber das Wichtigste sind mMn Deine positiven Erwartungen(Gedanken) an die Zukunft.

Ich schicke Dir meine positiven Gedanken und wünsch Dir alles Gute, Winherby

Antwort
von bobbys, 27

Jeder weiß das Drogen in den Gehirnstoffwechsel eingreifen. Deshalb solltest Du dir professionelle Hilfe holen (DROBS) Drogenberatungsstellen und einen sauberen Entzug machen. Nach dem Klinik Aufenthalt wirst Du dann auch wieder den richtigen Weg gehen; vorausgesetzt Du möchtest es auch. Du allein hast es in der Hand.

Alles Gute wünscht Dir bobbys;)

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