Frage von battleck, 27

Insulin spritzen alternative? (Es schmerzt...)

Hallo Community, seit Dezember 2011 bin ich offiziell an Diabetes Typ 2 erkrankt und daraufhin auch in Behandlung gewesen. Insulintherapie mit Tabletten.

Soweit so gut, ich dachte die Schmerzen beim Insulinspritzen (der Einstich und anschließendes brennen), gibt sich irgendwann... und hab es hingenommen als "notwendig".

Inzwischen finde ich es nicht mehr eträglich und habe daraufhin das spritzen abgesetzt...

Da ich schon die kleinsten verfügbaren Nadeln auf dem Markt hatte, stimmt hier irgendwas nicht.

Mir wurde gezeigt wo ich mich zu spritzen habe, doch das bringt nichts. Mal tut es so dermaßen weh (der Einstich und das spritzen brennt) das mir die tränen runterlaufen, und mal spüre ich überhaupt nichts. Und das bei Einstichstellen die etwa 2mm nebeneinander liegen.

Ich verstehs nicht, ich würde gerne wieder die Therapie fortfahren, aber nicht mit der 50:50 Chance das ich diese Schmerzen ertragen muss.

Meine behandelnde Ärztin meinte Sie könnte nichts weiter tun...

Was könnte ich tun? Hat jemand die gleichen oder ähnliche Erfahrungen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter...

bye Tobi

Antwort
von niaweger, 25

Ich weiß nicht genau, wie weit die Forschung mittlerweile hier ist - aber vor einiger Zeit gab es ein Forschungsprojekt, bei dem das Insulin ohne Einstich mit hohem Druck unter die Haut gepresst werden sollte - angeblich schmerzfrei. Parallel dazu wurde die Verabreichung von speziell aufbereitetem Insulin in Form eines Nasensprays getestet. Vielleicht googelst du mal die entsprechenden Begriffe? Ich wünsch dir viel Erfolg!

Kommentar von battleck ,

Das System heisst INJEX30 und ist "relativ" günstig mit knapp 300 Euro. Allerdings sind die Foren voll davon, warnen davor sowas zu benutzen, da angeblich Zysten, Verhärtungen etc entstehen können. Ich weiß nicht genau was ich davon halten soll und ob dass dann "schmerzfrei" ist, bleib eine andere Frage, allerdings würde mir sicher das "einmalige" abdrücken leichter fallen als einzustechen und dann noch das Insulin reinzuspritzen.

Das mit dem Nasenspray ist mir allerdings neu, ich werde mal danach schauen.

Antwort
von Gemuesemuffin38, 21

Es gibt aber auch diverse Pharmavertreter mit denen man sprechen kann bzw die Diabetesberatung kann gerade wenn eine neue Pumoe auf den Markt kommt da schon auch ein bisschen was machen. Ich würde bei deinem nächsten Besuch das Gespräch mal aufkommen lassen. Du brauchst ja das Insulin nicht spritzen ist für dich ja keine Alternative und einfach absetzen ist ganz schön gefährlich.

Antwort
von Sauric, 23

Hallo :) Ich würde dir empfehlen ein Blutbild machen zu lassen, für mich hört es sich eher nach einer Überempfindlichkeit im Nervensystem an :)

Kommentar von battleck ,

Blutbild worauf bezogen? Mir werden alle 3 Monate Blut abgenommen und alle relevanten Werte geprüft.

Sollte ich irgendwas spezielles anfragen was geprüft werden soll?

Kommentar von Sauric ,

In meinm Studium habe ich gelernt das es an den beiden Werten Dopamin GABA Noradrenalin DHEA Festgestellt werden kann. Hast du zufällig ein Blutbild bei dir Zuhause ?

Kommentar von battleck ,

Ich müsste noch einen Zettel mit Blutwerten daheim haben.Ich scanne ihn nachher wenn ich Zuhause bin mal ein.

Kommentar von Sauric ,

Okay du kannst mir gerne die Werte per Email schicken wenn du möchtest Sauric@live.de

Antwort
von Amsel1, 17

Ich hätte jetzt auch gesagt die Insulinpumpe ,aber die ist ja sehr teuer und wird von der Kasse nicht bezahlt.Wie wär so ein Insulinstift,aber wohl auch nicht gut.Wünsch dir alles gute ,das du noch das passende findest und nicht die Schmerzen ertragen musst.

Antwort
von SabineNanitov, 19

..GErät defekt? Insulinpumpe ist dann aber die Wahl!

Kommentar von battleck ,

Nein, kann nicht defekt sein. Sind solche Diapens (Einweginsulinspritzen) wo nur vorne eine Nadel aufgesteckt wird. Das Jede Nadel defekt ist, wage ich mal zu bezweifeln.

Sind denn Insulinpumpen bei Diabetes Typ 2 überhaupt gebräuchlich?

Kommentar von battleck ,

Okay, gerade gegoogelt. So eine Pumpe kostet 3.000-3.700 Euro. Kosten werden von der Krankenkasse nicht erstattet... keine alternative.

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