Frage von ReneeGriessmann 27.07.2012

Innere Unruhe, Zittern der Hände

  • Antwort von berta 28.07.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo renee,

    warst du auch schon bei einem rheumatologen.

    diese symptome, die du schilderst, können auch bei fibromyalgie auftreten.

    ich wünsche dir, dass die ursache gefunden wird. alles gute!!


    auszug aus link unten:

    • Deutsche und schweizerische Experten sind der Auffassung, dass für die Diagnose eines Fibromyalgie-Syndroms jeweils mindestens drei der nachfolgenden vegetativen und funktionellen Störungen vorhanden sein sollten:

    Vegetative Symptome

    kalte Hände

    trockener Mund

    Verstärktes Schwitzen (Hyperhidrosis) im Bereich der Hände

    Verstärkte Reaktion der Haut auf äußeren Druck (Anhaltende Rötungen bei Zeichnungen auf der Hautoberfläche = Dermographismus)

    Kreislaufbeschwerden („orthostatische Beschwerden“, lage- und lagewechselabhängiger Schwindel)

    Auffällige Veränderungen des Herzrhythmus in Abhängigkeit vom Ein- und Ausatmen („respiratorische Arrhythmie“)

    Zittern (Tremor) in den Händen

    Funktionelle Störungen

    Schlafstörungen

    Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes („gastrointestinale Beschwerden“ wie Darmträgheit / Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhoe); Reizdarm-Symptomatik („irritables Colon“)

    Beklemmungsgefühl im Hals („Globusgefühl“)

    funktionelle Atembeschwerden

    Veränderungen bei der Reizwahrnehmung auf der Haut, z.B. Ameisenlaufen, Kribbelgefühle etc. („Par- (Dys-) ästhesien“)

    funktionelle Herzbeschwerden

    Schmerzen oder unangenehme Empfindungen beim Wasserlassen und / oder in der Blasenregion („Dysurie“) und / oder Schmerzen bzw. unangenehme Empfindungen bei der Regelblutung („Dysmenorrhoe“)


    Die Fibromyalgie ist die häufigste "weichteilrheumatische" Erkrankung. Sie tritt vorzugsweise bei Frauen auf und ist durch Schmerzen an ganz typischen Sehnenansatzpunkten gekennzeichnet.

    mehr hier:

    http://www.rheuma-online.de/a-z/f/fibromyalgie.html

  • Antwort von walesca 27.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo ReneeGriessmann!

    Waren Sie wegen der verschobenen Halswirbel schon mal bei einem guten Osteopathen? Vielleicht hilft das noch anhaltender als die Dorn-Therapie. Vielleicht sind bei Ihnen auch Nervenwurzeln eingeklemmt oder Nervenkanäle verengt? Dann sollten Sie sich mal von einem Neurochirurgen der sich auf die Wirbelsäule spezialisiert hat untersuchen lassen! Der hat noch eine ganz andere Sichtweise auf die WS als ein Neurologe! Da haben wir schon so manche Erfahrung machen müssen. Lesen Sie dazu auch mal meinen Tipp: "Bandscheiben-Operation? Ein Erfahrungsbericht!". Sie finden ihn mit Doppelklick auf meinen Namen oben --- Tipps. Nicht alles kann man auf den Rö- oder MRT-Aufnahmen sehen!! In erster Linie sollten Sie aber zunächst einmal die Schilddrüse abklären. Alles andere ist nur eine weitere Anregung.

    Alles Gute wünscht walesca

  • Antwort von bm1981 27.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, tendiere auch eher zu der Schilddrüse. Meine ist acuh sehr klein. Diagnose: Unterfunktion / Hashimoto. Das könnte bei dir auch eine Autoimmunerkrankung sein, da sich die Schilddrüse dann selber zerstört bzw kleiner wird. Geh am besten zum Endorkinologen oder noch besser zum Radiologen. Die können dann definitiv sagen was und ob was dran ist. Das deine Schilddrüsenwerte beim Hausarzt unauffällig sind wundert mich nciht. Da werden ja cuh nicht alle Werte gemessen. Meistens sind dann die Werte die dort NICHT gemessen werden erhöht oder zu niedrig.

    LG

  • Antwort von bethmannchen 28.07.2012

    Wenn ich Ihren Text lese, dann möchte ich Ihnen die folgenden Symptome bald auf den Kopf zusagen:

    • Im Handteller zeichnen sich bei ausgestreckten Fingern die Sehnen ab, die evtl. auch druckempfindlich sind

    • Auf dem locker gehaltenen Handrücken sind die Sehnen deutlich zu sehen und der Knöchel des Zeige- und Mittelfingers stehen hoch, während die von Ring- und kleinem Finger abfallen

    • Im Sitzen können sie die bei leicht angehobenen Füßen die Zehen kaum eine halbe Minute hochziehen und halten

    • Sie werden häufig ein Ziehen in den Waden, undefinierbare Muskelschmerzen haben und sich leicht „die Füße vertreten“

    • Bei normalem Gehen werden die Fußspitzen nach außen weisen, sofern sie nicht gegensteuern

    • Ihre Schuhgröße wird in den vergangenen 15 Jahren um 2-3 Nummern zugenommen haben, weil die Füße durchgetreten sind, das Gewölbe abgesunken ist.

    • Ihre Fußsohlen werden nach längerem gehen brennen

    • Sie werden am Oberschenkel auch eine beginnende Cellulite haben und evtl. auch erste Besenreiser und/oder „Blaue Flecken“

    • Sie werden häufig Schluckbeschwerden haben und zuweilen ein zwanghaftes Schlucken verspüren und den schon erwähnten Druck auf den Hals haben

    • Sie werden auch häufig „erkältet“ sein, Husten mit Schleimauswurf haben (gemeint ist nicht die akute Halsentzündung, sondern eine Tendenz)

    • Ihre blockierten Wirbel erwähnten sie schon selbst

    • Ihnen wird es auch schon schwer fallen, sich lange gerade zu halten

    • Sie werden einen schlechten Stuhlgang haben, leicht unterzuckern und häufig Sodbrennen haben

    • Sie werden oft Heißhunger auf salziges, geräuchertes und scharf gewürztes haben

    • Sie werden Einschlaf- und Durchschlafstörungen haben

    • Sie werden eine allgemeine Erschöpfung haben, und zugleich ruhelos sein

    • Vom Naturell werden Sie zu Inaktivität neigen, sind „leicht zu frustrieren“ und evtl. nachtragend

    • Wahrscheinlich kommen Sie nicht zügig mehrere Treppen hinauf

    • Zittern und Tremor treten besonders nach körperlicher Anstrengung auf

    • Sie werden nicht nur eine beginnende Osteoporose haben, sondern auch zu Karies, Zahnfleischbluten und Blauen Flecken neigen

    Es wird nicht allein an der Schilddrüse liegen, sondern auch an den beteiligten Organen Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, Dünndarm und Dickdarm, der Milz, der Lunge,

    Das alles zusammengenommen und noch ein paar Zipperlein hatte ich im Alter von 38 Jahren. Kein Arzt wusste wirklich einen Rat, bis ich mich in Büchern schlau gemacht habe. Da ich vorher schon etwas Ahnung von den Funktionen des Körpers, dem Zusammenspiel der verschiedenen Nährstoffe und Spurenelemente hatte, stellte ich mir dann selbst eine Kur zusammen. Nach 4 Wochen war ich sämtliche dieser aufgeführten Beschwerden komplett und dauerhaft los.

    Ich meinte damals, wieder 20 zu sein. Meine Knochen waren die stärksten, die der Orthopäde je in der Praxis zu sehen bekommen hatte. Die Kur wird das deutsche Gesundheitssystem nur nicht tragen, Kein Arzt sie daher verordnen, keine Krankenkasse sie bezahlen, oder auch nur irgend jemand anraten. Ich habe damals alles dokumentiert, und weiß nun, was ich weiß.

    Die Schilddrüse zu untersuchen, zu einem Nuklearmediziner zu gehen, ist auf jeden Fall der richtige Ansatz, allerdings auch erst ein Ansatz. Ich wüsste eine Therapie.

  • Antwort von givemore 27.07.2012

    Wegen Deiner Schilddrüsenwerte warst Du da beim Hausarzt? Wenn ja, solltest Du zusätzlich zu einem Facharzt, einem Endokrinologen gehen. Und evtl. noch einen Gesundheitscheck bei einem guten Internisten machen lassen. Viel Erfolg

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