Frage von ItsRainingMen1, 10

innere Angst, ständiger Schockzustand, starkes Vermeidungsverhalten

Hallo.

Ich bin 17 Jahre alt. Ich habe im August zum letzten Mal gekifft. Seit dem habe ich eine ständige Angst vor etwas. Ich war daraufhin schon bei 2 Hypnosetherapeuten und einer normalen Therapeutin. Die Hypnosen haben nichts an meiner Angst verändert. Die Therapeutin wusste nichts mit mir anzufangen und wollte mir Medikamente verschreiben - abgelehnt. Nun war ich noch bis letzte Woche insgesamt 4 Wochen in einer psychosomatischen Klinik. Geholfen hat es mir auch nicht. Es wurde sich NIE auf meine Angst konzentriert, immer auf die emotionalen Probleme in der Schule oder Arbeit oder sonstwas. Und den Patienten ging es allen schlechter als mir - ich fühlte mich also noch schlechter. Deswegen bin ich da nach fast 4 Wochen wieder raus.

Ich leide also seit August unter einer Angst, die ganze Zeit. Es könne ja wieder passieren. Ich habe nämlich auf Cannabis Panikattacken erlitten. Bzw. einmal eine ziemlich schlimme, ich kann mich aber nicht daran erinnern. Auf jeden Fall war ich ja zu dem Zeitpunkt total entspannt und wurde durch die Panikattacke aber komplett aus dem Normalzustand rausgezogen und bekam eine Depersonalisation. Die hält bis heute an. Ich denke, weil ich ja immer noch Angst habe. Ich habe ja panische angst davor, dass sowas nochmal passiert. Dass ich nochmal so einem Schock ausgeliefert bin, so einem Zustand, wo so etwas mit mir passiert und ich so eine Angst verspüre. Eigentlich weiß ich ja, dass mir nichts passiren kann und ich es auch überlebt habe. Aber es hat so eine Angst in mir ausgelöst, und ich denke, deswegen habe ich auch ein Vermeidungsverhalten und kann nicht mehr klar denken und die DP kommt - als Selbstschutz. Weil als es passiert ist, war ich ja total entspannt und ich habe alles zugelassen. Und nun mache ich das genaue Gegenteil, ich versuche, alles zu vermeiden und zu blockieren, unterbewusst in dem Gedanken, dass mir nichts passiert und ich so in Sicherheit bin und mir sowas nicht mehr passieren kann. Mir hat es einfach so einen Schrecken eingejagt als ich zu viel geraucht habe und ich so komisch darauf reagiert habe und ich habe panische Angst davor, dass sowas nochmal passiert.

Ich weiß nicht, wie ich mir den negativen Gedanken die in mir stecken bewusster werde, bzw. was genau ich mir unterbewusst bei der Situation dabei gedacht habe. Ich weiß nicht, wie ich es auslöse. Oder was ich machen kann. Ich denke, diese panische Angst davor, nochmal sowas zu verspüren, hält mich in der Depersonalisation und Derealisation.

Ich habe nächste Woche nochmal einen Termin bei einer neuen Therapeutin. Mal sehen, was sie sagt.

Was könnt ihr mir empfehlen? Was denkt ihr? Könnt ihr mir einen Arzt oder Therapeuten in einer bestimmmten Richtung empfehlen? Vielleicht ein Heilpraktiker oder was anderes? Oder habt ihr allgemeine Tipps, wie ich mich vielleicht selbst aus dem Kreislauf rausholen kann? Denn ich denke, es ist ja einfach nur ein Denkfehler, der mich da drinne hält.

Ich freue mich schon auf eure Antworten!

MFG

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