Inlays als Alternative zur Zahnfüllung bei Karies?

gefragt von Achterbahn am 28.08.2009 um 9:43 Uhr

Wie habe ich mir das vorzustellen? Was sind die Vorteile? Was evtl. Nachteile? Wie hoch sind die Kosten?

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anonym
beantwortet von juergi60Fragant am 29. August 2009 11:15
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Inlays sind vor Allem eine ästhetische Alternative zu Kunsstofffüllungen. Sie werden im Labor oftimal auf einem Gipsmodell angepasst. Natürlich sind sie von Biokompatibilität zu bevorzugen, denn Keramik oder Edelmatall rufen eigentlich keine Allergien hervor. Bei Kunststofffüllungen ist der Randschluss nicht so besonders gut, weil der Kunststoff schrumpft. In dem Punkt sind Inlays verlässlicher. Allerdings sind sie recht kostenintensiv, soweit ich weiß sind sie zumindest zum größten Teil privat zu bezahlen und keine Kassenleistung. Die Preise können da variieren, kann man pauschal nicht sagen.


annna
beantwortet von annna am 28. August 2009 10:18
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Ich habe mir die letzten Male, wenn was zu "pflicken" war ein sogenanntes Inseat machen lassen. (Leider weiß ich nicht, ob man das so schreibt, aber im Englischen entspricht das der Aussprache)

Damit bin ich sehr gut zufrieden und hatte bis jetzt auch keine Probleme damit. Es ist eine Art Inlay, allerdings vorgeformt. Das heißt, der Arzt bohrt das Loch so weit aus, das dieser Keramikzylinder in das Loch passt. Es hat den Vorteil, das es sich nicht ausschwemmt und auch nicht schrumpfen kann. Eingeklebt wird es mit Kunststoff, das ist die einzige Schwachstelle.

Kosten: Ich würde behaupten je nach Größe und Aufwand. Ich musste jedes Mal ca. 50 € dazu zahlen, fand das Geld aber gut angelegt, weil ich mit diesen Zähnen seit dem wirklich Ruhe habe. Ausserdem sieht das auch sehr schön aus, weil es weiß ist.

Ich hatte mich beim letzten Mal in dem Zusammenhant auch über Amalgam informiert und mich gewundert, das diese Füllungen wieder eingesetzt werden. Wenn die Stelle im hinteren Bereich ist, würde ich mir so eine Füllung auch machen lassen, da keine Gefährdung nachweisbar war (Lebensdauer ca. 20 Jahre). Aber das Keramik- Inseat ist natürlich viel edler.

Die MTA meinte, die Inseats hätten eine geschätzte Lebensdauer von ca. 8 Jahren, aber sie hätten noch nie Probleme damit gehabt... Ich auch nicht.

Man darf bei diesen Füllungen nicht vergessen, je jünger man ist und desto häufiger sie ausgetauscht werden, desto mehr Zahnsubstanz geht dabei verloren!

Zum Thema Amalgamverbot habe ich dir noch ein Video rausgesucht, bei dem es um das Amalgamverbot in Schweden geht. Vielleicht als Info noch ganz interessant.

VIDEO




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