Frage von sissimausi 15.11.2011

Impfgegnern ins Gewissen reden... mit welcher Begründung kann man zurückhaltende Eltern da ins Boot

  • Hilfreichste Antwort von Auskunft 16.11.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auf dieser Seite, wird über Mythen, mit denen viele Impfgegner argumentieren, aufgeklärt.
    Das hilft bei den unausweichlichen Diskussionen:

    http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Wissen/Impfen-kontrovers-6723.htm...

  • Antwort von Serienchiller 15.11.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist ein extrem schwieriges Thema. Rational gesehen gibt es natürlich eine Menge Gründe, die für das Impfen sprechen. Man kann ja ganz einfach abwägen, was schlimmer ist: Die Krankheit oder die Impfung. Das tut die STIKO als Expertengremium regelmäßig und spricht ihre Empfehlungen aus, grundsätzlich kann sich aber auch jeder selber die Daten anschauen und wird in der Regel zum selben Schluss kommen.

    Das große Problem ist, dass man bei den meisten Menschen, die Impfungen kategorisch ablehnen, nicht viel mit Argumenten ausrichten kann. Sie entscheiden sich eher aus emotionalen Gründen gegen das Impfen. Viele fühlen sich entmündigt von Ärzten, die ihnen Impfungen geradezu "aufzwingen". Dazu kommt das Argument, dass es so etwas ja früher auch nicht gegeben habe (dass die Menschen damals mit 30 das zeitliche gesegnet haben, wird vergessen). Das ist natürlich auch ein Nährboden für Verschwörungstheorien aller Art, für die sich viele gewinnen lassen. Und Verschwörungstheorien sind von ihrer Struktur her kaum angreifbar, selbst wenn sie absolut lächerlich sind. Es ist ganz schwer, jemanden da wieder rauszuholen. Und meistens kommt die Einsicht irgendwann von alleine - manchmal wenn sich das Umfeld verändert. So war es bei meinen Eltern, sie haben dann zum Glück die wichtigsten Impfungen nachgeholt.

  • Antwort von Tatzee 15.11.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meine Mutter meinte immer, dass der Picks und die eventuell auftretenen Nachwirkungen der Impfung um einiges harmloser sind, als die damit zu verhindern versuchte Krankheit bzw deren Spätfolgen.

  • Antwort von mariechen3 16.11.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    oh je, ich weiss ; jetzt mache ich mir hier bestimmt jede menge Feinde, aber ich versuche es mal zu begründen, wieso ich eher ein Impfgegner bin: ich bin überzeugt , es kommt auf den Blickwinkel an , aus der man so eine sache entscheidet oder sich für oder gegen eine sache zu entscheiden: ich habe zu beginn meiner Ausbildung (vor 20 J.also) in einer Werkstatt für behinderte gearbeitet. Dort lebten und arbeiteten erwachsen Menschen , mit zum Teil erheblichen Impfschäden; es gab Polioerkrankte, genauso wie Fehlgeimpfte, Impfgeschädigte usw. ich muss zugeben, dass mich das sehr geprägt hat , in der späteren Überlegung ,meine Kinder impfen zu lassen. Was dabei herauskam ist eigentlich eine Mogelpackung; ich habe sie nicht gegen alle Erkrankungen impfen lassen , aber auch nicht alle Impfungen , die möglich sind impfen lassen. Ich selbst bin noch in einer zeit groß geworden, wo gegen Masern nicht geimpft wurde, ich hatte als kind Masern und zwar im Vollbild, mit sechs wochen im abgedunkelten Zimmer usw. Ich hatte ebenfalls Mumps auf beiden Seiten , auch im Vollbild. jetzt meine Überzeugung: ich bin der festen Überzeugung , dass gewisse Kinderkrankheiten, dass Kind in seiner Persönlichkeit und Entwicklung weiter bringen, als alles im Keim zu ersticken. Was ich meine sind, bei allen Diskussionen werden Tatsachen weggelassen, oder geflissentlich übersehen, wie eine vermehrte Anfälligkeit bei Allergien und Bronchialerkrankungen. Jetzt kommt der Clou, mein Mann und ich ( der ähnlich aufwuchs) , sind beide allergiefrei, unsere Kinder ebenfalls. jetzt kann man natürlich sagen, gut , glück gehabt , beide eltern gute gene usw. aber das ist es nicht alleine. Der Körper lernt mit Krankheitserregern fertig zu werden, es ergeben sich keine "Verschiebungen" , das was sonst über die Haut zum Vorschein käme , wird über die Bronchial und Lungenebene ausgetragen , das passiert eben nicht ! Jetzt die Mogelpackung: es gibt Erkrankungen wie Diphterie, Tetanus usw. die wirklich ohne Impfung tötlich verlaufen können , gegen diese Erkrankung sollte man impfen. Meine Kinder sind gegen diese Krankheiten auch geimpft, aber eben nicht gegen alle Kinderkrankheiten.sorry ,dass ich hier so rumtexte , aber es ging nicht kürzer !

  • Antwort von MadDoc 15.11.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zumindest mit keinen logischen. Gesunder Menschenverstand fällt auch raus. Denn gegen militante Impfgegner kann man nur verlieren. Ist wie gegen eine katholische Wand reden. Allerdings gibt es gewisse (legale!) Methoden, Menschen ins Gewissen zu reden. Oder reden zu lassen. Jugendämter und die Kinderfürsorge sind nebst Fachanwälten tolle Berater...

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