Frage von meoow, 1

Ich weis nicht mehr weiter.... ich kann die Gedanken nicht aufhalten !

Hallo .

Ich weis nicht mehr weiter . Seit einer guten Woche habe ich wieder Suizidgedanken . Es gab auch einen Auslöser : Am Freitag gab es ein Vorfall , wo ich nicht mit Absicht knapp 5000 mg Ibuprofen über eine Stunde verteilt genommen habe und danach mit den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mein Vater und seine Frau waren total sauer auf mich , was aber auch verständlich ist . Die beiden sind es immer noch doch sie zeigen es nicht . Und deshalb denke ich die ganze Zeit nach , wieso ich eigentlich noch hier bin , wenn ich nur Ärger mache .

Und jetzt sind die Gedanken da , sterben zu wollen . Na ja , nicht unbedingt sterben , eher tot sein. Und das schlimmste ist , ich kann nix machen . Ich versuch mich abzulenken , höre Gute-Laune-Musik , telefoniere und whatsappe was das Zeug hält , löse Rätsel , lese und gehe nach draußen in die Stadt zum Shoppen oder einfach nur spazieren . Aber es klappt einfach nicht .Die Gedanken haben sich echt tief in meinem Kopf eingegraben. Und ich kann wirklich nix dagegen machen . Ich kann nur hoffen dass es eine Phase ist und die wieder vorbeigeht und ich nicht nachgebe .

Und ich traue mich auch nicht , meinem Vater davon zu sagen . Ich habe zwar den Ärzten in der KJP versprochen , Bescheid zu sagen falls es mir schlecht geht . Ich will es meinem Vater sagen , doch ich weis nicht ,wie ich es machen soll . Und ich habe auch tierische Angst , deswegen wieder in die Psychiatrie zu kommen . Ich will dort einfach nicht sein , weil es mir gar nichts bringt ( weil die mich dort immer auf Stand-by setzen und ich die ganze Zeit im Zimmer bleiben muss und noch depressiver werde) und weil es dort einfach schlimm ist für mich ( bei meinem letzten Aufenthalt Februar - Anfang Mai gab es ein paar Vorfälle ) .

Bitte , ich brauche ein paar Tipps , wie ich es meinem Dad sagen soll und was ich gegen die Gedanken tun kann ! Bin sehr verzweifelt !!!!!

Danke !

P.S.: Ich weis das es hier nicht so dazupasst , aber ich bin richtig verzweifelt.

Support

Liebe/r meoow,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Barbara vom gesundheitsfrage.net-Support

Antwort
von Anne41,

Du solltest aufrichtig mit deinem Vater darüber reden.Er wird geschockt sein klar,aber er wird dir versuchen zu helfen.Äußere den Wunsch,dass du auf keinen Fall in die Psychiatrie möchtest.Es gibt andere Wege.Geh zu einem Psychologen und sprich auch mit ihm darüber,das hilft.Versuch mal deine Gedanken aufzuschreiben,das kann auch helfen.Es gibt von psychologischer Seite her auch Tagesstätten.Da bist du nicht eingesperrt,sondern fährst abends wieder heim.Wichtig ist,dass du dich deinem Vater anvertraust!

Ich wünsche dir alles Gute und verspreche dir,dass es auch wieder aufwärts für dich geht,du mußt das nur wollen.

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