Frage von ela22, 98

Ich vertrage keinerlei Medikamente - was kann das sein?

Hallo Ihr Lieben

Ich vertrage keine Medikamente. Ob nun Schmerzmitteln, Mittel für den Magen, Muskelrelaxan oder auch homöopathische Sachen. Bei allen merke ich Nebenwirkungen. Was kann das sein? Mein Arzt sagt nicht viel dazu, sondern verschreibt mir dann einfach etwas anderes. Z.B. Magenmittel. Ich sollte Pantoprazol nehmen, aber schon nach einer halben gehts mir komisch und ich merke es noch am nächsten Tag. Also wurde mir nur Ranitin verschrieben, da es angeblich besser verträglich sein soll. Doch auch da habe ich schon nach einer Halben Nebenwirkungen. Und so ist das bei allen Sachen. Das ist natürlich nicht so toll, da ich so meine Beschwerden nicht richtig in den Griff kriegen kann. Und wenn ich mal Schmerzen habe muss ich diese aushalten, weil es mir mit Schmerzmitteln noch schlechter geht. Habt ihr eine Idee? Auch homöopathische Mittel, wie z.B. Bachblütentropfen verursachen bei mir eine komische Wirkung. Sehr kurios.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von walesca, 94

Hallo ela22!

Bei so unklarer Ursache Deiner Beschwerden, solltest Du mal einen Test mit Bioresonanz machen lassen. Damit kann mal alles feststellen, was so im Körper "aus dem Ruder gelaufen ist" (incl. Psyche). Auch ist es möglich, damit sämtliche Allergien und Unverträglichkeiten auszutesten. Man kann also gut erkennen, ob Deine Medikamenten-Unverträglichkeit reale oder psychische Ursachen hat. Ich selbst habe schon die erstaunlichsten Überraschungen - besonders bei unklaren Beschwerden - erlebt. Ich hatte z.B. mal wochenlang unerklärliches, ständiges Fieber, ohne aber eine Grippe o.ä. zu haben. So ein Test mit Bioresonanz ergab dann eine heftige Erregerbelastung (20 verschiedene!! Keine Ahnung, woher das alles kam!). Nachdem dann diese Erreger ganz gezielt behandelt wurden, ging es mir wieder gut!! Hier ein informativer Tipp zu diesem Thema. Diese Methode gehört zur "Erfahrungsmedizin" und hat schon vielen Menschen sehr geholfen.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio-... (bitte auch alle Kommentare dazu lesen!)

Mut zu Alternativen wünscht Dir walesca

Kommentar von Zweimal ,

Dann sollte ela22 aber auch vorgewarnt werden, dass ihre Krankenkasse die Kosten dafür nicht übernehmen wird:

"Einen Nachweis der Wirksamkeit der Bioresonanztherapie gibt es nicht.

Daher ist sie vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen von der Erstattungsfähigkeit durch gesetzliche Krankenkassen in Deutschland generell ausgeschlossen worden, so dass aufgrund der gesetzlichen Regelungen die Kosten von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden dürfen.

Die AOK verfährt nach dem Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit den Kosten für ein Verfahren zu belasten, das sich ausschließlich auf unbewiesene Behauptungen stützt und nicht unseren hohen Qualitätsansprüchen genügt. "

http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/behandlung-nichtmedikamentoese-und-alter...

Das heißt, dass sie das Austesten "sämtlicher Allergien und Unverträglichkeiten" aus eigener Tasche bezahlen müsste und das kann sehr, sehr teuer werden!

Kommentar von walesca ,

Lieber zweimal! Bereits im genannten Tipp über die Bioresonanz habe ich darauf hingewiesen, dass man die Kosten dafür bei der Steuer absetzen kann. Ich möchte auch noch erwähnen, dass es bei der Bioresonanz - entgegen der "Schulmedizin" - möglich ist, sämtliche Allergien und Unverträglichkeiten in max. ca. 30 Minuten auszutesten!!! Damit ist diese Testung ganz sicher auch sehr viel günstiger als jeder ausführliche Allergietest beim Allergologen. Auch brauchen dabei weder Hauttests mit Pflasterstreifen noch mit etlichen Spritzen gesetzt werden!!! LG

Kommentar von Zweimal ,

Solche Kosten kann man als "Außergewöhnliche Belastungen" dann absetzen, wenn der Eigenanteil überschritten wird.
Wie hoch dieser ausfüllt, ist bei jedem Steuerzahler von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Genaue Auskünfte darüber kann z.B. ein Steuerberater erteilen.
Dazu würde ich ela22 unbedingt raten.

Kommentar von walesca ,

Anruf beim Finanzamt genügt auch! Wenn man aber alle Dinge absetzt, die ich in dem Tipp angegeben habe, dann erreicht man die Grenze des Selbstbehaltes recht schnell! Man muss sich eben nur die Arbeit machen, und Belege sammeln und ein wenig Buchführung zu machen. Aber es lohnt sich!!! LG

Kommentar von Zweimal ,
Wenn man aber alle Dinge absetzt, die ich in dem Tipp angegeben habe, dann erreicht man die Grenze des Selbstbehaltes recht schnell!

Das glaube ich dir diesmal unbesehen, liebe walesca.

Kommentar von walesca ,

Na, wenigstens etwas!!! LG

Kommentar von walesca ,

Ganz herzlichen Dank für dieses Sternchen! Es freut mich, dass ich Dir mit meinem Tipp helfen konnte - trotz der kritischen Kommentare. Ich hoffe, Du konntest auf diesem Wege die Ursache Deiner Beschwerden herausfinden. Es würde mich sehr interessieren, ob diese Spurensuche erfolgreich war! LG

Antwort
von Zweimal, 81

Es ist wirklich mehr als kurios, dass Mittel, wie z.B. Bachblütentropfen, die nebenbei bemerkt nichts mit Homöopathie zu tun haben (s. http://medctr.de/index.php?page=sons#bach-bluetentherapie) bei dir eine Wirkung hervorrufen.

Da bei der Bachblütentherapie, ebenso wie bei der Homöopathie noch nie eine Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinausging, bewiesen werden konnte, kann man davon ausgehen, dass dieser Placebo-Effekt bei dir im Form seines "Bruders", des Nocebo-Effekts, zum Zuge kommt, sowohl bei den Mittel aus dem "alternativen" Bereich als auch bei den Medikamenten mit nachgewiesenen Wirkungspotentialen (s. wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt).

Du solltest also, am besten mit deinem Arzt zusammen, überlegen, welche psychischen Ursachen deinen Beschwerden zugrunde liegen könnten und dann gezielt eine entsprechende Therapie beginnen.

Kommentar von ela22 ,

Danke für deine Antwort. Zu den Bachblüten sei zu sagen, dass es Tropfen sind. Und so wie ich die Heilpraktikerin verstanden habe, besteht die Trägerflüssigkeit (nennt man glaub ich so) aus hochprozentigem Alkohol. Also ich denke, dass ich eher auf diesen Alkohol reagiere, als auf die Bachblüten. Mit Alkohol habe ich übrigens auch starke Probleme. Ich vertrage nichts und habe schon von zwei Bierchen einn leichten Kater am nächsten Tag. Als ob mein Körper wirklich nichts mehr verträgt.

Antwort
von gerdavh, 72

Hallo, das gibt es nicht, dass man noch nicht einmal homöopathische Mittel verträgt. Wobei ich sagen muss, dass man auf homöopathische Mittel, wenn sie richtig gewählt wurden,eine Erstverschlimmerung haben kann. Was ein gutes Zeichen ist, das bedeutet, dass das Mittel wirkt. Bachblütentropfen gibt es auch ohne Alkohol. Wobei man auch hier sagen muss, man nimmt ja lediglich ein paar Tropfen, der Alkoholgehalt ist also vernachlässigbar. Ich glaube eher, dass das bei Dir psychosomatisch bedingt ist. Pantroprazol hingegen hat Nebenwirkungen, wie z.B. Kopfschmerzen sowie Verstopfungen, Blähungen und Durchfall. Gelegentlich kann es auch zu Übelkeit und Erbrechen sowie zu Schwindel und allergischen Hautreaktionen kommen. Zu den eher seltenen Nebenwirkungen von Pantoprazol gehören Gelenkschmerzen, Mundtrockenheit und Nierenentzündung (Auszug aus Beipackzettel). Aber Du dürftest nach einer halben Tablette eigentlich noch keine dieser Nebenwirkungen haben. Die treten in der Regel zum größten Teil erst nach einer längeren Einnahme auf. Wenn Du so empfindlich bist, ist eigentlich die Homöopathie für Dich die richtige Alternative. Und natürlich eine gute Lebensführung, sodass es erst gar nicht zu Magenbeschwerden und ähnlichem kommen kann. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Ich habe hier noch eine Anmerkung zu machen: Homöopathische Mittel sollte man, wenn man sich nicht sehr gut auskennt, nicht selbst auswählen. Es gibt z.B. verschiedene Zusammensetzungen von Bachblütentropfen - nicht jede Zusammensetzung muss für Dich geeignet sein. Die üblichen Bachblütentropfen aus der Apotheke sind als Notfalltropfen gedacht, nicht für eine Dauerbehandlung. Geh zu einem klassisch arbeitenden Homöopathen/in. Eine gute Homöopathin - seltsamerweise sind das vorwiegend Frauen - erkennt man daran, dass im Vorfeld eine Erstanamnese durchgeführt wird, die bis zu einer Stunde dauern kann. Erst dann kann sie Dir das für Dich geeignete Mittel heraussuchen, Es kann durchaus sein, dass Du zu mehreren Sitzungen musst. Du darst also nicht erwarten, dass Du ein Mittel bekommst und bist beschwerdefrei. So empfindlich, wie Du reagierst, wäre das auf alle Fälle für Dich eine gute Alternative.

Antwort
von Senfbrot, 60

ich glaube du bist einfach nur sehr empfindlich, natürlich merkt man das wenn man eine tablette einwirft

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