Frage von MMeyerho, 53

Ich habe Schmerzen auf Grund Wassereinlagerungen!

Ich leide seit mehreren Jahren an chronischer venöser Insuffizienz und Wechseljahrsbeschwerden mit Wassereinlagerungen. Bis vor ca. zwei Wochen hatte ich "nur" Schmerzen in beiden Beinen, nicht aber in den Füßen. Seit etwa zwei Wochen habe ich sehr starke Schmerzen in den Füßen, so dass ich kaum noch laufen kann. Schon nach einer kurzen Wegstrecke verstärken sich die Schmerzen.

Die stärksten Schmerzen verlaufen an den Fußaußenseiten bis hoch zu den Fußrücken. Ich bin bereits seit langem in ärztlicher Behandlung und trage täglich Kompressionsstrümpfe. Hochlegen der Beine bringt etwas Schmerzlinderung, doch dann kommen die Schmerzen wieder.

Bitte, kann mir jemand einen guten Rat geben?

Antwort
von gerdavh, 53

Hallo, eventuell leidest Du unter einem Lymphödem. Wäre ich an Deiner Stelle ginge ich zu einem Facharzt für Lymph- und Gefäßerkrankungen. Die sind zwar nicht gerade zahlreich zu finden, aber ich würde mich in Deinem Umfeld mal umschauen. Ich habe derzeit ein ähnliches Problem, bei mir sind immer die Fußsohlen und die Fußzehen schmerzhaft angeschwollen. Auch mir helfen meine Kompressionsstrumpfhosen und Hinlegen nur bedingt. Da ich erst für Ende November einen Termin bei einer Fachärztin für Lympherkrankungen bekommen habe, hat mir meine Internistin zur Überbrückung eine Verordnung für Lymphdrainage gegeben - hat mir sehr gut getan. Sprich Deine Ärztin mal darauf an, ob das bei Dir in Frage käme. lg Gerda

P.S. Fachärzte findest Du unter "Jameda Arztsuche"

Antwort
von Medicus92, 49

Hallo,

neben der Therapie mit Kompressionsstrümpfen kann zusätzlich auch eine medikamentöse Therapie mit Diuretika (z. B. Furosemid) erfolgen, um das Wasser aus dem Körper zu treiben. Dadurch werden dann auch die Schmerzen gelindert.

http://www.apotheken-umschau.de/venenschwaeche

Ein Besuch bei einen Phlebologen ist empfehlenswert. Ein Phlebologe ist eine Arzt, der sich auch Erkrankungen der Venen spezialisiert hat.

Liebe Grüße und gute Besserung

Medicus92

Kommentar von rulamann ,
kann zusätzlich auch eine medikamentöse Therapie mit Diuretika (z. B. Furosemid) erfolgen

Das wird sie schon durchhaben und im Übrigen ist so ein Ratschlag gefährlich denn eine Entwässerungstherapie kann auch sehr nachteilig sein. Man sollte hier eher Lymphdrainagen empfehlen.

Kommentar von MMeyerho ,

Ja, das stimmt. Eine Entwässerungstherapie mit Furosemid o.ä. Medikamenten kann durchaus wichtige Mineralien aus dem Körper schwemmen und den Körper schwächen (Kreislauf). Danke für Ihren Kommentar!

Kommentar von gerdavh ,

Ich kann dazu nur sagen: Lasix oder Lass ich´s. Diuretika wird der Arzt nur verordnen, wenn das dringend notwendig ist (Herzerkrankung). Ich hatte bei mir auch gedacht, dass ich entwässern müsste und habe literweise Brennesseltee getrunken; außer dass ich ständig auf Toilette musste, konnte ich keine Verbesserung feststellen.

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