Frage von Lisette, 29

Ich habe Arthrose im rechten Kniegelenk Grad 4 Jetzt soll ich mir mit 55 Jahren eine neues Kniegelenk machen lassen. Ich weiß nicht was ich machen soll?

Antwort
von Mahut, 29

Ich habe seit über 40 Jahren Kniearthrose, im rechten Knie schlimmer als im linken.

Habe sie durch moderaten Training, Gewicht abnehmen und Radfahren, spazieren gehen und Treppen steigen tägl. 4 Etagen mehrmals, die Arthrose zum Stillstand gebracht, zumindest hat sie sich nicht weiter entwickelt.

Antwort
von Hooks, 27

Ich würde erst mal alles andere probieren. Besonders das Baumeln ist supergut.


http://www.plus-magazin.com/fit-und-gesund/haende-weg-von-meinem-knie/

Anstatt sich bei Arthrose einer völlig nutzlosen OP zu unterziehen,
raten die plus-Experten zu folgenden Alternativen, die Schmerzen lindern
und Arthrose im Idealfall sogar aufhalten können.

- Die Muskeln rund um das Knie stärken. Das hilft das Gelenk zu

entlasten. Ideal sind Balance-Übungen, etwa auf Wackel-Brettern, sowie
gezielte Kräftigung.

- Gelenk moderat bewegen, Spaziergänge. Schwimmen, Radfahren. Das massiert Nährstoffe aus der Gelenkschmiere in den Knorpel.
Übergewicht reduzieren. Jedes Kilo weniger entlastet den angegriffenen Knorpel.

- Bei O- oder X-Beinen ggf. orthopädische Einlagen tragen, die die Fehlstellung korrigieren.

- Akute Beschwerden kurzfristig mit Schmerzmittel behandeln.

Kniepflege:


Wer seinen Knien etwas Gutes tun möchte, kann regelmäßig folgende
Übungen anwenden, die Knie-Beschwerden lindern und sogar vorbeugen
können.

- Auf einen Tisch setzen, Beine baumeln lassen. Dabei öffnet sich der Gelenkspalt leicht, Knie werden entlastet, mögliche Schwellungen gehen zurück. Schwere Schuhe verstärken den Effekt. Täglich 2 x 5 Minuten.




Kommentar von kreuzkampus ,

Auf diese Frage zu antworten, dass eine OP "nutzlos" sei, ist verantwortungslos.

Kommentar von Hooks ,

Das ist nicht meine Meinung, der gesamte Text ist kopiert. Siehe Link. Nur die erste Reihe ist von mir.

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Wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast, ist das sehr schön. Leider ist das aber ebenso Tatsache, daß es riesige Probleme geben kann durch die OP. Da gibt es ein paar Fälle in meiner Familie. Habe es auch schon vom Pflegepersonal in KH gehört, da kenne ich auch so einige.

Deshalb würde ich immer erst versuchen, eine OP zu vermeiden. Die sollte ganz am Ende einer Behandlung stehen.

Antwort
von kreuzkampus, 18

Ich habe mir mit 64 ein neues Knie einbauen lassen, und das war nach gut 5 Jahren Leidenszeit gut so. Früher wurde ja immer gesagt, dass ein neues Knie ca. 10 Jahre hält. Das kann nicht mehr stimmen, weil sich die Materialien schon lange verändert haben. Meines ist z.B. aus Titan; und da ich es nicht überlaste, gehe ich davon aus, dass ich kein neues mehr brauche (bin 72). Mein Operateur hat mir damals auch berichtet, dass in Hannover noch Patienten von ihm rumlaufen, denen er vor mehr als 20 Jahren ein Knie einzementiert hatte. Er war aber auch ein "Gelenk-Papst" :o))

Wichtig ist allerdings, dass Dein Knie von erfahrenen Ärzten und in einer Klinik mit ganz niedriger Infektionsrate eingebaut wird, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Nach diesen Kriterien habe ich ausgesucht. Wenn es sowas bei Dir vor Ort nicht gibt, rate ich Dir, auch ein entfernt liegendes Krankenhaus auszusuchen.

Mein persönliches Fazit: Nach der OP hat für mich ein neues Leben begonnen, und ich habe die Entscheidung nicht einen Tag bereut. Alles Gute für Dich!

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