Frage von mausi60, 111

Was tun gegen starke Regelblutungen mit Mitte 50?

Ich bin 55 Jahre und habe meine Periode noch, mal ist Sie 4 Monate weg dann wieder da. In der Zeit blute ich wie abgestochen. Trau mich gar nicht irgendwo hin.

Antwort
von evistie, 90

Das ist doch nicht nur unangenehm, sondern auch beunruhigend, findest Du nicht? Was Du erlebst, ist nicht gerade typisch für die Wechseljahre bzw. die Menopause.

Und eben darum solltest Du längst beim Arzt gewesen sein! Nur er kann durch entsprechende Untersuchungen feststellen, was die Ursache für diese Blutungen ist.

Ich will Dir gewiss keine Angst machen, aber... es gibt nicht nur harmlose Ursachen für solche Blutungen! Und gerade dann ist es wichtig, unverzüglich zu handeln.

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterkoerperkrebs/unter...

Antwort
von dinska, 67

Ich würde dir auch raten erstmal alles beim Frauenarzt abklären zu lassen. Wenn es keine organischen Ursachen hat, dann wäre vielleicht für die Übergangszeit eine Pille angebracht, denn dadurch wird die Blutung ja abgeschwächt.

Ich kann dir alles gut nachvollziehen. Bis Mitte 30 habe ich die Pille genommen, dann durfte ich sie nicht mehr nehmen und alles ging von vorn los, starke Blutungen und lange Tage. Es hat bis zu 8 Tagen angehalten.

Dann bekam ich noch Krämpfe dazu, weil ich eine Spirale eingesetzt bekam und war sehr froh und befreit, als alles raus war. Auch wenn man anschließend festgestellt hat, dass die Gebärmutter eigentlich intakt war und die OP nicht notwendig.

Ich habe den Eingriff aber nie bereut und hatte nachher, bis auf die ersten 8 Wochen ein unbeschwertes Leben ohne Einschränkungen.


Antwort
von ThePoetsWife, 80

Guten Morgen mausi60,

das kann durchaus an den Wechseljahren liegen, die nach einer Pause zu einer sehr starken Blutung führen können.

Ich würde dir auf jeden Fall zu einem Termin bei deinem Gynäkologen raten, es könnte auch eine andere Ursache dieser starken Blutungen vorliegen.

Falls es an deinen Wechseljahren liegt, gibt es auch alternative Behandlungsmöglichkeiten, wie z.B. Heilkräuter, TCM (Traditionell ´Chinesische Medizin), die die Blutungen verringern kann.

Es gibt Frauenärzte/Frauenärztinnen, Hebammen, die alternative Heilmethoden anbieten oder Ärzte, die sich auf TCM spezialisiert haben, um die Beschwerden nicht gleich mit Hormonen behandeln.

Aber bitte erst gynäkologisch abklären lassen!

Gute Besserung und liebe Grüße

Antwort
von StephanZehnt, 63

Hallo ..,

bei Hormonumstellungen wie einer Geburt oder wenn man in die Wechseljahre kommt kann es wenn auch selten zu solchen verstärkten Blutungen kommen.

Da bedingt durch den hohen Blutverlust nicht nur der Eisenspiegel sinkt sollte man dies baldmöglichst abklären. Ob Dich Deine Gynäkologin gleich zu einem Endokrinologen schickt bleibt abzuwarten.

Gruss Stephan

Antwort
von respondera, 37

Meine Mutter hat sich nach langem hin und her zur Ausschabung überreden lassen. Seitdem hatte sie die Blutung nicht mehr.  Man kann solche Blutungen aber auch hormonell angehen, mit dem Arzt besprechen. Oder natürliche Mittel, Tees , Homöopathie...

Antwort
von tulpen, 2

Du habe ich auch .mein Arzt sagte mir wenn es nicht weg geht müsste ich mal eine Ausschabung gemacht bekommen.das wir ambulant gemacht..

Antwort
von kreuzkampus, 58

Hast Du denn schonmal Deinen Frauen- oder Hausarzt gefragt?

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