Frage von brnsrh, 155

HLA-B27 positiv und Gelenk/Sehnenschmerzen, aber nichts wird unternommen...was tun?

Ich habe Schmerzen (Sehnenscheidentzündung? beide Hände, tibialis-posterior-Sehnenentzündung?, Knie, Hüfte , Wirbelsäule..) seid ca. 3-4 Monaten. Deshalb war ich beim Rheumatologen. Bei mir wurde HLA-B27 positiv getestet. Alle anderen Werte, die mit Rheuma zu tun haben waren unauffällig.. CRP, BSK normal. Auf den Röntgenbildern der Hände und Füße sind man zystoide Aufhellungen, doch laut meinem Rheumatologen sind diese keine Entzündungen. Da ich 3 Monate lang NSAR genommen haben wären meine Leberwerte stark erhöht. Gamma Gt 142 (Norm bis 60) GFR nach CKD-EPI 117 ml/min (Norm ab 60) GPT 135 (Norm 50). Ich trinke keinen Alkohol, und die Werte waren auch vor einem halben Jahr alle in Ordnung. Sowohl mein Rheumataloge als auch mein Hausarzt sagten mir, ich soll keine NSAR mehr nehmen, wegen den Lebwerten. Diese Werte werden nächstes Jahr noch mal kontrolliert. Leider wird aber nichts gegen meine Sehnenentzündungen an beiden Händen, Füßen, Schmerzen an den Ellenbogen, Brennen in der Hüfte unternommen. I Es gibt hier leider auch weit und breit keine Rheumatalogen, leider fehlen mir auch die Mittel weite reisen zu unternehmen.. Dass trotz der Symptome, dem HLA-B27 gen und den Röntgenbildern die laut dem Radiologen auffällig sind nichts gemacht wird,frustiert mich sehr. Ich werde mit meinen Sorgen alleine gelassen, da man mir großartig nichts ansieht, meint meine Familie jeder hat sorgen, du hast bestimmt nihc

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mauricios, 155

Hallo brnsm,

Bin gerade eben aus meinem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt und kann mich daher erst jetzt mit Deinem Problem auseinandersetzen. Die bisherigen Aktivitäten Deines Hausarztes/Rheumatologen gehören für mich in die Kategorie „seltsam“, weshalb Du m. E. unbedingt einen anderen Arzt konsultieren solltest und zwar am Besten einen naturheilkundlich arbeitenden Mediziner. Adressen solcher Ärzte findest Du im Internet z.B. auf der Webseite des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. oder der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V. (die Adressen kannst Du ja googeln.)

Grundsätzlich ist der Tipp mit dem Lebertran recht gut, aber neben Omega 3-Fettsäuren und Vitamin D gibt es noch einige weitere Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine, die Dir weiterhelfen könnten und das sicher besser, als NSARs, Kortison und MTX. Grundsätzlich würde ich Dir auch zu einer Ernährungsumstellung raten – wichtig sind hier m. E. der (Zumindest vorübergehende) Verzicht auf Milchprodukte und glutenhaltige Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen usw. Darüber hinaus sollte die Kost reich an frischem Obst und Gemüse sein und wenig Fleisch enthalten – besonders schädlich ist Fleisch mit einem hohen Anteil an (entzündungsfördernden) Omega 6-Fettsäuren. Einen guten Überblick zu dem Them findest Du hier:

Leider kann man in diesem Rahmen nicht alle notwendigen Schritte ausführlich darstellen, da müsstest Du selber aktiv werden, aber vermutlich wird Dein neuer Arzt (s. o.) Dir den eine oder anderen Tipp geben können.

Ich wünsche Dir für Deinen Weg viel Glück,

ABerendes

Antwort
von ABerendes, 101

Hallo brnsm,

Bin gerade eben aus meinem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt und kann mich daher erst jetzt mit Deinem Problem auseinandersetzen. Die bisherigen Aktivitäten Deines Hausarztes/Rheumatologen gehören für mich in die Kategorie „seltsam“, weshalb Du m. E. unbedingt einen anderen Arzt konsultieren solltest und zwar am Besten einen naturheilkundlich arbeitenden Mediziner. Adressen solcher Ärzte findest Du im Internet z.B. auf der Webseite des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. oder der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V. (die Adressen kannst Du ja googeln.)

Grundsätzlich ist der Tipp mit dem Lebertran recht gut, aber neben Omega 3-Fettsäuren und Vitamin D gibt es noch einige weitere Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine, die Dir weiterhelfen könnten und das sicher besser, als NSARs, Kortison und MTX. Grundsätzlich würde ich Dir auch zu einer Ernährungsumstellung raten – wichtig sind hier m. E. der (Zumindest vorübergehende) Verzicht auf Milchprodukte und glutenhaltige Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen usw. Darüber hinaus sollte die Kost reich an frischem Obst und Gemüse sein und wenig Fleisch enthalten – besonders schädlich ist Fleisch mit einem hohen Anteil an (entzündungsfördernden) Omega 6-Fettsäuren. Einen guten Überblick zu dem Them findest Du hier: http://www.ernaehrung.de/tipps/rheuma/rheuma11.php

Leider kann man in diesem Rahmen nicht alle notwendigen Schritte ausführlich darstellen, da müsstest Du selber aktiv werden, aber vermutlich wird Dein neuer Arzt (s. o.) Dir den eine oder anderen Tipp geben können.

Ich wünsche Dir für Deinen Weg viel Glück,

ABerendes

Antwort
von bobbys, 99

Hallo,

wurde Dir denn schon eine Diagnose genannt? Du solltest dich mit all deinen Befunden in einer Schmerzklinik vorstellen bzw. auch bei einem Schmerztherapeuten und Orthopäden. Diese Fachrichtungen sollten zusammen arbeiten damit für dich das optimale Ergebnis herauskommt. Du solltest auch an Krankheiten wie z.B Morbus Bechterew denken denn deine Werte sprechen dafür. Jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden und nur Du allein weißt wie stark diese sind. Hole dir die Hilfe die dir zusteht in einer Schmerzklinik!!!

Frohe Weihnachten wünscht Bobbys:)

Kommentar von StephanZehnt ,
Antwort
von Hooks, 84

Probier doch mal Lebertran. Ich habe die Diagnose Bechterew, allerdings ohne das HLA-B27 (bei 5% der Pat.). Ich habe Cortison und MTX bekommen, und jedesmal, wenn die Dosis herabgesetzt wurde, kamen die Schmerzen wieder. Irgendwann bin ich dann mal darauf gekommen, daß sie mit Lebertran verscwhinden.

Ich nehme täglich 2 EL, meist morgens oder Mittags vor dem Essen, und zwar gekühlt. Du kannst das auf jeden Fall probieren, passieren tut da nichts negatives. Früher haben das ganze Generationen genommen. Die Omega--Fettsäuren wirken gegen Entzündungen, auch das D und A spielen da mit hinein.

Nur Mut! Der Weg über die Zunge ist Kurz! Mir hilft es.

Gegen die Leberbeschwerden hilft Löwenzahn, pflück Dir einfach Blättchen, die wachsen ja noch. Wenn Du nicht drankommst, kauf Dir Presssaft oder Teeblätter davon.

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