Frage von LittleOwl165, 265

Hirnhautentzündung beim Hund auf Menschen übertragbar?

Hallo,

entschuldigt meine doofe Frage, aber ich bin grad etwas durch den Wind. Wir haben gerade erfahren, dass unser Hund womöglich an Hirnhautentzündung leidet und vielleicht eingeschläfert werden muss... :(

Ich bin aktuell im 5. Monat schwanger und habe jetzt neben der ganzen Traurigkeit auch etwas Sorge, ob man sich damit irgendwie 'anstecken' könnte?! Weiß da jemand was drüber?

Danke euch...

LittleOwl

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo LittleOwl165,

Schau mal bitte hier:
Ansteckung hund

Antwort
von evistie, 235

Das ist ganz sicher keine "doofe" Frage, aber leider lässt sie sich nicht pauschal beantworten.

Wichtig wäre es nämlich, zu wissen, ob es eine bakterielle Hirnhautentzündung ist oder eine virusbedingte. Oder ob Dein Hund SMRA hat, die häufigste Form bei Hunden. Letztere ist eine Autoimmunerkrankung und als solche nicht ansteckend!

https://de.wikipedia.org/wiki/Meningitis-Arteriitis_des_Hundes 

Es tut mir leid, dass es Deinem Hund so schlecht geht und Du dadurch zusätzliche Sorgen hast. Aber warum muss er denn - eventuell - eingeschläfert werden...? Meningitis beim Hund kann erfolgreich therapiert werden.

Alles Gute für Dich, das Baby und Hundi!

Antwort
von alessam, 184

Hallo LittleOwl,

Also erstmal ist das gar keine doofe Frage sondern eine ganz normale! Was ich jetzt so von dir gelesen habe denke ich eben so wie evistie, dass es keine bakterielle Hirnhautentzündung ist. Deswegen brauchst du keine Angst vor einer Ansteckung haben. Und auch wenn es eine bakt. Hirnhautentzündung wäre, gibt es einige Erreger, die nicht an Menschen gehen sondern nur beim Tier auftreten.

Alles gute für euern Hund, ich drücke die Daumen, dass er nicht eingeschläfert werden muss, vorallem da er ja noch relativ jung ist. Ist er ein kleiner Hund? Wenn die TA meint, dass er eingeschläfert werden soll, würde ich versuchen mir noch eine Zweite Meinung einzuholen, manchmal gibt es ja noch Therapiemöglichkeiten, die ja auch nicht jeder unbedingt kennt. 

Liebe Grüße, alles Gute für Hund und Kind!

Antwort
von StephanZehnt, 152

Ich wohne wie gesagt nicht bei meinen Eltern, seh` den Hund aber auch fast täglich und streichle und spiele natürlich mit ihm.

Nun so lange der Hund niemand abschleckt  und man auf die Hygiene achtet also schon öfters einmal die Hände wäscht dürfte das schon gut gehen. So lange er nicht beist  (dann könnte es in sehr seltenen ein Problem mit Capnocytophaga canimorsus geben).

https://de.wikipedia.org/wiki/Capnocytophaga\_canimorsus


Also etwas Vorsicht  (Hygiene) und beim Kleinkind die mit Tieren etwas robuster umgehen halt aufpassen wen der Hund dann doch einmal heftiger zwickt.

Alles Gute Stephan

Antwort
von LittleOwl165, 139

Vielen Dank!!
Ich hoffe jetzt erst mal weiter auf morgen und hab auch schon die Infos weitergegeben, dass meine Ma das auch auf jeden Fall ansprechen muss, sobald die Diagnose-Vermutung bestätigt wird. Ob es nicht vielleicht doch noch nicht so ausgeprägt ist und es noch therapierbar ist...
Der Kleine ist ja noch nicht mal fünf Jahre alt... :(

Kommentar von Hooks ,

Wie geht es Dir jetzt in Deiner Schwangerschaft? Hoffentlich alles gut?

Kommentar von LittleOwl165 ,

Vielen Dank der Nachfrage!

Dem Kleinen und mir geht es gut. Bin mittlerweile in der 30. SSW und der kleine Mann entwickelt sich 1a :)

Leider mussten wir unseren Hund aber nach einigem hin und her doch einschläfern lassen... :(

Wir haben so viel probiert. Aber am Ende hat es leider nicht für ihn gereicht :( wenn man ihn aber am Ende so gesehen hat, dann war es wohl - so schwer es auch war - für ihn die beste Entscheidung... :(

Antwort
von LittleOwl165, 99

Danke für deine Hilfe!
Welche Form ist noch nicht bekannt. Wir warten noch auf die Ergebnisse aller Untersuchungen.
Momentan wird 'nur' vermutet, dass es sich um eine Hirnhautenzündung handeln könnte, weil wirklich alles drauf hindeutet.
Angefangen hat's mit Lähmungserscheinungen. Da wurden Probleme mit der Hüfte diagnostiziert. Er wurde geröngt und bekam Cortison. Das wurde mit der Zeit jetzt mal besser, dann wieder etwas schlechter...
Gestern war wieder ein Termin beim Tierarzt an sich hieß es, dass es besser ausschaut. Die Ärztin wollte dann noch die Krallen stutzen und plötzlich war der Hund absolut aggressiv und hätte die Tierarzthelferin beinah gebissen. Dann hat er den Kopf und die Augen noch total seltsam verdreht. Das hatte er noch NIE! Auch dieses aggressive Verhalten ist absolut neu. Die Ärztin meinte, wir sollten das mal beobachten, da es sich um erste Anzeichen einer Epilepsie handeln könnte.
Und heute war dann wohl der schlimmste Tag... Seit früh lag er nur rum. Absolut teilnahmslos und komplett ohne Reaktion. War nicht ansprechbar und alles schien ihm egal zu sein. Als das Abends nicht besser wurde ging es wieder zur Tierärztin. Die war gleich total geschockt, weil sie unseren Kleinen ja von klein auf kannte und so noch nie gesehen hat. Es wurde Blut abgenommen und er bekam eine Infusion. Da fiel aber schon die Wörter 'Verdacht auf Hirnhautenzündung' und 'es sieht gar nicht gut aus'...
Die Ärztin vermutet, dass die Entzündung der Hüfte 'gewandert' ist und das Ganze ausgelöst hätte?! Ich kenn mich da viel zu wenig aus um sagen zu können, ob das sein kann oder nicht.
Jedenfalls konnten meine Eltern (der Hund lebt bei ihnen) unseren Hund nach der Infusion wieder nach Hause holen. Meine Ma meinte vorhin am Telefon, dass er zu Hause gleich gefressen hat und auch so nicht mehr die ganze Zeit rumliegt, sondern auch mal durch's Zimmer läuft. Ein für mich gutes Zeichen! Allerdings meinte eben die Ärztin auch, dass sich das teilweise stündlich ändern könne.
Ich weiß auch nicht... ich habe etwas Sorge vor einer überstürzten Aktion... Man soll google nicht so oft befragen bei sowas, aber fast alles, was ich bisher gelesen habe sagt, dass das durchauch therapierbar wäre?! Frage ist wohl nur, wie weit das ganze schon fortgeschritten ist!?

Naja und dann kommt eben noch die Sorge einer Ansteckung dazu... gerade wegen meinem Baby.
Ich wohne wie gesagt nicht bei meinen Eltern, seh den Hund aber auch fast täglich und streichle und spiele natürlich mit ihm.

Jedenfalls heißt es jetzt erst einmal die Blutwerte abzuwarten...

Kommentar von evistie ,

Aufgrund Deiner Schilderung spricht einiges dafür, dass es SMRA ist, und dann brauchst Du wegen einer möglichen Ansteckung schon mal gar keine Angst zu haben. Ich drück Euch die Daumen, dass es Eurem Hund bald wieder besser geht!

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