Hilft Psychotherapie bei Ohrgeräuschen?
Ich habe schon seit 10 Monaten ein Ohrgeräusch. Es piept ständig in meinem Ohr, also Tinnitus. Mein Hausarzt hat mir erst wochenlang Gingium verordnet. Das hat nicht viel gebracht. Dann habe ich eine Akkupunktur bekommen, auch nicht wirklich hilfreich. Jetzt meint er ich soll eine Psychotherpie machen. Das ist doch Quatsch oder. Was hat mein Ohrgeräusch denn mit Psyche zu tun?
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Tinnitus wird durch Stress sehr gefördert, deswegen würde ich eine Psychotherapie nicht als Quatsch abtun. In einer Gesprächtherapie kannst Du lernen besser mit dem Stress, der Dich offensichltich krank macht, umzugehen und belastende Dinge nicht zu nah an Dich ran zu lassen. Wenn Dir nichts anderes geholfen hat, wäre es auf jeden Fall ein Versuch wert. Ansonsten mach doch mal eine Reha in einer speziellen Klinik für Tinnitus, dort lernst Du mit den Ohrgeräuschen zu leben bzw. sie zu überhören.
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dagobert,
vielleicht möchtest du es -neben evtl. anderen therapien- mit den entsprechenden schüssler salzen versuchen.
schau mal im link unter "ohrgeräuschen" nach und such dir das/die entsprechenden mineralstoffe aus:
http://www.adler-pharma.at/rubriken/beschwerden/o.html
auch im forum findest du erfahrungsberichte.
gute besserung!!!
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dagobert456,
ich arbeite mit Hypnosetherapie und das ist landläufig die Therapie-Methode, um an körperlichen Symptomen "zu schreiben" - also dort eine Veränderung zu bewirken.
Aber: Ohrgeräusche scheinen selbst dagegen immun zu sein. Ich habe ganz selten damit Erfolg bei Ohrgeräuschen. Jedoch habe ich zwei Freundinnen, die beide ihre Ohrgeräusche in den Griff bekamen und zwar jede durch ein Jahr Auszeit. Die eine war ein Jahr in Frankreich und hat dabei die französiche Sprache gelernt und die andere war in Indien zum Yoga der Stille. Beide sagen mir, dass bei Streß die Geräusche wieder leicht zurück kommen und dass dies für sie dann das Signal sei, langsamer zu machen.
Das sind die beiden Erfolgsfälle. Die anderen Fälle, auch die ich beruflich begleitet habe mit Psychotherapie haben sich leider nicht verändert...
Körperlich würde ich Rolfing empfehlen oder jemanden, der in Reballancing ausgebildet ist.
Gute Besserung Ihnen!
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Es gibt eine Therapie für Tinnitus “Tinnitus-Retraining-Therapie” wo man den Versuch macht das Tinnitusgeräusch mit anderen Geräuschen auszublenden wie schon . schanny schrieb . Dazu braucht man allerdings sehr viel Geduld, dass funktioniert nicht über Nacht.
Was Cortison , Lidocain oder gar eine Sauerstofftherapie bringt ,, müsste der beh. Arzt klären. Allerdings würde ich bei solch einem Problem doch lieber zu einem HNO-Arzt gehen. Wenn es nicht ein halbes Jahr dauert bis man einen Termin bekommt. Mit dem könnte man sprechen ob es eine Alternative gibt zu dem Gingium
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Ich halte das für kreislaufbedingt.
Trinkst Du genug?
Trinke mal richtig viel...im Krankenhaus geben sie Menschen mit Hörsturz/Tinnitus auch Infusionen...Kochsalzlösung um den Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann zu bringen.
Trinke mal einen Liter stilles oder Leitungswasser in kurzer Zeit aus...danach ein paar Kniebeuge..und schau ob es dann besser ist.
Täglich einen Spaziergang im Grünen mit Sonne und Entspannung.
Ein Tinnitus ist in den ersten tagen reversible danach muß Du lernen damit zu leben. Dein Hausarzt bemüht sich sehr. Aber wo nix geht geht halt nix. War schon nett dass er es mit Gingium versucht hat. Solltest du Dich SOFORT nach Auftreten bei ihm gemeldet haben, hätte er Dir zur Infusionstherapie raten sollen.
Versuchs jetzt mal mit dem Wasser...wenn das eine Besserung erzielt dann trinke weiter mehr WASSER und bewege Dich mehr und geh mehr in die Sonne.
Wenn es nicht weggeht laß von Facharzt auch mal deien Schildlrüse kontrollieren. In habe eienn Hashimoto mit SD-Unterfunktion. Mir hilft Thyroxin gegen mein Ohrpiepsen. Da gibt es auch psychische Symptome, die aber von Psychotherapie überhaupt nicht profitiert..nur die richtige hormonelle Einstellung der Schilddrüse.
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Bevor du eine Psychotherapie beginnst, d.h. bevor man psychische Faktoren als Grund für den Tinnitus annimmt, sollte ausgeschlossen werden, dass die Beschwerden auf organischen Ursachen beruhen.
Es gibt da viele Möglichkeiten, z.B.:
Probleme mit der Halswirbelsäule
Zahn- oder Kierfererkrankungen
Entzündungen oder Verletzungen im Ohrbereich
Arterienverengungen oder -verkalkungen
Sollte entsprechende Untersuchungen ergebnislos bleiben, kann vermutet werden, dass Stress für den Tinnitus verantworltich ist.
Entspannungstechniken oder auch eine Psychotherapie könnten dann helfen.
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Ich schließe mich den bisherigen Antwortern an, es wird etwas innerliches sein. So ganz ist das Tinnitus Syndrom noch nicht geklärt. Bei Wikipedia fand ich einiges.
Ich halte es für eine Stress-Reaktion des Körpers. Nicht nur psychischer Druck von außen oder den man sich selbst macht, auch ein Mangel an Mikronährstoffen ist für den Körper Stress. Mir hilft immer die Einnahme von Magnesium und viel trinken, und zwar fast sofort.
Zwischen Muskel und Nervenende ist ein ganz winziger Zwischenraum. Dort lagert der Körper Magnesium-Ionen an. Sonst würde jeder Nervenimpuls wie ein ja/nein beim Muskel ankommen, und unsere Bewegungen könnten niemals fließend sein.
Fehlt dem Körper Magnesium, werden diese "Isolierungen" zu dünn, dann können eben doch ungewünschte Impulse. Das äußert sich durch Tics, die man überall im Körper haben kann. Schluckauf ist übrigens auch so ein Tic im Zwerchfell. Frisches Obst und Gemüse sind eine gute Quelle für mehr Magnesium-Ionen für diese Kontaktstellen. Dann kann der Körper die Isolierungen wieder flicken ;-)
Magnesium bekommt man auch günstig in der Apotheke als Pulver, das in Wasser aufgelöst wird. (Die Pulverbeutel Magnesium Verla 300 sind wesentlich günstiger, als Brausetabletten, die man auch gerne verkaufen möchte.) Das wäre einen Versuch wert.
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