Hilft eine Delfintherapie bei Depressionen?
Hallo, meine kleine Nichte (11 Jahre) ist seit dem Umzug ihrer Eltern in eine andere Stadt depressiv geworden. Sie ist in ärztlicher Behandlung und nimmt ein Antidepressivum. Mich macht das ganz trauig, dass die Kleine schon so leiden muss und auch mit Medikamenten behandelt wird. Die Eltern können auch nicht zurück ziehen es ist beruflich nicht anders machbar. Eine Freundin von mit hat mir kürzlich von einer Delfintherapie erzählt (wird in Isarel angeboten) und das hat schon vielen Kindern über irgendwelche Krisen hinweg geholfen. Hat einer Erfahrung mit Delfintherapie und mag mir von den Erfolgen bzw. Nicht-Erfolgen berichten?
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Hilfreichste Antwort von Schaumrolle 26.07.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Also mit dieser Art der Therapie hab ich keine Erfahrung aber möchte folgende Empfehluzng geben: Gerade bei Kindern ist ein Psychotherapieprozess medikamenten vorzuziehen. Medikamente sollten bei Kindern nur kurzfristig ein Lösung sein denn die Grundproblematik wird durch diese nicht gelöst. Bei Kindern ist meist nicht die Thrapie des Kindes sondern vorallem auch der Eltern von nöten, da diese immer auch mitverantwortlich für das wohl des kindes sind. gerade bei Traumaerlebnissen wie Umzüge oder Trennungen der Eltern kann eine Therapie die emotionalen Probleme auflockern und ein Gleichgewicht bzw. eine langfristige Stabilität OHNE Medikamente bieten. Wenn Du Deeiner Nichte helfen möchtest dann rede mit den Eltern und versuch sie von der Dringlichkeit einer umgehenden proffessionellen Hilfe und zwar einer tiefenpsychologischen Hilfe zu überzeugen. Das Geld das für eine Delphintherapie draufgehen würde ist so sicher besser angelegt!!
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Ich halte diese ganzen Therapien mit einem Tier für eine Hype. Wenn ein kleines Mädchen auf Pferde steht, ist ein Besuch auf dem Ponyhof sicher ganz toll. Wenn es Angst vor Pferden hat, dann besser lassen.
Warum also nach Israel fahren, wenn das Problem hier in Deutschland die neue Adresse ist. Vielleicht hilft der Kleinen ein Stadtbummel schon mehr, als jede hanebüchene Therapie irgendwo anders auf der Welt. Ich halte das für, sorry für das harte Wort, aber gequirlte Schei*e.
Das Kind wurde aus seinem Umfeld gerissen, was wollen sie da in Israel Therapieren? Es muss sich in seinem neuen Umfeld neue Ankerpunkte suchen. Sie muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen.
Ein Ferienfest, also Kinderfest vor den Ferien mit Klassenkameradinnen in den vier Wänden kommt biliger. Das machten meine Eltern nach dem Umzug einmal, und schwupps, hatten wir jede Menge neue Freunde und keine Zeit mehr für Depris.
Vielleicht ist sie in einem Sportverein glücklich, lassen Sie das Kind doch leben, statt herumzudocktern. Machen Sie also zunächst das Naheliegendste möglich.
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Ohne genaue Daten zu kennen: es gibt sicher auch andere Therapien, die ähnliche Erfolge versprechen, z.B. eine Reittherapie ist hier einfacher zu bekommen, als eine Delfintherapie.
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generell können tiere ganz allgemein gegen depressionen helfen. am besten ist es natürlich das ganze unter profesioneller anleitung (tier , therapeut) anzugehen. viel erfolg