Frage von tascha87, 301

hilfe mein kind läuft nicht und spricht nicht er ist 20 monate

hallo ich mache mir grosse sorgen und weiss nicht weiter mein sohn (20 monate ) läuft und spricht nicht ausser mama und papa. ich fange mal von vorne an.mein sohn ist in der vollendeten 40 ssw mit grünen fruchtwasser zur welt gekommen (er war ziehmlich blau) sein geburtsgewicht war 2970g und er war 49cm gross. die werte waren : apgar-zahl5'/10' =10 10 pH-Werte(nabelarterie) 725 sonst keinerlei auffälligkeiten. u2:2770g 49 cm gross 34cm kopfumfang keine auffälligkeiten. u3:3990g 54cm gross 37,5 cm kopfumfang keine auffälligkeiten u4:4590g 64cm gross 41 cm kopfumfang keine auffälligkeiten u5: 6635 g 67 cm gross 43,2 cm kopfumfang keine auffälligkeiten u6: 7780 g 73 cm gross 45,7 cm kopfumfang keine auffälligkeiten aktuell: 8500g 77 cm gross perzentilkurven für körpergrösse und gewicht (jungen0-7 jahre) er befindet sich auf der untersten linie bei der körpergrösse (mutter 172cm vater 176 cm) keinerlei kleinwuchs in der familie kleinstes familienmiedglied (oma 150cm) er befindet sich auch bei dem gewicht auf der untersten linie wobei es seid der u6 abgefallen ist sodass wir nun unter der untersten linie sind. bei dem kopfumfang befinden wir uns auf der gestrichelten linie (mädchen-linie) wo es auch eher in richtung klein geht. so viel zu den daten aus dem u-heft.nun zu der geschichte meines sohnes: mein sohn erkrankte mit ca 3 monaten an dem noro-virus wo ich mit ihm fast eine woche im krankenhaus lag. er war von geburt an sehr müde und schlapp und dies gab sich auch nicht bis heute.er konnte viele dinge erst sehr spät wie das selbständige sitzen ( er war über ein jahr) krabbeln fing er mit auch erst mit knapp einem jahr an die motorik ( nach sachen greiffen mit ca 6-7 monaten) mama und papa konnte er mit 15 monaten sagen sodass es für jeden verständlich war/ist .dies sind auch die einzigsten worte die er kann bis heute.laufen kann er bis heute nicht selbstständig an der hand funktioniert es ein wenig wobei die füsse ein wenig nach aussen gedreht sind.er reagiert auch nicht jedes mal auf seinen namen nur wenn er sieht das man ihn anspricht wenn man ihn auffordert hol den ball funktioniert es ab und zu aber nicht immer.er ist sehr schläfrig schlafzeiten: steht um 8 uhr auf ist um 11 uhr wieder müde schläft dann bis ca 14-15 uhr steht auf und fängt um 18 uhr wieder an müde zu werden geht um 19 uhr ins bett und schläft wieder bis 8 uhr .er summt sich meist ein.er haut,schlägt,kneift mich oder meinen mann oft wenn ihm was nicht passt wo wir ihm ganz klar sagen nein, aua und ihn weg setzten damit er versteht das wir das nicht wollen.aber er schlägt sich auch selbst kneift sich zieht sich an der nase , haaren wimppern oder haut seinen kopf gegen die wand ,tisch ,auf die couch, was halt gerade dann da ist.auch durchfall ist gelegendlich immer bei ihm aufgetreten und seit ca 3-4 wochen leidet er unter dauer durchfall wo ich der meinung bin es liegt an milchprodukten (wird aber gerade per blut und stuhlprobe getestet)mache mir grosse sorgen bitte helft mir

Antwort
von AlmaHoppe, 133

Hallo...

das ist eine Liste mit großen Sorgen die Du da aufzählst!

Antworten hast Du schon bekommen und viele Ratschläge.Aber glaube mir ,Du wirst hier nicht beantwortet bekommen was mit Deinem Sohnemann ist.Helfen kann Dir nur eine fachlich,qualifizierte Person.....der Kinderarzt in erster Linie der Dein Kind kennt und die ganzen U1- U6 - Untersuchungen gemacht hat!!!

Ebenso die Klinik in der Dein Kind zur Welt gekommen ist.

Sowie die Mütterberatungsstelle Deines Ortes wo Du lebst.

Hier geht es darum herauszufinden ob Dein Kind sich in einer "altersgemäßen Entwicklung" befindet!!!

Große Bedenken und Sorgen macht natürlich das Thema Gewalt gegen andere und sich selbst...auch da gibt es viele Theorien...von Entspannung(Rhytmus beruhigt)-Ohrentzündung(Schmerzbefreiung)-Entladung von Emotionen(Gefühlskontrolle noch nicht da,deswegen physische Gewalt gegen andere und sich selbst))-Aufmerksamkeit erzeugen(Liebe +Zuneigung).......

.......aber in seltenen Fällen kann es auch mit Autismus-oder anderen Funktionsstörungen zusammen hängen......

deswegen suche einen Arzt -oder eine Stelle auf die Dich dementsprechend berät.Und habe keine Angst davor ...denn noch ist es nicht zu spät anzusetzen ! Im Sinne und zum Wohle für Dein Kind und Euch....unterlasse nichts um Deinem Sohn zu helfen....er wird es Dir danken...irgendwann !!!

Schaffe Dir Klarheit durch fachliche Beratung,alles andere wäre eine falsche Strategie!

Alles Gute von AH

Kommentar von bobbys ,

Super Antwort Alma dafür viele extra DH von mir :)

Kommentar von AlmaHoppe ,

Danke @bobbys...und einen schönen Abend noch !

LG AlmaHoppe

Antwort
von StephanZehnt, 168

Hallo Natascha,

ein Kleinkind fängt mit ca. 12-15 Monaten an zu laufen. Im Alter von 18 Monaten kennt ein Kind im Durchschnitt ungefähr 20 bis 50 Wörter. In den darauf folgenden Lebensmonaten wird diese Zahl enorm steigen.

Nun ist die Frage was sagt der Kinderarzt dazu bald ist die Vorsorgeuntersuchung U 7 dran 21-24 Monat. Da müsste man einmal abklären ob das Verzögerungen sind die man noch tolerieren könnte oder nicht? Jetzt schreibst Du das er mit dem Gewicht / Größe noch unter dem Durchschnitt liegt. Das Kind hatte Durchfall welche Auswirkungen könnte das gehabt haben. Du schreibst Zitat ich der Meinung bin es liegt an Milchprodukten.... wurde das einmal geprüft und steht das zweifelsfrei fest?

Wenn man nun der Meinung ist das es an der Milch liegt und es noch andere Dinge gibt an denen es "liegen könnte" ja und dann ist man schnell in einer Mangelsituation.kommen. Wenn man noch den Dauerdurchfall dazu rechnet Ja und Zitat ..(er war ziemlich blau) Mekoniumaspirationssyndrom (MAS)?

VG Stephan

Kommentar von Hooks ,

Milcheiweiß kann bei uns nicht geprüft werden. Auf erhitzte Milch gibt es keine Tests.

Wenn man die Milch wegläßt, gibt es keine Mangelerscheinungen.

Und blaue Kinder... ich hatte auch ein blaues, sowas kommt vor. Wichtig ist, daß der zweite APGAR-Test bereits 10/10 war.

Kommentar von Hooks ,

Du muß bedenken, daß der "Durchschnit"t wirklich alle frühen und späten zusammenfaßt. Ich hatte zwei Kinder, die mit 10 Monaten sicher liefen (dann muß für den Durchschnitt jemand ganz spät laufen!), davon sprach eines auch sehr viel, das andere gar nichts (das hatte mit 18 Mon. einen Wortschatz von 3 Wörtern).

Die Bandbreite des Normalen ist wirklich riesig, und da hast Du recht, da sollte beim Arzt bei der nächsten U mal gefragt werden.

Kommentar von Winherby ,

Genau soo ist es. Der oft genannte Durchschnitt sagt nie aus, ab wieviel "drüber" oder "drunter" es pathologisch wird.

Ich lief als Kleinkind erst im Alter von 24 Monaten, sagt meine Mutter. Ich war später als Schüler immer der schnellste Sprinter.

Das Kind einer Bekannten sprach 4 Jahre nicht, dann aber gleich ganze Sätze !

Also lass Dich nicht jeck machen @tascha, solange der Arzt gesundheitlich alles für i.O. hält, das wird noch.

Kommentar von Hooks ,

@ Winherby:

Du bist vermutlich lange gekrabbelt, dann bekommt man auch ein sehr gutes Gangbild. Mein spätestestes Laufkind sieht nun sehr harmonisch aus beim Rennen, der flotte mit 10 Mon hat recht hölzerne Bewegungen; dem hätte ein bißchen mehr Krabbeln zum Über-Kreuz-Training gutgetan. Deshalb habeich mein anderes 10 Mon.laufkind viel krabbeln lassen, auch wenn die Strumpfhosen darunter leiden. Auch Bäumeklettern stand sehr viel auf dem Programm (das wurde meinem Ergotherapiekind empfohlen, der mit 8 oder 9 noch keinen Stift ruhig halten konnte). Da muß man manchmal auch wegschauen...

Ein ganz großes Problem als Mutter sind die andern Mütter, die sooo stolz sind auf das, was ihr Kind alles schon kann. Sie sind meist auch so unweise, daß sie vor anderen Ohren prahlen, besonders vor Müttern mit Spätzündern. Das ist nicht einfach zu ertragen, ich kenne das selbst. Da muß man sich auch ein dickes Fell zulegen - das wird später noch viel gebraucht!

Kommentar von elliellen ,

Hallo @Hooks und @Winherby, dem kann ich mich nur anschließen. Es gibt nichts Schlimmeres als übereifrige Mütter, bei denen es nur darum geht, welches Kind früher und besser gesprochen hat, als erster auf dem Topf saß oder als bereits mit 9 Monaten durch das Wohnzimmer rannte. Jedes Kind ist einzigartig und entscheidet aus seinem Inneren, wann es was und wie macht. Auch 6 Monate über der "Norm" ist in Ordnung. Spätestens in der Schule sitzen alle aufrecht und ohne Windel auf dem Stuhl. Und das beste Gespür, wann man zum Kinderarzt sollte, hat man, finde ich als Mutter selbst.

Kommentar von Hooks ,

:-)

Kommentar von Hooks ,

Wenn es nicht verbildet wurde durch fragwürdige Fernsehsendungen oder Zeitschriften...

Spätestens in der Schule sitzen alle aufrecht und ohne Windel auf dem Stuhl.

;-)

Antwort
von gerdavh, 191

Hallo, Ihr solltest so bald wie möglich mit ihm zum Kinderarzt oder sogar in eine Kinderklinik. Erstens müsste er längst laufen und sprechen können und zweitens finde ich es sehr beunruhigend, dass er dermaßen viel schläft. Hinzu kommt noch das auffällige Verhalten, dass er sich in den Schlaf summt und aggressiv Euch und vor allem sich selbst gegenüber ist. Ihr solltet so bald wie möglich einen guten Kinderarzt oder eine Kinderklinik aufsuchen!! Der Durchfall wäre hier meine letzte Sorge. Es kommen bei diesen Auffälligkeiten so viele Erkrankungen in Frage, dass das rein spekulativ wäre, hierzu etwas konkret zu äußeren. Alles Gute für Euch. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Ich habe mir mal intensiv Gedanken gemacht. Es muss unbedingt ausgeschlossen werden, dass Euer Kind Autismus hat. Hier mal ein Link zu diesem Thema

http://www.melodycenter.ch/german/links/autismus/eava/

Lass das nicht länger anstehen. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich umgehend mit ihm in eine Kinderklinik gehen. Die Blutuntersuchungen wegen der eventuellen Nahrungsmittelunverträglichkeit kann man auch dort durchführen lassen. Ob dieses Verhalten evtl. mit der Zyanose zusammenhängt, kann ich nicht sagen, ist aber durchaus möglich (Sauerstoffunterversorgung während der Geburtsphase?). Nochmal alles Gute für Euch. Was ich nicht verstehe - was habt Ihr denn für einen Kinderarzt? Warum hat er bislang keine Überweisung ausgestellt? Ich kann das nicht nachvollziehen. lg Gerda

Kommentar von Hooks ,

Gerda, selbst wenn es ein Autismus wäre, müßte man doch wieder "nur" Vitamin D geben, am besten in Form von Lebertran. Das wäre wirklich die allererste Maßnahme, die ich den Eltern empfehlen würde! Auch ohne Verdacht auf Autismus!

http://sonnennews.de/2009/05/06/autismus-durch-vitamin-d-mangel/

Kommentar von Hooks ,

gerda, nun mach mal nicht die Eltern verrückt.

Es gibt einfach Kinder, die ein bißchen später dran sind. Und wenn er bei der Geburt schon so wenig wog und klein war, dann ist er einfach in der Entwicklung ein bißchen zurück. Das liegt nicht an der Geburt.

Was ist daran auffällig, daß sich ein Kind in den Schlaf summt? Das haben manche von mir auch gemacht. Die Autoaggression hängt vermutlich mit schwacher Sensorik zusammen (dann will ein Kind einfach etwas fühlen), das kann man aber durch vermehrten undgezielten Körperkontakt, später ggf. mit Ergotherapie hinkriegen.

Und daß Kinder ihre Etern schlagen, siehst Du leider sehr häufig - da muß man als Eltern einfach ein bißchen härter durchgreifen, das Kind auf "nein" trainieren und auch mal die Händchen festhalten oder sowas. Und dranbleiben!

Ich hatte auch ein Kind mit 4 Stunden Mittagsschlaf, das habe ich als sehr praktisch empfunden. Allerdings war unser Kind oft draußen. Es kommt auch darauf an, was das Kind sonst erlebt, ob es viel TV oder ähnliches mitkriegt, ob allgemein viel los ist, was ein Kind ermüdet. Und wenn es gar nciht richtig wach wird, kann es darab liegen, daß das Melatonin nicht zerstört wird durch Sonnenlicht. Auch von D-Mangel kennt man Schläfrigkeit.

Weiter müßte man erst mal erforschen, welche Nahrung das Kind zu sich nimmt, ob viel rohes Gemüse dabei ist mit grünen Blättern (Chlorophyll macht fit) - ich fürchte, wenn es viel Milchprodukte zu sich nimmt (ich würde einem Kind unter 3 kein Milcheiweiß geben), daß es dann satt ist.

Freunde haben ein Kind mit Galaktosämie, das ist ein dürrer Hansel, der kaum etwas ißt, aber er muß ja unbedingt seinen halben Liter Milch am Tag haben (die erhitzte "Frisch"-Milch aus dem Supermarkt), dann hat er keinen Hunger mehr für etwas gescheites.

Kommentar von gerdavh ,

Ich mach die Eltern nicht verrückt - dieses Kind ist mehr als auffällig. Er spricht nichts!! und das mit 20 Monaten. Das ist mit verspäteter Entwicklung nicht zu erklären. Er reagiert nicht auf seinen Namen, er läuft nicht. Wäre das mein Sohn, wäre ich schon vor Monaten in einer Kinderklinik gewesen. Allein die Tatsache, dass er gegen sich selbst aggressiv vorgeht - das muss einem doch zu denken geben. Das ist nicht normal! Nicht alles ist mit Milchprodukten zu erklären, schön wär´s ja.

Kommentar von Hooks ,

mama und papa konnte er mit 15 monaten sagen sodass es für jeden verständlich war/ist

Er spricht Mama und Papa (das hat meine Tochter nicht getan mit 18 Monaten, ab wann, weiß ich nicht mehr genau). Das heißt auch, er kann zwei Personen identifizieren.

er reagiert auch nicht jedes mal auf seinen namen nur wenn er sieht das man ihn anspricht

E reagiert wohl auf seinen Namen, nur nicht jedesmal.

wenn man ihn auffordert hol den ball funktioniert es ab und zu aber nicht immer

Das ist doch schon mal was. Kann auch mit Unlust zu tun haben.

laufen kann er bis heute nicht selbstständig an der hand funktioniert es ein wenig

Er steht also auf zwei Beinen, kann es nur noch nicht alleine. Das bedeutet, daß er unbedingt krabbeln muß, das wird auch ein guter Kinderarzt sagen. Das Über-Kreuz-System muß sich erst noch einpendeln, um das Gleichgewicht halten zu können. Deshalb nutzt es nichts, das Laufen an der Hand zu üben, das kommt von alleine, wenn das Über-Kreuz-System im Hirn fest verankert ist. Dazu darf man ihn nicht irgendwo "parken", wo er alles sieht, sondern man muß ihn alleine auf dem Boden lassen, damit eine Anregung da ist, sich selbst aufzurichten.


Natürlich ist das Kind spät dran, aber was soll ein Kinderarzt da tun? Er könnte höchstens anleitende Gymnastik verschreiben, aber mit ein bißchen Nachdenken kommt man auch darauf. Die Mutter ist ja anscheinend bei allen Us gewesen, da ist dann wohl noch eine "Extremvariante des Normalen" gesehen worden.

Winterkinder sind eben ein bißchen Spätzünder, weil sie in den ersten Monaten zuwenig rauskommen, man hat da oft Angst als Mutter. Mein erstes Winterkind (November) bekam vom Arzt verordnet, daß ich ihn mit 10 Monaten auf den Bauch legen soll (seine Hebamme hatte ein Kind im Alter von 11 Wochen verloren, als es auf dem Bauch lag - also legte ich mein Kind nie auf den Bauch), damit er endlich mal robben und krabbeln lernt.

Kommentar von gerdavh ,

Ich will diese Eltern nicht unnötig aufregen, ich habe mir lediglich teilnahmsvolle Gedanken gemacht. Ob er schwerhörig ist, daran habe ich auch schon gedacht, das erklärt aber noch lange nicht dieses Schlafverhalten. Ich kann mich nicht erinnern, dass mein Sohn nach mir geschlagen hätte. Und es muss einem zu denken geben, wenn sich ein Kleinkind absichtlich verletzt - die Wimpern ausreißt, den Kopf auf den Tisch schlägt. Sag jetzt nicht, dass sei ganz normal. Ich bin kein Kinderarzt und ich kann mich selbstverständlich hier irren, aber das sollte doch mal untersucht werden, oder nicht? Allein der Durchfall von bereits über 6 Wochen muss bei einem Kleinkind in diesem Alter ganz dringend behandelt werden bzw. muss die Ursache gefunden werden. Kleinkinder dehydrieren sehr leicht. Ich habe gelesen, dass die Mutter regelmäßig zu den U-Untersuchungen gegangen ist, ich mache ihr ja auch keinen Vorwurf. Das möchte ich hiermal klar stellen. Wer sich da hätte Gedanken machen müssen, ist der Kinderarzt. -- Mein Sohn ist im Anfang Februar geboren, hat sich trotzdem ganz normal entwickelt.

Kommentar von Hooks ,

Die Novemberkinder sind scheints immer am schlimmsten dran...

Antwort
von Akka2323, 163

Erkundige Dich ganz dringend danach, wo es bei Euch eine Frühförderung gibt und laß Dir einen Termin geben. Mach es dringend. Es könnte sonst zu einer bleibenden Entwicklungsverzögerung oder einer bleibenden Behinderung kommen.

Antwort
von Hooks, 115

Das ist ja eine ganze Menge.

Also: als erstes: Milch und Milchprodukte weglassen! Kein Kind braucht Milch! Außer Muttermilch natürlich, Du wirst ja wohl nicht mehr stillen, denke ich. Zu trinken gibst Du ihm einfach Wasser aus der Leitung, das wird gut überprüft in unserm Land. Der Durchfall kann sehr gut daher kommen.

Zum Sprechen: Meine Tochter sprach mit anderthalb auch noch nicht papa und mama, allerdings donn (dunkel) und denn (Laterne), und dann noch Hanna (große Schwester). Das wars. Manche Kinder sind halt spät dran.

Zum Hören: reagiert auf Geräusche? Besteht der Verdacht auf Schwerhörigkeit? Das sollte man testen (Geräusche machen, wenn er nicht hinisieht), wenn ein Kind spät beginnt zu sprechen.

Kommentar von Hooks ,

Zum Laufen:

Ein Kind, das nicht läuft, muß viel krabbeln! Damit das Gehirn nachreifen kann.

Ein Kind, das nicht krabbelt, muß viel auf dem Boden liegen (auf dem Bauch).

Bitte trag ihn nicht herum, und setze ihn auch nicht in einen Stuhl oder sowas. Laß ihn sich selbst bewegen! Er muß das, auch wenn es ihm nicht paßt. Laß Dich nicht durch Schreien erpressen!

Geh viel mit ihm raus, je mehr er draußen ist, desto besser für ihn. Hast Du einen Garten? Du kannst ihn ins Gras legen, auf eine Matte, und Dich mit einer Arbeit danebensetzen. Oder geh auf den Spielplatz mit ihm.

Was gibst Du ihm als Vitamin D? Sehr gut ist Lebertran.

Kommentar von Hooks ,

Lebertran bekamen früher alle Kinder, heute wird es leider weniger. Ich habe auch erst damit angefangen, als ich Kinder hatte, und es hat uns allen sehr gut getan! (Als ich damit aufhörte, brach Rheuma aus bei mir...)

Gib ihm täglich einen Löffel voll (besser zwei halbe, das matscht nicht so) und nimm auch für Dich 1-2 EL. Gekühlt schmeckt er angenehmer.

Kommentar von Hooks ,

Zur Motorik: Biete ihm immer wieder mal Spielsachen an (ein bißchen außerhalb seiner Reichweite, damit er sich anstrengen muß), spiele Ball mit ihm, mach auf dem Wickeltisch Spiele mit Versen, indem Du ihm die Beine abwechselnd vor und zurückschiebst. Das macht den Kindern Spaß und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Muskeln dagegenzuhalten und dadurch ein isometrisches Training zu absolvieren.

Du kannst auch Krabbelspiele machen, krabbelst mit Deinen Fingern (Zeigefinger + Mittelfinger abwechselnd) das Ärmchen hoch und sprichst langsam dazu: Kommt eine Maus, krabbelt in das Haus, krabelt bis ganz oben hin: Klingelingeling! Beim letzten Wort zupfst Du ihn ein paarmal am Ohrläppchen. Das trainiert das Fühlen, also die sensorischen Bahnen.

Je mehr die sensorischen Bahnen angeregt werden, desto eher kann er auch die motorischen eigenständig in Gang setzen.

Das ist ähnlich wie bei Sprechenlernen: Kinder hören erst monatelang zu, bevor sie selbst reden. Und so fühlen sie auch erst selbst, bevor sie sich bewegen.

Wenn er sich selbst wehtut, ist das eigentlich ein Zeichen dafür, daß er sich selbst nicht richtig spürt. Du kannst ihn auch mal massieren, um seine sensorischen Bahnen anzuregen: rolle einen Ball auf seiner Haut, streichle ihn einfach über dne Rücken (beim Anziehen oder auch mal so auf dem Zeug - das ist übrigens eine wunderbare Gelegenheit, wenn ihr irgendwo mal Stillsitzen üben müßt; für uns war das immer eine Kuschelstunde).

Viel Erfolg und Freude beim Üben!

Kommentar von Hooks ,

Übrigens: Eine Milcheiweiß-Unverträglichkeit läßt sich nicht testen, bei uns waren alle möglichen Tests negativ. Unsere Beschwerden höretn aber erst auf, nachdem wir völlig auf die Milchprodukte verzichteten (Ausnahme Butter und wenig Sahne). Also würde ich an deiner Stelle von vornherein eine Milchprodukt-lose Kost einüben. Dein Sohn ist doch kein Kälbchen!

Kommentar von Zweimal ,

nachdem wir völlig auf die Milchprodukte verzichteten (Ausnahme Butter und wenig Sahne).

Diesen Widerspruch solltest du auflösen.

Er bringt sonst deine ganze Theorie zu Fall....

Kommentar von elliellen ,

Ist kein Widerspruch, ist ganz verständlich und man kann es hier z.B. ganz gut nachlesen:

http://www.allergieinfo.de/news/nlkuh.htm

Kommentar von Hooks ,

Merkst Du es nicht selbst? Es geht hier um das Milcheiweiß.

Kommentar von StephanZehnt ,

Wie ist das mit dem Milcheiweiß. von dem Du schreibst. Nun Milcheiweiss ist nicht nur im Käse, Joghurt, Butter, Quark, Sahne, Pudding usw.. Allerdings vergessen wir das Milcheiweiß. auch in Kuchen, Kekse, Gebäck, Schokolade, Eis, Pizza, Aufläufe, sahnehaltige Saucen paniertem Fisch und Fischfertiggerichten -Fruchtsäfte ist um nur einige wenige dieser Lebensmittel aufzuzählen in denen sich Milcheiweiß. befindet.

Man kann so eine Liste gerne fortsetzen und danach fragen was man dann überhaupt noch essen kann.

Ein Hersteller von Babynahrung schreibt hierzu

Anzeichen für eine Kuhmilcheiweiß-Allergie

  • Haut: Nesselausschlag, Ekzem, Rötungen oder Blässe im Gesicht, Wassereinlagerungen.
  • Verdauung: Erbrechen, Verstopfungen, chronischer Durchfall (beim Säugling), Bauchschmerzen (beim Kleinkind).
  • Atmung (20 bis 30 % der Fälle): pfeifender Husten, Asthma, Atemprobleme.
  • Kreislauf: in sehr seltenen Fällen kommt es zu einem anaphylaktischen Schock (starke Kreislaufstörung mit starkem Blutdruckabfall), der eine sofortige Einlieferung ins Krankenhaus erfordert.

Der Hersteller von Babynahrung schreibt man sollte auf Inhaltsstoffe wie Milchpulver, Casein, Caseinat, Lactoglobulin, Lactalbumin, Molke und weitere. achten.

Nun habe ich nichts von Nesselausschlag usw. gelesen aber von Durchfall Norovirus

Ich halte es für fatal hier Panik zu machen bevor **schriftlich feststeht welche Ursachen vorliegen.** Es wäre genau so wenn man schreiben würde bei Rückenschmerzen sofort in die Klinik das ist eine Querschnittslähmung! Es wurden auch IgG -Tests gemacht und den Menschen gesagt gegen was sie alles allergisch wären. Sie haben dann Brot, Milch, Obst, Gemüse, Fisch , Fleisch usw. weggelassen und sind dann richtig chronisch krank geworden.

Vor allem bei einem Kleinkind was in der Entwicklung steht sollte man aufpassen. Nun könnte man noch fragen wenn die Mutter abgestillt hat. Nicht selten entwickeln sich Babys schlecht wenn sie zu früh abgestillt werden man sagt auch sogenannte Schreikinder könnten hier die Ursache haben.

Also wenn das Kind etwas größer ist Schokolade geht nicht , Schnitzel geht nicht , Fisch aus der Konserve geht ; Brot geht nicht z.T. auch Micheiweiss drin , Sauerkraut auch nicht. Ja und so einfach einmal bei Spargel mit Sauce Hollandaise das geht gleich gar nicht. Ja und einfach Lebertran geben wie weit sollen die Bestände an Kabeljau, Dorsch noch sinken. Da isst man kein Fleisch aber nimmt Lebertran.

Ja und Autismus unsere Kinder schlucken schon genug Ritalin und Co. ja und die US amerikanische Drogenbehörde DEA stuft Ritalin als ebenso gefährliche Droge ein wie Heroin und Kokain in den Nebenwirkungen vergleichbar mit Crack.

Es ist ein Milliardengeschäft für den Hersteller Nov....

Kommentar von elliellen ,

Hooks hat doch von Autismus und Retalin auch gar nichts geschrieben....

Kommentar von Hooks ,

Hallo, Stephan!

Nun muß ich doch mal was zur Ernährung schreiben.

Ich habe meine Kinder mit rohem Sauerkraut ernährt (das Novemberkind bekam es als zweites nach dem Abstillen (1. war Möhren geraspelt), weiter geht es mit Kartoffeln, Gemüse, roh und gekocht (mehr roh), mit selbstgebackenem Brot (für mich ist es ab etwa 10 J. alt normal, daß man sein Brot selber macht, damals fing meine Mutter damit an, und ich habe es beibehalten - es geht flott und ist viel billiger als das aus dem Supermarkt!), Obst sollte man auch lieber frisch essen, nicht als Saft, nicht aus der Dose (höchstens mal für Kuchen, aber nicht für täglich).

Für mich ist es auch eine Selbstverständlichkeit, daß man Kuchen, Gebäck, Pizza, Aufläufe und so weiter selber macht. Fruchtsäfte braucht kein Mensch. Lieber Obst essen!

Ich halte nichts von Fertignahrung, denn meiner Ansicht ist die nur dazu da, die Leute fertigzumachen (das ist jetzt ein bißchen Schwarz-Weiß-Malerie, aber seis drum, als Hausfrau soltle man für seine Familie sorgen können!)

Für mich ist auch die Mutter und Hausfrau ein Beruf wie jeder andere auch, außer dam kein Geld dafür bekommt. Wer eine Familie um sich schart, muß auch für sie sorgen können. Dazu gehört auch, daß man sich darum bemüht, für die kleinen Kinder vernünftiges essen zu machen, das ihnen nicht schadet.

Wir haben von Anfang an das Essen für alle Kinder selber gemacht (beim ersten lag es auch ein bißchen daran, daß wir schlicht und ergreifend kein Geld für Fertignahrung hatten), und weil ich irgendwo las, man sollte so essen, daß Kleinkinder und Babies ohne weiteres am Familientisch mitessen können, haben wir uns Stück für Stück umgestellt. Obwohl ich nie ein Fan von Fertignahrung war, es fiel mir also leicht.

Warum kann man kein Schnitzel essen, wenn man Milchweiß nicht verträgt? Ist in Deinem Schnitzel Milch drin? Was für Schnitzel ißt Du denn? Ich esse kaum Schnitzel, weil es mir in den Zähnen hängt. Lieber Salami, da gönne ich mir mal ein Fertigprodukt (außer -billiger- Schokolade, die ich merkwürdigerweise vertrage, darin scheint nicht viel Milch zu sein).

Ich habe der Fragestellerin zunächst nur deshalb Milchentzug empfohlen, weil es Mode ist, daß Kleinkinder Joghurt und allerlei sowas bekommen (sieh Dir mal die Kühl-Regale im Supermarkt an - unglaublich!!! aber es wird gegessen, sonst wäre es nicht da) - und sich dann die Mütter wundern, daß ihre Kinder müde und schlapp sind ... aber die haben halt keinen Hunger mehr, weil Milch satt macht. Da gebe ich lieber Gemüse, Raspelsalat aus Möhren, Gurken, evtl. Paprika, Sellerie, Kohlrabi, Weißkohl, das macht auch fit!


Und wenn ein Kind oft müde ist und anscheinend keine organischen Ursachen vorliegen, muß man sich überlegen, woran es sonst liegen kann. Da ist bei Kleinkindern meist die Ernährung schuld, weil hier kontraproduktive Werbung betrieben wird!

Finger weg von Fertigprodukten bei kleinen Kindern! Besonders, wenn sie krank oder schlapp sind. Gerade die falsche Ernährung ist oft schuld an Unkonzentriertheit und anderen subklinischne Problemen.

Kommentar von Zweimal ,
Übrigens: Eine Milcheiweiß-Unverträglichkeit läßt sich nicht testen

Doch, das lässt sich testen:

" Deuten die Anzeichen auch für den Arzt auf eine Kuhmilchallergie hin, wird er zunächst empfehlen, zwei bis vier Wochen auf Kuhmilch in der Ernährung zu verzichten. Dies wird als „Eliminationsdiät“ bezeichnet.

Verbessern sich die Symptome bzw. gehen sie völlig zurück, kann die Diagnose mit einem Allergietest, etwa dem Pricktest, bestätigt werden.
Hier wird ein Tropfen Milcheiweißlösung auf die Haut des Unterarmes des Patienten geträufelt und die Hautstelle oberflächlich eingeritzt.
Leidet der Betroffene an einer Kuhmilchallergie, reagiert die Haut nach einigen Minuten mit einer Rötung. Eventuell kann es in diesem Bereich auch zu einer Schwellung oder Bläschenbildung kommen.

Zudem können Blutuntersuchungen Aufschluss geben:
In einigen Fällen ist die Kuhmilchallergie durch IgE-Antikörper vermittelt, was heißt, dass der Körper vermehrt IgE-Antikörper gegen Kuhmilcheiweiß produziert.
Bei einer dieser Blutuntersuchungen, dem Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST), wird Blutserum des Patienten mit dem Allergen, in diesem Fall Kuhmilcheiweiß, vermischt. Anschließend kann dann die Menge an IgE-Antikörpern gemessen werden.
Wird dabei ein bestimmter IgE-Wert überschritten, ist eine Allergie wahrscheinlich.

Umgekehrt schließt ein negativer Ausfall des Bluttests eine Kuhmilchallergie aber nicht aus, da nicht IgE-vermittelte Allergien vor allem bei Kindern sehr häufig vorkommen. Wenn es eine verdächtige Symptomatik gibt, der Allergentest aber negativ ist, kann zur Klärung eine orale Provokation stattfinden.
Dabei erhält der Patient nach fünf- bis siebentägiger Eliminationsdiät Flüssigkeiten oder Breie, in der das Milcheiweiß in steigender Dosierung untergemischt wird.
Die Provokation sollte doppelblind durchgeführt werden, das heißt, es wissen weder Arzt noch Patient, ob in der verabreichten Speise das Allergen vorhanden ist oder nicht. Mit diesem Vorgehen werden zufällige oder psychosomatische Reaktionen ausgeschlossen.
Wenn nach 48 Stunden keine allergische Reaktion auftritt, gilt die Provokation als negativ."

http://www.netdoktor.at/krankheit/milcheiweissallergie-8096

Kommentar von Hooks ,

Wir waren beim Pricktest und beim Test durch Blutabnehmen; beide Male war keine Möglichkeit, auf erhitztes Kuhmilchweiweiß zu testen.

Es waren verschiedene Ärzte, keiner konnte das testen. Als ohaben wir es selbst getestet, so wie Du es im ersten Abschnitt erwähnt hast. Das Selbstausprobieren ist das einzige, was einem hier zu tun bleibt.


Abgesehen davon würde ich einem kleinen Kind sowieso keine Milchprodukte geben wie Joghurt, Käse, Quark usw, einfach weil es sattmacht, und weil es meist Süßspeisen sind. Das geht alles zu Lasten von Gemüse und frischem Obst. Es ist sehr auffällig, daß viele kleine Kinder dünn und spargelig sind, wenn sie Milch & Co. bekommen.

Kommentar von Hooks ,

Ich habe übrigens meinem Kinderarzt ein abgeheiltes Ekzem gezeigt, das auf keine sener Salben reagiert hatte. Es heilte, nachdem ich alle Salben wegließ, ohne Milch und ohne Zucker/Weißmehl im Speiseplan.

Der Doktor wollte damals irgendwas testen, aber mir reichte mein Selbstversuch aus: laß den Kram weg, dann gehts dem Kind gut. Was will ich mehr? Ist das nicht "Test" genug?

Kommentar von Zweimal ,

Ekzeme können auch psychische Ursachen haben.

Kommentar von Hooks ,

Natürlich. Die dann plötzlich verschwunden sind, wenn das Kind weder Milch noch Zucker / Weißmehl bekommt - und die Salben alle wegläßt.

Haut und Nerven sind beide auf Vitamin B angewiesen, um richtig funktionieren zu können, das bei Weglassen von Zucker/Weißmehl und Milch bessser vom Körper aufgenommen wird. Wie das genau funktioniert, weiß ich nicht, aber der Junge hat sich normalerweise nach Genuß eines Käsebrotes (das kam selten mal vor) 14 Tage lang gekratzt, und als wir noch Zucker / Weißmehl dazu aßen (tagelang woanders zu Besuch), wurden Monate daraus.

Bei unserer normalen Ernährung mit Vollwertkost reichte es, die Milch wegzulassen (wohlgemerkt die verarbeitet Milch in aller Form; rohe Milch vom Bauern oder daraus gewonnene rohe Dickmilch vertrug er), damit die Ekzeme abklangen. Deshalb vermute ich eine Beteiligung der Darmflora, die durch Milch & Co. gestört wird.

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