Frage von Wastlking, 19

Heizbare Kleidung im Winter - hilfreich oder nicht?

Ich habe gelesen, dass es heizbare Outdoor-Westen für den Winter gibt. Im ersten Moment dachte ich ey gut, die besorg ich mir. Jetzt bin ich aber nicht sicher, ob das den Körper nicht viel empfindlicher und weicher machen würde und damit gerade das Gegenteil von dem eintritt was ich eigentlich will?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dinska, 19

Wenn man sich lange Zeit im Kalten aufhalten muss, sind solche Kleidungsstücke sinnvoll. Im normalen Alltag halte ich nichts davon. Ich weiß noch aus früheren Zeiten, da habe ich immer sehr gefroren, sobald die Heizquelle weg war, war auch das Kältegefühl wieder da. Seit ich aber meinen Kreislauf trainiert habe, durch Sauna, Wechselduschen, kalte Güsse auf warme Haut, Bewegungstraining und gymnastische Übungen, Autogenes Training brauche ich solche Wärmequellen nicht mehr. Das Zwiebelprinzip halte ich für besser, mehrere Lagen übereinander anziehen, die wärmsten zum Schluss und dann kann man was Ausziehen, wenn es einem zu warm oder wieder überziehen, wenn es kühler wird. Für das Immunsystem ist dieser Wechsel günstiger, denn es muss sich immer anpassen und wird gefordert.

Antwort
von gerdavh, 17

Hallo, ich glaube nicht, dass man empfindlicher wird, weil man eine warme Weste anzieht. Dann müssten alle Jäger völlig anfällig gegen Krankheiten sein. Für die werden vor allem solche Westen angeboten. Man muss allerdings dazu sagen, dass die auch wirklich stundenlang auf ihrem kalten Hochsitz verbringen. Solltest Du sehr viel Zeit im Freien verbringen, vielleicht beruflich bedingt, kann das sicherlich nicht schaden, wenn Du Deine Nieren schön warm hältst. Für den Stadtmenschen, der ja zwischendurch ständig mal in einem warmen Bus oder überheizten Straßenbahn sitzt o.ä. halte ich das für übertrieben, es sei denn, Du neigst zu Nierenerkrankungen. Grüße Gerda

Antwort
von Frehans, 14

ich empfinde solche Sachen als nicht wirklich sinnvoll. Der Körper ist durchaus in der Lage seine Eigenwärme zu nutzen und mit den richtigen isolierten Sachen, wird man schnell selber zur Heizung. Was auch für eine gewisse körpereigene Regulation spricht, die Energie produziert. Wenn so ein wandeldnes Heizkissen mal ausfällt, was dann?! Dann muss der Körper doch asnpringen :)

Also ich denke, vernünftige Jacke und ein Pullover mehr. Hat früher auch nicht gestört. :D

Antwort
von Mahut, 10

Hallo Wastlking,

Ich würde dir nicht zu so einer beheizbaren Bekleidung raten, du verweichlichst damit. ich kann mir vorstellen, das deine Abwehrkraft dabei geschwächt wird, Wenn du dich Mehrschichtig anziehst, wirst du warm genug angezogen sein.

Gruß Mahut

Antwort
von Irene1955, 11

Ich persönlich bin extrem verfroren ... würde aber trotzdem nicht unbedingt zu einer heizbaren Weste greifen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche beheizten Dinger auf Dauer eher unangenehm werden, jedenfalls wenn an sich bewegt. Wenn man still herumsitzt (wie die erwähnten Jäger), dann macht das wohl Sinn. Aber ich ziehe dicke Kleidung ohne Heizung vor :-). Die Heizung bin ich selbst (das verbrennt - nebenbei erwähnt - auch einige Kalorien ...).

Wenn es draußen sehr kalt ist, so lege ich die Überkleidung immer eine Weile zuhause auf die Heizung, ehe ich sie anziehe. Dann ist man gleich gut vorgewärmt. Und den Rest erledigt das körpereigene Kraftwerk.

Antwort
von bobbys, 9

Hallo,

Es geht doch hier um das persönliche Wohlbefinden und Wärme ist nun mal wenn es eisig kalt ist ,genau das wonach wir verlangen. Fazit kauf dir die Weste und genieße die wohltuende Wärme.

Bin jetzt schon neidisch :-)

LG Bobbys :)

Antwort
von anonymous, 8

Klar wenn Du die entstehenden elektrischen Wechselfelder so nah am Körper abkannst. Halt Dir doch beim Tragen mal einen elektrischen Prüfschraubenzieher auf die Haut oder Zunge, er leuchtet genauso als ob Du unter einer Hochapnnungsleitung liegst genauso wie bei heizbarer Kleidung.In direktem Körperkontakt sind über 4500 V/m zu erwarten, mehr als zugelassen ist. Zu achten ist auf dreiadrig geerdete Kabel und Schukostecker, keine Eurostecker. Schwache Magnetfelder regen das Krebszellenwachstum an. Viele solcher Heizprodukte (Heizdecken usw.) liegen mit magnetischen und elektrischen Feldbelastungen weit über der Computernorm, beim Hundertfachen, da kommen die meisten Hochaspannungsleitunge nicht mit. Zu den Gesundheitsstörungen die sich durchaus auch erst nach Jahrzehnten zeigen können, verweise ich auf Bücher die Baubiologen schrieben - keine Bücher, die aus der Feder von Vertretern der Elektroindustrie stammen.

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