Frage von mirli, 915

hautausschlag rätsel

meine kleine hat noch immer den hautausschlag. er wechselt immer der körperabschnitt die intensität und das aussehen. der erste sah wie wimmerl aus, der zweite schub flekkig und erhaben das andere mal nur fleckig. arzt hauttest am dritten april. habe laktose freie milchproduckte und naturpflegeproduckte. es waren mal sechs tage ausschlafrei weis nicht warum und weshalb er wider da ist. vor drei jahern war ein negativer bluttest gemacht worden. kann man eine nahrungsmittel intolleranz auch herausfinden.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, 813

Hallo Mirli,

wenn man so ein Problem hat und evtl. Jemand in der Nähe eine Digitalkamera hat dann solltest Du so etwas einmal photographieren (Arm, Bein).so in etwa wie beigefügte Fotos. Das würde das Ganze etwas erleichtern.

Bei diesem Allergie - Test wird man herausfinden ob Deine Tochter auf bestimmte Pollen allergisch reagiert.

Dies sind Stoffe die Häufig mit Allergien in Verbindung gebracht werden. Dazu kämen noch Stoffe wie Holzschutzmittel oder Ausrüstungsstoffe bei Textilien, Teppichen odgl..

  • Nickel: Metall, das häufig in Schmuckstücken, Knöpfen oder Gürtelschnallen vorkommt
  • Gold
  • Perubalsam: Duftstoff für Parfüms und Lotionen aus einem Baumharz
  • Neomycinsulfat: topisches Antibiotikum für Wundcremes und Salben, gelegentlich auch in Kosmetika, Seifen oder auch Tierfutter
  • Duft-Mix: Mixtur aus acht Duftstoffen, die in zahlreichen Produkten stecken – von Insektiziden bis Zahnpflegemitteln
  • Formaldehyd: Konservierungsmittel mit vielfacher Verwendung für Farben, Stoffe, Haushaltsreiniger etc.
  • Cobaltchlorid: Metall, das in medizinischen Produkten, Haarfärbemitteln oder Antitanspiranten vorkommt
  • Bacitracin: Antibiotikum zur äußerlichen Anwendung
  • Quaternium 15: Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten wie Selbstbräuner, Shampoo, Nagellack, aber auch in Poliermitteln, Farben und Wachsen

Wenn Du zu dem Allergietest gehst solltest Du schon einmal fragen ob es in dem Fall auch die Möglichkeit einer Lebensmittelunverträglichkeit besteht.. Oder könnte das eine Nesselsucht (Urtikaria) sein. (mehr dazu Medizininfo.de - Histaminunverträglichkeiten)

Bei einer Histaminunverträglichkeit gibt es auch einen Hautausschlag Habt ihr einen neuen Teppich odgl. bzw. Möbel für das Kinderzimmer gekauft die nach ..noch etwas chemisch riechen? Trägt das Kind irgendwelchen Schmuck der Nickel enthalten könnte. wie sieht es mit Spielzeug aus.

Also zu viele Fragen.

Du schreibst von Wimmerl (Pusteln , Pickel) und fleckig - juckt das , gibt es Schuppen. Der Bluttest wie waren die Werte?

Es gibt Foren wie lebensmittelallergie.info / jucknix.de / .orpha. net (seltene Erkrankungen).

VG Stephan

(Bilder Quelle Engel Apotheke. Darmstadt, Jucknix.de / Lebensmittelallergie.info

Kommentar von mirli ,

danke für die information. der ausschlag hat nach den kleinen semesterferien begonnen. in den ferien haben sie die schule ausgemahlt und neue vorhänge gekauft . einmal war der ausschlag zwischenzeitlich weg. ab 10.03 2014 hatten wir zwei tage eine"sulfur " homöopathie kur , da hat der ausschlag aufgeblüht. am 15. und 16. (wochenende) war der ausschl. weg dan kam er leicht , von 20. bis 24.märz war er weg jetzt ist er wieder da. l.g.mirli

Kommentar von elliellen ,

Hallo mirli! Ja, das sogenannte "Aufblühen" ist bei der homöopathischen Behandlung relativ häufig, auch Erstverschlimmerung genannt. In der Homöopathie werden die Selbstheilungskräfte angeregt und deshalb diese Symptome. LG

Kommentar von StephanZehnt ,

Ich würde jetzt erst einmal abwarten was der Allergietest bringt. Ob das Kind auf etwas allergisch reagiert . Das ist im Moment das Wichtigste

Nun wäre einmal wichtig zu wissen ob irgend etwas anders war gelaufen ist wenn wenn die Haut innerhalb von acht Tagen so reagiert. Ich würde Dir raten schreibe einmal auf wie der Speiseplan des Kindes war , ob es da bevor der Ausschlag wieder kam frische Wäsche gab oder hast Du an dem letzten Wochenende gebacken.

Denn auch wenn es Probleme mit einer Gluten gibt kann es zu einer Hauterkrankung kommen. (Dermatitis herpetiformis Duhring) siehe z.B. bei DermIS.net. Also für ein, zwei Wochne kein Brot , Kuchen , Spagetti (als nicht aus Weizen- und Roggenmehl ) Dies ist aber möglich Mais Hirse Buchweizen Reis Amaranth Quinoa Bramata Kiwicha Teff Goldhirse.

Hier (Link) sind einige Erkrankungen der Haut bildlich dargestellt.

http://www.babycenter.de/l33361/bildergalerie-was-ist-das-f%C3%BCr-ein-ausschlag...

Ich nehme an, das das Kind auf ein Lebensmittel oder evtl. etwas im Garten odgl. reagiert, wenn sich das Hautbild so schnell verändert.

Wie auch immer ich hoffe in drei Tagen wird das Problem geklärt. Denn es ist schwierig. Man müsste schon wissen wie das in etwa aussieht - ob es Zusammenhänge geben könnte mit der Ernährung oder sie auf etwas allergisch reagiert In ihrem Umfeld.

Antwort
von elliellen, 505

Hallo!

Ich würde an deiner Stelle bei der Kleinen so viele Naturprodukte wie möglich verwenden, Kuhmilch solltest du ganz weglassen.

Bei Pflegeprodukten machst du es ja schon richtig, dass nur Naturprodukte verwendest. Achte bitte die nächste Zeit auch beim Waschmittel darauf, es gibt auch günstige Varianten von natürlichen Waschmitteln und bitte nimm auch keinen Weichspüler, dieser ist schädlich für Haut und Umwelt. Ich nehme stattdessen immer Essig.

Bei den Lebensmitteln kaufe so wenig wie möglich mit Zusatzstoffen und beobachte, worauf sie am meisten reagiert. Das kannst du dann weglassen. LG

Kommentar von mirli ,

ich danke für die hilfreiche antwort. l. g. mirli

Kommentar von elliellen ,

Sehr gerne(-:

Antwort
von frankie17, 437

Ich vermute, dass du bis zum 3.4. warten musst. Warst du mit der Kleinen schon beim Kinderarzt? Vielleicht hätte der auch was sagen können. Du kannst ja morgen früh mal beim Kinderarzt anrufen und nachfragen ob du vorbei kommen kannst. Dann ist die Wartezeit bis zum 3.4. auch nicht so lang!

Antwort
von bethmannchen, 249

Zunächst würde ich systematisch und umfassend vorgehen. Sonst kann man nicht herausfinden, was davon tatsächlich die Ursache, eine so genannte Erstverschlimmerung oder eine Kreuzreaktion ist.

Dazu solltest du mit konsequentem Weglassen beginnen, denn was man weglässt, kann sich nicht mehr auswirken. Sind dann über einen längen Zeitraum keine Symptome mehr da, kann man austesten, was ein Auslöser ist. Vorher ist auch ein Allergietest des Arztes kaum sinnvoll, weil der dann immer noch alles mögliche als Auslöser anzeigen würde. Die Auslöser sind ja noch im/am Körper.

Der Körper reagiert auf Allergene mit einer Histaminausschüttung. Dann kommt es zu Reaktionen, die Ausschlag, Pickel, Entzündungen, Jucken, Rötung, Schwellungen, Verdauungsstörung, ... sein können.

Weglassen solltest du: Alles was Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Zuckeraustauschstoffe, Haltbarmacher, Weichmacher und Hautreizende Stoffe enthält.

Auf Weichspüler und Duftstoffe bei der Wäsche verzichten und diese stets extrem spülen. Einfach einen weiteren Waschgang mit 2-3 Esslöffel Essigessenz (nicht für Wolle und Seide geeignet) durchlaufen lassen, dann sind Seifenrückstände aus den Fasern.

Im Kinderzimmer und der Wohnung alles was ein "Staubfänger" ist gründlich entstauben; Stofftiere, Kuscheldecke... waschen und am besten ganz entfernen und erst einmal einmotten. Alle Oberflächen bis in die letze Ecke gründlich feucht abwischen, um jeglichen Staub zu entfernen. Gründlich staubsaugen, am besten mit einem Sauger und Beutel, der ein Feinfilter hat. Bettdecke und Kissen, Gardinen und Vorhänge so heiß wie möglich waschen und gründlich trocknen, bevor sie wieder benutzt/aufgehängt werden. Damit wären Staubmilben und ihre Ausscheidungen schon einmal gebannt.

Pflanzen und Tiere können auch Allergien auslösen, gehören dann nicht ins Kinderzimmer. Beginnt direkt vor dem Fenster die Natur, oder ist dort eine stark befahrene Straße, wäre es angebracht, ein Pollennnetz ins Fenster zu spannen, damit Pollen und Feinstaub nicht mehr hineingelangen.

Lebensmittel: Manche Menschen vertragen einfach kein Schweinefleisch und/oder Geflügel. Viele Gemüse sind behandelt, enthalten Pestizid-Rückstände und auch Rückstände von Pflanzenhormonen. So etwas also grundsätzlich vor der Zubereitung gründlich abwaschen. Am Stielansatz von Tomaten, Paprika etc. findet man oft einen einen weißen, festen Rückstand. Das stammt von der Behandlung des Fruchtansatzes mit Wachstumshormonen und ist nicht nicht zu vernachlässigen, auch der wirkt sich im Körper aus. (gelangt übrigens auch in Tomatenmark hinein) Sehr dunkelgründes Gemüse ist oft sehr nitrathaltig durch übermäßige Düngung. Besonders Kinder reagieren stark darauf, deshalb hier etwas zurückhaltend sein.

Bei Fertiggerichten, auch Fertigsoßen, Tütensuppen, Saft und Saftkonzentraten, Backwaren, Süßigkeiten etc. weiß man nie, was wirklich darin ist. Deshalb sollte gänzlich darauf verzichtet werden. Nur bei selbst gekochtem und gebackenem weiß man, was man hineingetan hat.

Es ist nicht die Tomate, sondern das, was noch daran ist, worauf man reagiert. Es ist nicht der Orangensaft selbst, sondern was ihm zugefügt wurde und was an Schadstoffen von der Schale mit hineingelangt sind. Es sind nicht der Zucker in Süßigkeiten, sondern Zuckeraustauschstoffe, Farb-, Geschmacks- und Aromastoffe, die Allergien auslösen. Es ist nicht das Schweine- oder Geflügelfleisch selbst, sondern Medikamentenrückstände und Hormone, die für die Mast den Tieren verabreicht wurden.

Sämtliches Spielzeug aus Kunststoff durchchecken, ob es "nach Plastik riecht". Dieser typische Geruch stammt von den Weichmachern, die nach und nach aus dem Material austreten. Diese Weichmacher wirken erwiesenermaßen wie Hormone auf den Organismus. Sie werden auch über Atmung und Haut aufgenommen, nicht nur durch Ablecken. Plastikgegenstände abzuwaschen hilft dagegen auch nicht, weil die Weichmacher nach und nach austreten, und zwar so lange, bis sie von selbst zerfallen.

Süßigkeiten enthalten oftmals Farb- und Aromastoffe, damit sie so schön bunt sind und nicht nur nach Zucker schmecken. Für die Ernährung braucht man sie nicht, sie sind genau genommen doch nur Seelenfutter. Gesunder ist da ein Löffel Bio-Honig, ein Marmeladebrot, die selbst gebackenen Kekse.

Dann kann man auch auf bestimmte Textilien allergisch reagieren. Daunen vertragen manche Menschen nicht. Ich hatte einmal eine supertolle, schweineteure Daunenjacke, und war in dem Winter so krank wie nie zuvor. Erst als ich die Jacke verschenkt hatte, ging es gesundheitlich wieder bergauf. Es sind nicht die Daunen selbst, sondern das, was an den Daunen trotz aller Reinigung dran ist. Perlon, Dralon, Nylon... sind Kunststoffe, die keinen Schweiß aufnehmen, nicht heiß waschbar sind, und sich statisch aufladen, deshalb viel Staub aufnehmen können. Damit sind sie der ideale Nährboden für alle Art von Keimen, die auf der schwitzenden Haut darunter optimale Lebensbedingungen finden....

Kommentar von bethmannchen ,

Weil es so viele Möglichkeiten gibt, die hier auch zusammenspielen können, braucht es konsequentes Handeln. Es nützt nichts, wenn mal für drei Tage etwas weggelassen wird. Dann gibt es am Nachmittag einen Lolly, und schon reagiert das Kind auf das Hähnchenfleisch oder das Tomatenmark im Mittagessen, oder das Frühstücksei, oder, oder... Erst durch die Kombination wird dann die Toleranzgrenze überschritten. Dann weißt du aber nicht, was wirklich der Auslöser gewesen ist.

Milch und Milchprodukte kann man getrost weglassen, ohne damit einen Mangel zu erleiden. Milch und Milchprodukte sind für uns eigentlich nicht vorgesehen. Rinder halten wir erst seit 10.000? Jahren und Milchknollen oder -bäume gibt es nicht. Bis dahin hätten wir dann so einem Urrind erst einmal das Kalb unter dem Euter herausziehen und uns darunter knien müssen. Das alles mit unseren kleinen Händchen und Zähnchen? Ob sich so ein Ur-Rind das wohl gefallen lassen hätte?

Nur der Mensch stiehlt einer anderen Tierart die Säuglingsnahrung. Bräuchten wir ein Leben lang Milch, müssten wir unseren Nachwuchs wohl auch so lange stillen. Mit 1 Jahr sind die Milchzähne ganz bestimmt da und Spätestens mit 6 die Bleibenden. Kein Säugetier stillt den Nachwuchs länger als nötig. Da will uns wohl ein Industriezweig auf den Arm nehmen. ;-)

Fraglich ist auch der so viel gepriesene, industriell hergestellte Fruchtsaft, ganz gleich wie teuer er ist.

Unser O-Saft, ganz gleich wie er zubereitet wird, kommt von da, wo die Früchte wachsen. Da werden die Orangen vor Ort aufgeschnitten, kommen in eine Quetschmaschine und werden ausgequetscht. Etwas eine Tonne in 5 Minuten und hinein gelangt dabei auch vieles, das an und in der Schale ist.

Das wird dann eingekocht, bis es eine Pampe ist. Diese Pampe wird dann in Auffangbehälter gepumpt. Von dort gelangt sie dann in einen Tanker. Der bringt sie nach Deutschland. In manchen Tankern wird die Pampe leicht eingefroren, damit sie nicht so schwabbelt. Dann liegt das Schiff nämlich stabiler im Wasser.

Hier wird dann entschieden, was daraus werden soll. Soll kein Fruchtfleisch drin sein, kommt die Pampe in die Zentrifuge, und die Feststoffe können in die Pampe zurück. Wie viel Wasser, Zucker, Farbstoff, Aromastoffe, Zutaten mit weiteren E-Nummern hinzugeführt werden bestimmt der Abnehmer, dessen Etikett drauf kommen soll. Dann wird das Endprodukt pasteurisiert und in Flaschen aus Glas oder PET oder Tetra-Packs abgefüllt. (Mit den Saft von Bananen, Kiwis, Papaya, Mango, Ananas usw. macht man das genau so)

Dann kommt der "Saft" oder "Nektar" als Ware in den Handel, bis zum Verbraucher.

Guten Appetit!

Die "frischen" Orangen sind viel besser und gesünder?

Sie werden beinahe unreif geerntet, damit sie transportfähig sind. Auf der Plantage bekommen sie auch gleich das kleine Schildchen der Handelsfirma aufgeklebt und kommen entweder in Netzen oder lose in Kisten. Ganz wie die Handelsfirma es vorgibt. Auch die Kisten werden so bedruckt, wie es die Handelsfirma vorgegeben hat.

Dann kommen die Kisten auf Schiffe und dort wird eine spezielle Atmosphäre hineingepumpt, damit die Früchte nicht vor der Zeit reifen und in einwandfreiem Zustand zu uns gelangen. Welche Route sie nehmen, entscheidet sich nach Wind und Wetter, dem Gusto der Reederei und den Forderungen der Handelsfirma, die sie in Deutschland abnimmt.

Hier kommen die Kisten dann in das Obstlager am Hafen. Dort herrscht eine niedrige Temperatur und ebenfalls eine spezielle Atmosphäre, damit die Orangen nicht vor der Zeit reifen. (bei Bananen, Kiwis, Papaya, Mango, Ananas usw. macht man das auch so) Handelsunternehmen holen hier die Orangen nach Bedarf ab und verteilen sie auf die Geschäfte. Jetzt kommen sie beim Verbraucher "pflückfrisch" an.

Lecker, und sooo gesund!

Und wo sind denn die Vitamine hin?

Vitamin C ist zerstört, sobald es über 64,3°C erhitzt worden ist. Früchte verlieren ihren Gehalt an Vitamin C schon nach kurzer Lagerung. Zitrusfrüchte wegen der robusteren Schale nicht so schnell wie dünnhäutigere Obstsorten. Lichteinstrahlung zerstör das Vitamin C noch schneller.

Früchte entwickeln das Vitamin C erst am Ende der Reife, vorausgesetzt sie bekommen genug direkten Sonnenschein. Das "Nachreifen" in der Obstschale unter der Stehlampe macht Früchte nur "geniessbarer", aber ganz sicher nicht besser oder vitaminhaltiger.

Falls im Orangensaft nach der ganzen Behandlung noch etwas Vitamin C sein sollte, müssten die Flaschen schon lichtundurchlässig sein. Der Vitamingehalt von Obst und Gemüse ist auch kein Kriterium bei der Güteklassifizierung. Güteklasse A ist alles, was knackig aussieht und keine Stellen hat. Ob es von hoffnungslos überdüngtem Boden stammt, vielleicht noch Pflanzenhormonreste daran haften, ist den Handelsketten völlig gleichgültig.

Der Abnehmer ist als letzes Glied der Kette dann nur noch der "Verapfelsinte", der gutgläubig als "kritischer Verbraucher" die ganze Chose über den Preis finanziert.

Kommentar von bethmannchen ,

Worauf man verzichten kann ist raffinierter Zucker und alles, was daraus und damit gemacht ist. Der ist nämlich so überflüssig wie ein Kropf, weil es ihn in der Natur gar nicht gibt. Den haben wir erst erfunden. Würde man ihn löffelweise essen, würde einem ganz schnell schlecht davon. Warum sich die Mühe machen, ihn irgendwo drin verstecken wollen - damit er genießbar wird?

Auszug aus ...de.wikipedia.org/wiki/Zucker:

  • Ab etwa 1500: Zuckerrohr wird weltweit angebaut, Zucker bleibt Luxusgut für die Reichen ... Das gemeine Volk süßt nach wie vor mit Honig aus der Zeidlerei.
  • 1747: Andreas Sigismund Marggraf entdeckt den Zuckergehalt der Zuckerrübe.
  • 1800: Weltweit wurden etwa 250.000 t Rohrzucker hergestellt.
  • 1801: Der Chemiker Franz Carl Achard schafft die Grundlagen der industriellen Zuckerproduktion. Die erste Rübenzuckerfabrik der Welt entsteht in Cunern/Schlesien.
  • 1806: Die napoleonische Kontinentalsperre hat großen Einfluss auf den europäischen Zuckermarkt.
  • 1840: Erster Würfelzucker der Welt, erfunden von Jacob Christoph Rad (Direktor der Datschitzer Zuckerraffinerie in Böhmen) ... Er erfand die Würfelzuckerpresse, stellte die ersten Würfelzucker her ...
  • Ab etwa 1850: Der Zuckerpreis fiel erst durch die beginnende industrielle Herstellung... Die Tagesproduktion in einigen Zuckerfabriken betrug ... bereits etwa 2500 t.
  • 1900: Die Produktion von Zucker, davon über die Hälfte aus Rüben, betrug weltweit etwa 11 Millionen Tonnen.
  • Ab 1900: Die Zuckerindustrie profitierte vom allgemeinen Fortschritt im Maschinen- und Apparatewesen ... Untersuchungsmethoden und Normen wurden auf internationaler Ebene festgelegt: Gründung der Internationalen Kommission für einheitliche Methoden der Zuckeranalyse (ICUMSA), eines der ältesten Normierungsgremien um die Jahrhundertwende 1900.
  • Der jährliche Zuckerkonsum lag 1997 in Österreich bei 40,4 Kilogramm pro Person und hat sich damit innerhalb der letzten 150 Jahre auf das Zwanzigfache gesteigert ... Leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker haben zudem größere Schwankungen des Insulinspiegels zur Folge, man spricht von einer höheren glykämischen Last, was sich diesbezüglich ebenfalls negativ auswirkt.
  • Die Weltweite jährliche Produktion von Zucker liegt derzeit bei über 150 Mio Tonnen.

Ein hoher Konsum von raffiniertem Zucker ist sogar schädlich, und nicht nur für Haut und Bindegewebe.

Raffinierter Zucker ist so sehr von Peptiden als Proteinbrücken gereinigt, dass er keine Mineralien mehr enthält. Daher wird er wie ein Schwamm im Körper die Mineralien an sich binden, die dann nicht mehr für andere Funktionen zur Verfügung stehen wie z.B. Den Knochen- und Zahnaufbau, Nervenfunktionen, Hormon- und Enzymbildung... Er bringt einfach alles durcheinander.

Man verwendet Zucker z.B. um Marmelade haltbar zu machen, weil er Bakterien abtöten kann. Raffinierter Zucker tötet im Darm ebenso wichtige Teile der Darmflora ab. Dies stört im Darm die Aufnahme der wichtigen und nötigten Vitamine der B-Gruppe. Das führt zu einem Mangel an diesen für Auf- und Umbauprozesse aber auch für das Nervensystem wichtigen Stoffen.

Zucker ist zwar wichtiger Energielieferant für die Muskeln, aber der Zucker geht mit dem Blut auch ins Gehirn. Zu viel Zucker im Gehirn hat einen ähnlichen Effekt, wie Alkohol. Er macht zappelig und unkonzentriert. Fehlen dann noch B-Vitamine, ist es auch mit der Konzentrations- und Merkfähigkeit nicht mehr viel los.

In vielen Nahrungsmitteln sind versteckte Zucker enthalten, die man dort manchmal gar nicht vermuten würde. Zucker macht fataler Weise Hunger auf mehr Süßes. Sein Vorhandensein in der Nahrung verleitet dazu, mehr süßes zu essen.

Ein Auto mag mit Benzin wunderbar fahren, je mehr zügig verbrannt wird, desto schneller. Ein Mensch soll aber nicht nur kopflos herumhüpfen und nebenher noch irgendwie aufpassen, dass ihm nichts passiert. Essen ist für unseren Körper längst nicht nur das Auffüllen des Tanks, wie bei einem Auto.

Kohlenhydrate können wir sofort aus Traubenzucker, sehr schnell aus raffiniertem Zucker (beide nur industriell herstellbar), aus Obst noch recht flott, aus Gemüse, Brot und Getreide viel langsamer aufnehmen. Da sind also unnatürliche "Schnellzucker", die unseren Blutzuckerspiegel für kurze Zeit in die Höhe treiben, um ihn dann plötzlich wieder abfallen zu lassen, und dagegen die in der Natur vorkommenden langsam umsetzbaren Zucker, die uns dauerhafter mit Energie und noch viel mehr versorgen.

Geht der Blutzuckerspiegel langsam herunter, beginnt der Körper allmählich damit, seine Kohlenhydrate aus seinem Speicherfett zu bilden. Dann startet er zum Gegensteuern die "Fettverbrennung". Da muss man ihn aber erst einmal hinbringen; seinen Ruf nach "Schnellzucker" rigoros ignorieren.

Kommentar von bethmannchen ,

Auch Zuckerersatzstoffe wie Aspartam, Acesulfam, NutraSweet, Stevia und wie sie alle heißen, sind keine "bessere Lösung". Das sind nämlich freie Aminosäuren, die in der Form im Magen gar nichts zu suchen haben. Normalerweise nehmen wir sie als lange tierische und pflanzliche Eiweiße in Form von langen Aminosäure-Sequenzen und an andere Stoffe gebunden mit der Nahrung auf. Aufgeschlüsselt werden Eiweiße erst im Dünndarm, nachdem der Mageninhalt die Leber passiert hat. Kommen die Aminosäuren frei im Magen an, gelangen sie "im falschen Darmabschnitt" ins Blut, umgehen den Leberkreisauf, und führen dann, salopp gesagt, zu einer "Vergiftung". Genaueres dazu findest du in diesem Youtube-Beitrag:

http://www.youtube.com/watch?v=Z9H9quXYSvg

Worauf du auch achten solltest sind Haltbarmacher aller Art.

Trockenfrüchte, Rosinen, Backobst... werden mit Schwefel haltbar gemacht. Isst man häufig und viel davon, bekommt der Körper mehr Schwefel, als er brauchen kann. Auch das kann auf die Haut "durchschlagen", weil er den Schwefel anders nicht loswerden kann.

Willst du der Haut deiner Tochter etwas gutes tun, solltest du ihr neben einer qualitativen Ernährung täglich einen Esslöffel Lebertran verabreichen. Der ist nicht nur für Knochen und Zähne gesund, sondern hilft auch bei der Pflege der Haut von innen, damit der Heilung und macht die Haut dann auch weniger anfällig und sensibel.

Erst wenn mindestens zwei Woche keine Symptome mehr auftreten, kannst du mit dem Konsequenten Weglassen Stück für Stück aufhören. Dabei beobachtest du die Situation weiter, und sobald sich eine Reaktion zeigt, wird wieder weggelassen, was in den letzen drei Tagen lockerer gehandhabt wurde. Das erfordert viel Disziplin, genaues Hinsehen, und eine Menge Einfallsreichtum, aber anders wirst du diese Hautreaktionen wohl nicht nachhaltig eindämmen können.

So, das waren meine Ideen zu Ursachen solcher Hautreaktionen und Maßnahmen, die man ergreifen kann.

Kommentar von mirli ,

zucker kommt bei ihr recht viel zusammen. obwohl es noch die produckte aus meiner kindheit sind. das neumodische zeug mag ich sowiso nicht. säfte haben wir die eigenen und viel wasser. eigenes quellwasser.

Kommentar von mirli ,

schade um die milch . die produzenten haben wir ja selber zuhause.

Antwort
von Hooks, 238

Bei mir sind alle Tests negativ gewesen, aber ich merke eindeutig, wie die Haut besser wird ohne Milch und Zucker / Weißmehl. Seit dem Sommer schlucke ich noch B-Vitamine dazu und fühle mich prächtig.

Allerdings mußte ich nach der Antibiotikum-Einnamhe erst mal den Darm wieder sanieren durch Kapseln mit Milchsäurebakterien; mit rohem Sauerkraut habe ich es nicht geschafft.

Ob das mit Milchprodukten geht, weiß ich nicht, bezweifle es aber, weil Milch ja wieder kontraproduktiv wirkt.

Freunde haben allerdings gute Erfahrungen gemacht mit Molke oder Molkepräparaten. Die Molke darf aber nicht zu alt sein, sonst kippt die Milchsäure von rechtsdrehend nach linksdrehend und wirkt dann anders auf den Darm. Und sie darf auch nicht wärmer als 8 °C beim Aufbewahren haben.

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