Frage von katii 31.05.2012

Hausgeburt?

  • Antwort von elliellen 01.06.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,liebe Katii ! Ich persönlich habe mich bisher immer für eine Klinikgeburt entschieden. Bei meinen inzwischen erwachsenen Kindern, sowie auch bei meiner inzwischen 9jährigen Tochter. Selbstverständlich kannst du es allein entscheiden, ob du in deiner gewohnten Umgebung gebären möchtest oder in einer Klinik. Heutzutage kann ich aber sagen, dass die Kliniken nicht mehr steril eingerichtet sind, sondern sehr liebevoll mit angenehmen Farben, man hat viele Möglichkeiten der Gebärarten(z.B. Wassergeburt etc).Falls während der Geburt aussergewöhnliche Notfälle eintreten(was immer passieren kann) hast du sofort einen Arzt in der Nähe. Eine Alternative, über die ich damals auch nachgedacht habe, wäre ein Geburtshaus, dort hast du deine Hebamme bei dir und wenn etwas dazwischenkommt, wirst du sofort ins Krankenhaus gebracht.

  • Antwort von melle33 01.06.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde eine Hausgeburt toll, wenn man eine tolle Hebamme hat die damit erfahrung hat warum nicht. Ich hatte zwar keine, wegen Risikoschwangerschaft. Erkundige dich doch einmal und suche das Gespräch mit deiner Hebamme. Vielleicht wäre ein Geburtshaus eine weitere Alternative.

  • Antwort von francis1505 31.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also verbieten kann es dir sicherlich niemand, dein Kind Zuhause zu gebären.

    Oftmals werden ja Risiken bereits während der Schwangerschaft deutlich und dann ist es ratsam, das Kind in der Klinik zu bekommen. Auch kann eine erfahrene Hebamme während der bereits laufenden Geburt einschätzen, ob eine Gefahr für Mutter und/oder Kind besteht und ein Transport ins Krankenhaus nötig ist.

    Meine Schwester sagt zwar immer, dass eine Geburt keine große Sauerei ist, wenn man weiß wie's richtig geht. Trotzdem würde ich ganz egoistisch die Putzfrau im Krankenhaus in Anspruch nehmen :o)

  • Antwort von Tatzee 01.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf http://www.medinfo.de/index-r-382-thema-Die+Geburt+_+Hausgeburt.htm gibt es viele Artikel, Studien und Informationen zu diesem Thema; auch zu den Risiken. Vielleicht hilft das Ihnen ja weiter :)

    Hier noch ein Textausschnitt aus familienplanung.de/index.php?id=269

    Viele Frauen versprechen sich zu Hause eine entspanntere Atmosphäre und somit eine weniger anstrengende Geburt. Dazu gehört für sie, sich während der Wehen und der Geburt so bewegen zu können, wie sie möchten. Vielen ist es auch wichtig, sich nicht von dem Neugeborenen und der übrigen Familie trennen zu müssen.

    Die betreuenden Ärztinnen, Ärzte und Hebammen prüfen sehr genau, ob die Hausgeburt für eine Schwangere möglich und geeignet ist. Können alle absehbaren Komplikationen ausgeschlossen werden, ist nichts gegen eine Geburt in den eigenen vier Wänden einzuwenden. Ein gutes Vertrauensverhältnis zu der Hebamme, die die werdende Mutter vor und während der Geburt betreut, ist dabei besonders wichtig.

    Zu den Gründen, die gegen eine Hausgeburt sprechen, zählt eine Risikoschwangerschaft, etwa weil die Schwangere Diabetes oder Bluthochdruck hat oder eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt. Auch bei absehbaren Komplikationen während der Geburt, beispielsweise wegen einer Beckenendlage, wird von einer Hausgeburt abgeraten.

    Entscheidend ist nicht zuletzt die Frage, ob sich die Schwangere bei einer Hausgeburt wirklich sicher fühlt und davon überzeugt ist, auf die medizinische Betreuung in der Klinik verzichten zu können. Da die Sicherheit wesentlich von der Erfahrung der Hebamme abhängt, sollte sie besonders sorgfältig ausgewählt werden. Denn wenn – gleich aus welchem Grund – doch noch Unsicherheiten und Ängste bestehen, könnten sie den Geburtsverlauf ungünstig beeinflussen.

    Statistiken haben gezeigt, dass es bei entsprechender Vorbereitung während einer Hausgeburt nur selten zu kritischen Situationen kommt, die nicht vor Ort in den Griff zu bekommen sind. Falls eine solche Situation eintreten sollte, ist es meist immer noch möglich, in die nächstgelegene Klinik zu fahren.

    Da eine Verlegung in die Klinik nie ausgeschlossen werden kann und sollte, ist es ratsam, sich einige Tage vor dem errechneten Geburtstermin in einer Klinik anzumelden. Sie sollte in 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen sein. Es ist nicht nur für einen Notfall wichtig, dass die Daten der werdenden Mutter dort schon vorliegen: Schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass sie sich kurzfristig doch gegen eine Hausgeburt entscheidet.

    Die Kosten für eine Hausgeburt werden ebenso wie die einer Klinikgeburt von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für die Rufbereitschaft der Hebamme um den ausgerechneten Geburtstermin wird allerdings eine Pauschale fällig.

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