Frage von Dancer636 17.11.2010

Hat jemand Erfahrung mit Antidepressiva?

  • Hilfreichste Antwort von Leonardo777 17.11.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Dancer636,

    es ist so, dass Antidepressiva nicht wirklich aufputschen. Sie verändern deinen Hormon- und Stoffwechselhaushalt so, dass du dich wieder "normal" fühlst. Deshalb ist es normalerweise auch nicht so, dass man abhängig wird. Meistens nehmen die Patienten Antidepressiva für ein halbes Jahr und schleichen die Einnahme dann langsam aus. Der Stoffwechselhasuhalt wird dadurch oft so verändert, dass sie danach komplett ohne auskommen. Anders hingegen wirken die Benzodiazepine. Diese wirken aufputschend und da ist die Gefahr einer Abhängigkeit natürlich gegeben!

  • Antwort von Gast 27.06.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich weiß von meiner Schwester und einer guten Freundin, die beide Antidepressiva verschrieben bekamen, daß sie das Medikament nach kurzer Zeit abgesetzt haben weil die Nebenwirkungen so extrem waren. Nicht jeder kann sich erlauben, dem Job lange fern zu bleiben oder nicht richtig zu funktionieren. Meine Schwester nimmt jetzt auf Anraten ihrer antrophosoph. Ärztin das rein pflanzliche Mittel Feel Good von thaivita und macht eine Gesprächstherapie. Ich merke, daß es es ihr wesentlich besser geht als mit chemischen Antidepressiva. Wahrscheinlich kommt es auch auf den Schweregrad der Depression an und wie die Person so tickt. Muß jeder selber für sich herausfinden. Liebe Grüße, Gina

  • Antwort von totalschaden 18.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    hi, also ich habe leider 2-fache erfahrung mit antidepressiva (1 autounfall und 1 überfall). ich habe die medikamente nur ein paar monate genommen und dann unter ärztlicher anleitung ausgeschlichen. beim ersten mal habe ich vorher lange gezögert, die medikamente zu nehmen, weil ich auch bedenken wg. der nebenwirkungen hatte. das habe ich aber intensiv mit dem arzt besprochen. im endeffekt war ich froh, dass ich es ausprobiert habe. die medikamente haben mir wirklich aus der schweren zeit geholfen. deshalb hab ich dann auch nach dem 2. vorfall nicht lange gezögert, wieder medikamente zu nehmen. zum glück war das dann nur eine ganz kurze zeit. wichtig ist auf jedenfall, dass du deine therapie machst. als unterstützung kann da aber ein medikament dafür sorgen, dass diese besser anschlägt. beim ausschleichen hatte ich übrigens keine entzugserscheinungen oder so!

  • Antwort von Mucker 17.11.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es ist auch möglich, vorübergehend Antidepressiva zu nehmen, bis sich der Zustand wieder gebessert bzw. stabilisiert hat. Da du in Therapie bist, würde ich die Bedenken der Therapeutin vortragen.

    Gute Besserung!

  • Antwort von pohkla 31.12.2010

    Hallo, ich habe jahrlang Antidepressiva genommen und hatte Angst vor den ganzen Nebenwirkungen. Als ich auf Anraten meines Hausarztes eine Behandlung bei einer Ärztin für Osteopathie war, hat Sie mir nach einiger Zeit geraten das Medikament"Trevilor 150mg" wegzulassen. Habe das versucht und komme jetzt einigermaßen gut zurecht. Wahrscheinlich durch das Medikament bekam ich Restless, das sind unruhige Beine, welche den Schlaf negativ beeinflussen.Im Schlaflabor wurden 110 Ausscläge pro Nacht festgestellt. Mein Vorschlag: Viel Sport treiben, unter Leute gehen, das Leben geniessen und wenn alles nicht hilft, dann unbedingt Hilfe in welcher Form auch , annehmen!! Alles Gute.

  • Antwort von alexo 19.11.2010

    Es gibt auch pflanzliche Antidepressiva, wie z.B. Johanniskraut, dieser soll aber nur in hohen Dosierungen wirksam sein. Ansonsten schau dir diesen Artikel zu Depressionen an: http://www.onmeda.de/krankheiten/depression.html Dort ist unter Therapie eine Übersicht aller AntiDepressiva, die es gibt....

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