Frage von Mainzelmann, 18

Wer hat Tipps für den Kauf eines Hörgeräts?

Hallo, stehe vor Hörgerätekauf, bin 61 und Lehrerin. Meine Privatversicherung will nur den vertraglich vereinbarten Betrag von 80% eines Kassenmodells zahlen.

Aus Ihren Worten entnehme ich, dass es Möglichkeiten gibt, die KV zu "zwingen" mehr zu zahlen, FÜr Tipps wäre ich sehr dankbar.

Antwort
von Winherby, 11

Hallo Mainzelmann,

als Lehrerin bist Du ja primär durch das Land über die Beihilfe versorgt. Die private Zusatzversicherung übernimmt (meistens) paritätisch den übrigen Rest der entstehenden Kosten. Entscheidend ist, das Land schreibt dabei vor, welche Heil- und Hilfsmittel übernommen werden. Das Land also bestimmt, für welches Modell, von den vielen verschiedenen angebotenen Lauschverstärkern, die Kosten übernommen werden. Und genau daran hält sich dann auch die PKV mit ihrem hälftigen Anteil. Das wurde einst so vertraglich zwischen Dir und der PKV vereinbart. Da fällt mir jetzt aber auch garnichts zu ein, wie man die PKV "zwingen" könnte, einen höheren Anteil zu übernehmen.

Wenn der HNO-Arzt die Möglichkeit hat ein ganz bestimmtes Modell zu verordnen, dann könnte es evtl. klappen, dass Du dieses höherwertige Modell bekommst. Aber dazu braucht es immer eine bestimmte Diagnose des verordnenden Arztes und die Diagnose muss belastbar sein. Denn die Beihilfe hat die Möglichkeit dies durch einen Vertrauensarzt ihrer Wahl überprüfen zu lassen. 

Bei den Menschen die (vollständig) privat versichert sind, da mag das etwas anderes sein, nicht aber bei den Beihilfe-Versicherten, so meine Meinung durch Erfahrung über viele Jahre, tut mir leid, dass ich nichts Optimistischeres schreiben kann. LG

Antwort
von kreuzkampus, 12

Ich vermute mal, dass die Leistungen der PKV unterschiedlich sind/sein können/sein dürfen. Meine Continentale erkennt pro Seite 1400 € an.

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