Frage von Thomeck, 127

Kann mir jemand meinen MRT Befund übersetzen?

Hyperlordose der LWS. Geringe, degenerativ bedingte Ventrolentrolisthesis im Segment L4/L5 um 3 mm bei Spondylarthrose. Regelrecht endender Konus-Kauda-Ubergang in Höhe L1. Kein intraspinaler Tumor. Relativ Signal Arme Wirbelkörper passend zu gesteigerter Hämatopoese. In den Segmenten TH12-L3 geringfügige Anulus fibrosus Lockerung mit leichter Duralsack Pelottierung. lm Segment L3/L4 Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Einengung des Duralschlauchs auf 9 mm bei kurz angelegten Bogenwurzeln. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose. Dadurch Einengung des Neuroforamens von kaudal auf der linken Seite mit möglicher Irritation der linksseitigen Nervenwurzel L3.

Im Segment L4/L5 degenerativ bedingte Ventrolisthesis mit teils Pseudoprotrusion teils Protrusion der Bandscheibe durch Anulus fibrosus Lockerung. Dadurch Ausbildung einer Spinalkanalstenose mit Kompression des Duralschlauchs auf 5 mm mit verwaschener Kontur der Neurofilamente als Hinweis auf relevante Stenosierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits. Hochgradige Einengung beider Neuroforamen von kaudal durch Bandscheibengewebe von dorsal durch Spondylarthrose mit Abgrenzbarkeit der austretenden Nervenwurzeln L4 beidseits.

lm Segment L5/S1 nur minimale Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits mit Einengung der Neuroforamen von dorsal. Hierdurch mögliche Irritation der Nervenwurzeln LS beidseits, links mehr als rechts.

Beurteilung: Hyperlordose und konstitutionell schmale Anlage des Spinalkanals durch kurz angelegte Bogenwurzeln mit Ausbildung einer absoluten Spinalkanalstenose im Segment L4/L5 bei zusätzlichen degenerativ bedingten Ventralgleiten und Spondylarthrose. Im Übrigen degenerative Veränderungen wie oben ausführlich beschrieben mit möglichen Irritationen der Nervenwurzeln in den Segmenten L4/5 und L5/Sl

Ist hier eine OP erforderlich?

Vielen Dank im vorraus. ET

Antwort
von Hooks, 53


Ich probiere mal ein bißchen:

Hyperlordose der LWS. Zu großer Bogen in der Lendenwirbelsäule. Hohlkreuz.

Geringe, degenerativ bedingte Ventrolentrolisthesis im Segment L4/L5 um 3 mm bei Spondylarthrose.
Segment L4/L5 ist der Abschnitt zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel

https://befunddolmetscher.de/mrt/wirbelsaeule/6878/Ventrolisthesis

http://www.netdoktor.de/krankheiten/arthrose/spondylarthrose/

degenerativ = abgenutzt, d.h. nicht richtig ernährt, so daß Teile davon fehlen oder ausgesaugt werden, z.B. Calcium, VItamin D und B.

Regelrecht endender Konus-Kauda-Ubergang in Höhe L1. Kein intraspinaler
Tumor.

Relativ signalarme Wirbelkörper passend zu gesteigerter
Hämatopoese.

In den Segmenten TH12-L3 geringfügige Anulus fibrosus
Lockerung (die Schicht ist zu lose, d.h. schlecht ernährt)

http://flexikon.doccheck.com/de/Anulus\_fibrosus\_disci\_intervertebralis

mit leichter Duralsack Pelottierung.

http://www.cosmiq.de/qa/show/2118942/Was-ist-Pellotierung-des-Duralsackes/

lm Segment L3/L4 Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung.

Einengung des Duralschlauchs auf 9 mm bei kurz
angelegten Bogenwurzeln.

Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose. http://www.netdoktor.de/krankheiten/arthrose/spondylarthrose/

Dadurch Einengung des Neuroforamens von kaudal auf der linken Seite mit
möglicher Irritation der linksseitigen Nervenwurzel L3.

https://befunddolmetscher.de/mrt/wirbelsaeule/323/Neuroforamen


Im Segment L4/L5 degenerativ bedingte Ventrolisthesis mit teils
Pseudoprotrusion teils Protrusion der Bandscheibe durch Anulus fibrosus
Lockerung.

Dadurch Ausbildung einer Spinalkanalstenose mit Kompression
des Duralschlauchs auf 5 mm mit verwaschener Kontur der Neurofilamente
als Hinweis auf relevante Stenosierung.

Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits.

Hochgradige Einengung beider Neuroforamen von kaudal durch Bandscheibengewebe von dorsal durch Spondylarthrose mit Abgrenzbarkeit der austretenden Nervenwurzeln L4 beidseits.


lm Segment L5/S1 nur minimale Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler
Eindringtiefe 1 mm.

Leichte Duralsack-Pelottierung.

Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits

mit Einengung der Neuroforamen von dorsal (vom Rücken her).

Hierdurch mögliche Irritation der Nervenwurzeln LS beidseits,
links mehr als rechts.


Beurteilung:

Hyperlordose und

konstitutionell schmale Anlage des Spinalkanals

durch kurz angelegte Bogenwurzeln

mit Ausbildung einer absoluten Spinalkanalstenose im Segment L4/L5

bei zusätzlichen degenerativ bedingten Ventralgleiten

und Spondylarthrose.

Im Übrigen degenerative Veränderungen wie oben ausführlich beschrieben

mit möglichen Irritationen der Nervenwurzeln in den Segmenten L4/5 und L5/Sl




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