Frage von Angels, 101

Gefühl wie Fahrt im Karussell - was kann es sein?

Hallo, ich war heute beim Neurologen wegen meinem schwummerigen Gefühl das ich seit Donnerstag habe und 7 bis 8 mal am tag bekomme.

Ich habe die halswirbel gerade das soll auf jeden fall nichts damit zu tun haben.

ich hatte vergangenes jahres einen drehschwindel wo sich alles um mich herum gedreht hat. Ist vom HNO festgestellt worden.

ich hatte auch im Mai 2015 ein CT mit Kontrastmittel und war gottseidank ohne Befund.

Das was ich jetzt habe ist ohne Schwindel aber ich habe dass Gefühl, dass ich gerade am umkippen bin.

Meine Blutergebnisse, EKG, etc. war ohne Befund. Der Blutdruck war auch im normalbereich.

Kann das nicht doch von der Halsnackenwirbel sein?

Wer kann mir hier weiter helfen? Mein Arzt hatt zu mir gesagt das dass nichts schlimmes sein kann.

Antwort
von evistie, 68

Wenn der Arzt bei Dir tatsächlich einen Lagerungsschwindel festgestellt hat, so ist der zwar unangenehm, aber harmlos. Mich wundert, dass er Dir nicht gezeigt hat, welche Übungen Du dagegen machen kannst:

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Deutsches-Schwindelzentrum-IFB-LMU/de/Patien...

Bitte sprich Deinen Arzt darauf an, bevor Du diese Übungen eventuell ausprobierst!

Aber auch ohne diese Übungen verschwindet dieser Schwindel normalerweise nach ein bis zwei Wochen, heißt es.

Falls es Dich interessiert, wie dieser Lagerungsschwindel zustande kommt:

Ursache für Lagerungsschwindel: Kristalle im Ohr

Der Auslöser für die kurzzeitigen Schwindelattacken findet sich im Innenohr. Dort ist das Gleichgewichtsorgan angesiedelt. Es sorgt dafür, dass wir nicht aus dem Gleichgewicht kommen und uns räumlich orientieren können. Die Bogengänge des Gleichgewichtsorgans sind mit Flüssigkeit gefüllt, die sich bei Veränderung der Kopf- oder Körperlage bewegt. Spezielle Sinneszellen reagieren auf diese Bewegung und leiten die empfangenen Reize an den Gleichgewichtsnerv weiter.

Beim Lagerungsschwindel bilden sich in der Flüssigkeit der Bogengänge körpereigene kristallartige Steinchen, sogenannte Otolithen. Bei ruckartigen Bewegungen und Lageveränderungen zum Beispiel vom Sitzen zum Liegen werden sie aus ihrer Verankerung gerissen, schwimmen unkontrolliert im Gleichgewichtsorgan und reizen die Sensorzellen im Innenohr. Diese Reize vermitteln dem Gehirn falsche Informationen, die nicht mit den Informationen aus dem Lageempfinden und dem Sehen übereinstimmen.

Zu Schwindelanfällen kommt es typischerweise, wenn der Betroffene die Lage des Kopfes im Raum verändert, beispielsweise den Kopf in den Nacken legt, sich hinlegt, sich im Bett umdreht oder aus liegender Haltung aufsteht

Mehr lesen:

Lagerungsschwindel • So therapieren Sie richtig – Lifeline http://www.lifeline.de/schwindel/lagerungsschwindel-id147042.html#ixzz44yfaqIed

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