Frage von marieantoniette, 4

Hallo, bin 44 Jahre alt und weiblich.Bei mir ist eine geschlossene TB festgestellt worden.

Wer kann mir Auskunft geben wie lange die Therapie geht und ob diese Krankeiht heilbar ist?und ob man während der Therapie arbeiten kann?

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Antwort
von Mahut, 4

Tuberkulose-Behandlung Stationäre oder ambulante Tuberkulose-Therapie Prinzipiell kann eine unkomplizierte und nicht offene (= geschlossene) Tuberkulose im heimischen Umfeld des Patienten behandelt werden. Da der Patient nicht ansteckend ist, kommt es hauptsächlich darauf an, dass die vom Arzt verschriebenen Medikamente korrekt eingenommen werden.

Bitte lese hier weiter: http://www.tuberkulose-ratgeber.de/therapie/kombinationstherapie/ambulante-stati...

Antwort
von elocin, 4

Hallo, wie lange genau eine Therapie geht kann ich dir nicht sagen, das kommt auf die Reaktion deines Körpers durch die Medikamente an, aber diese Krankheit ist sicher heilbar. Sie ist nie ganz weg, verhält sich wie Windpocken. Arbeiten kannst du je nach dem was du machst. Wenn du z.b. mehr als 3h in einem geschlossenen Raum bist mit anderen Personen ist die Ansteckungsgefahr für andere sehr hoch. lg

Antwort
von StephanZehnt, 4

Hallo Marie,

eine Therapie dauert ca. sechs Monate. Dabei haben die Ärzte immer öfter mit Multiresistenzen zu kämpfen. Da das Gesundheitssystem in Osteuropa eher zusammengebrochen ist . Vor allem in Gefängnissen soll die Tuberkulose udgl. heftig.....

Das heißt ganz genau kann man dies nicht beantworten.
http://www.apomarketing.de/themen1/tuberkulose.php?styl=1

Bei einer geschlossenen Tuberkulose kann man sich nicht anstecken. Es ist aber sehr wichtig das man die Medikamente richtig einnimmt.

VG Stephan

Antwort
von Nic129, 4

Moin,

die Therapie ist recht lang. Es erfolgt meistens eine initiale 4-fach-Therapie über eine Dauer von zwei Monaten mit Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid und Ethambutol. Das kann ambulant geschehen, da diese Medikamente oral verabreicht werden. Daran schließt sich eine viermonatige Erhaltung mit Isoniazid und Rifampicin an, unter Umständen kann es aber bei der Erhaltungstherapie zu einer Verlängerung kommen (statt 4 Monate --> 7 Monate).

Regelmäßige Kontrolle des Blutbildes, Harnsäure und Nieren-/Leberwerte sind Pflichtprogramm. Darüber hinaus, sofern ich noch richtig informiert bin, auch monatlich eine Kontrolle beim HNO.

Die Medikamente müssen Sie aber wirklich so einnehmen, wie verordnet. Ohne grobe Fehler, da ansonsten definitiv ein Rückfall droht. Der lässt sich, das kommt erschwerend hinzu, schlechter behandeln.

Viele Grüße

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