Frage von Bobbycar, 13

Häufige Blähungen bei Kleinkindern - was kann das sein?

Sind das einfach bestimmte Nahrungsmittel, die bei Kleinkindern Blähungen verursachen oder steckt was anderes dahinter? Wie kann man herausfinden, was eventuell nicht gut vertragen wird?

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Antwort
von Iiging, 6

Es könnten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Sehr häufig sind Fructose-Intoleranz oder Glutenunverträglichkeit. Bei einem derartigen Verdacht sollte allerdings der Hausarzt eine genauere Untersuchung vornehmen, weil das Kind ja dann einen geänderten Speiseplan einhalten sollte.

Antwort
von Hooks, 1

Das ist normalerweise die Kombination. Zucker und Vollkorn vertragen sich nicht, ebenso Weißmehl und Vollkorn.

Genausowenig vertragen sich Zucker und Weißmehl mit sehr vielen Gemüsesorten.

Und Obst verträgt sich überhaupt nicht mit Getreide an sich, egal ob Vollkorn oder Auszug.

Milchprodukte sollte man auch, wenn überhaupt, dann für sich alleine essen.

Und dann gibt es noch stark eiweißhaltige und stark kohlenhydrathaltige Speisen - auch die sollte man nicht mischen. Denn die brauchen verschiedene Enzyme zur Verdauung.

Du brauchst aber auch genügend Fett, und zwar gutes Kaltpreßöl oder Butter, oder Mandeln und Nüsse, Sesam ist auch gut. Lebertran empfiehlt sich sehr vor der Hauptmahlzeit, und Du kannst auch Kokosöl, 4x am Tag geben. Einfach so auf dem Teelöffel naschen, das schmeckt gut. http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jonathan-benson...

Fett immer zu Beginn einer Mahlzeit, sonst stößt es später auf.


Also:

  • Obst alleine, nüchtern morgens, danach 30 min Pause. am Tag vorher 2 Stunden nichts anderes essen
  • Milchprodukte am besten erstmal weglassen oder wie Obst ganz alleine essen. Danach aber länger Pause einhalten, das braucht mehr als 30 min, bis es duch den Magen ist.

  • Rohes immer vor dem Gekochten essen, am besten wieder 30 min Pause (Fett dabei!)

  • Zucker ersetzen durch Honig, aber nicht auf Brot, das kann Karies ergeben. Wir mögen gerne Sesam gemahlen mit Honig. Danach spülen wir immer mit Xylit die Zähne.

  • auf Säfte verzichten, die machen anderes unverträglich

  • Weißmehl und altes Vollkornmehl ersetzen durch frisch gemahlenes Vollkorn, am besten Dinkel. Dadurch wirkst Du auch einer Unverträglichkeit des Weizens entgegen, der viele Kinder aggressiv macht.

  • Fleisch/ Käse /Ei nicht zusammen mit Kartoffeln / Nudeln / Reis essen.

Antwort
von Flomama, 5

Bei kleinen Kindern ist der Darm und dessen Flora noch nicht so ausgereift, da kann es schon eine Änderung in der Babymilchsorte verursachen, dass Blähungen entstehen. Möglicherweise steckt aber auch eine Unverträglichkeit dahinter, das sollte man mit dem Kinderarzt besprechen.

Antwort
von Friedelgunde, 5

Der kindliche Darm ist empfindlich, reagiert also schnell mal mit Blähungen.

Stress, Aufregung oder hastiges Essen können auch dazu beitragen, dass die Verdauung durcheinander gerät oder das Kind zu viel Luft beim Essen schluckt. Daher sollte man sich immer Zeit nehmen für die Mahlzeiten, niemals hektisch essen, kein Zeitdruck.

Von vielen Lebensmitteln ist ja bekannt, dass sie Blähungen oder andere Verdauungsbeschwerden verursachen. Die sollten dann weggelassen werden. Um herauszufinden, welche Nahrungsmittel zusätzlich noch besonders schlecht vertragen werden, kannst du eine Art "Essenstagebuch" führen. Schreib dir auf, was du deinem Kind gegeben hast und wie es darauf reagiert hat. Lasse dann den einen oder anderen Bestandteil weg - und du wirst schnell merken, was die Ursache für eine Unverträglichkeit war.

Kommentar von Hooks ,

Vorsicht mit

Von vielen Lebensmitteln ist ja bekannt, dass sie Blähungen oder andere Verdauungsbeschwerden verursachen.

Es ist in der Regel Zucker, Weißmehl oder Saft (in allen dreien fehlen wichtige Stoffe zum Abbau), die die andren Lebensmittel unvertäglich machen. Wenn die nicht dabei sind, kannst DU ohne Probleme Zwiebeln, Kohl (roh mit reichlich Fett) oder Bohnen essen, die sonst gerne verschrien werden.

Antwort
von selmatank, 2

Da muss nichts dahinter stecken außer eine lebensmittelunverträglichkeit zum beispiel. allerdings würd eich trotzdem einmal den arzt um rat fragen, kann auch am darm liegen.

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